Freitag, 30. April 2010

Ich möchte euch erzählen...

Jaja, auch heute habe ich die Maurin weiter gelesen, doch erzählen möchte ich euch heute von etwas anderem. Denn, wenn ich euch jetzt schon alles erzähle, dann braucht ihr ja das Buch nicht mehr zu lesen. Aus diesem Grunde lande ich euch heute mit euren Mutmaßungen die Maurin betreffend alleine und erzähle euch stattdessen von meiner Visitenkartenbestellung. Wer heute neue Visitenkarten braucht, der das gar nicht so einfach. Anbieter gibt es nämlich wie Sand am Meer. Aber man möchte natürlich eine Visitenkarte haben, die zu einem passt oder besten auch noch professionell wirkt. Also habe ich mich heute einmal hingesetzt und einige Anbieter von denen ich bereits gehört hatte miteinander verglichen. Das Ergebnis... Ich habe tatsächlich eine Visitenkarte gefunden, die mir glaube ich ganz gut gefällt. Natürlich weiß ich jetzt noch nicht wie sie aussieht, wenn sie erst einmal gedruckt ist, ich hoffe jedoch, dass der Handel, der sie anbietet, nicht zu viel verspricht. Problematisch sind solche Bestellungen im Internet immer. Man weiß nie was man bekommt, ehe man es dann in den Händen hält. Nun ja, nun darf ich wieder einmal gespannt abwarten. Geduld haben und Teetrinken lautet die Devise.

Von einer anderen Sache da sicherlich heute noch erzählen. Wie einige von euch vielleicht wissen, teste ich manchmal Produkte. In den letzten Tagen bekam ich gleich zwei Päckchen durch trnd.de geschickt bekommen. Das eine Päckchen enthielt die neuen Dampfgarbeutel von Toppits. In dem anderen Päckchen waren etliche Müsli Pakete des neuen Nestle Fitness-Müsli. Da kann ich mich jetzt satt testen. Mit zwei Erfolgen in so kurzer Zeit hatte ich, als ich sie in die Projekte beworben hatte, nicht gerechnet. Nun brauchen in diesem Monat schon mal kein Müsli mehr zu kaufen. Die vielen kleinen Pakete sind zwar zum Verteilen, aber dennoch darf ich selbst aus vier großen Packungen testen.

Ehe ich euch mit diesem Zeug langweile, schreibe ich euch jetzt zum Schluss: Wenn euch die Teilnahme an meinen Projekten nicht interessiert, keine Panik, ich werde jetzt nicht täglich darüber berichten. Ich dachte nur es isterwähnenswert. Allen anderen Interessierten habe ich oben trnd.de verlinkt. Als ich das erste Mal davon gehört habe, war ich skeptisch. Nun jedoch weiß ich, bisher habe ich keine negativen Erfahrungen mit trnd.de gemacht.

Damit die euch morgen wieder ein bisschen von der Maurin erzählen kann, ohne zu viel vorwegzunehmen, gehe ich jetzt lesen. Bevor ich das allerdings tue möchte ich auf lovelybooks.de hinweisen. Dort veranstaltet Peter Probst eine Lesung online. Die Lesung beginnt am 3. Mai um 19:00 Uhr dauert circa eine halbe Stunde. Im Anschluss daran können online via Twitter und Facebook Fragen an den Autor gesandt werden. Dieser wird sie dann beantworten. Wie euch vielleicht erinnert, habe ich vor einigen Tagen bereits selbst eine solche Onlinelesung besucht ohne, dass ich sie zuvor hier angekündigt hätte. Dieses wollte ich nun anders machen, schließlich sollt ihr euch selbst eine Meinung zu diesem Thema und zu online Lesungen machen können. Im Anschluss an die Lesung werde ich natürlich jedem Block wieder meine Meinung hinein schreiben und hoffe, dass ich euch damit auf erfrischende Art und Weise meine Meinung mitteilen kann.

Donnerstag, 29. April 2010

Marokko oder Boabdil?

Nun steht Zahra an einem Scheideweg. Sie muss sich entscheiden, welches Übel das kleinere für sie darstellt. Macht sie sich auf die Suche nach Boabdil oder folgt sie dem Wunsch ihres Vaters eine Ehe in Marokko einzugehen?

Es wird spannend. Der einen Weg ist traditionell, der andere Weg ist traditionell und unüblich für die muslimische Frau der damaligen Zeit. Als Leser verfolgen wir nun den Gedankengang von Zahra. Für welchen Weg sie sich entscheidet ist jedoch eigentlich schon vorhersehbar, denn würde sie Ehe in Marokko eingehen, wäre das Abenteuer zu Ende. Dann könnte sie auch ihre unbekannte und heimliche Liebe zu dem christlichen Soldaten Gonzalo weiterführen.

Aus diesem Grunde steht für mich fast schon fest, dass sie dem Wunsche Aischas Folge leistet und auf eine spannende und gefährliche Reise zu Boabdil aufbricht.

So, da ich euch jetzt auf den neuesten Stand gebracht habe, an welcher Stelle des Buches ich in etwa bin, kann ich euch schreiben, warum ich gestern keinen Beitrag hier verfasst habe. Der Grund war ein Referat über die Auslandsberichterstattung deutscher Medien. Heute Morgen habe ich dann das Referat endlich gehalten. Gestern hatte ich jedoch gedacht, dass ich erstmal Referat fertig mache (es ist ja schließlich wichtig für meine Zukunft!) und dann hier blogge. Nun ja gut, dieses Vorhaben ist kläglich gescheitert. Aber dafür weiß ich, dass sich im Laufe des Semesters, wenn die anderen viel zu tun haben, mehr Freizeit haben werde. Außerdem sind die Themen zu Beginn des Semesters meist weniger kompliziert und umfangreich als jene Themen am Ende.

Dennoch freue ich mich jedes Mal, wenn ich hier im Blog einen Beitrag verfassen darf. Dieses ist für mich die reinste Entspannung. Ich schreibe gerne über die Bücher nicht gelesen habe, desweiteren hatte ich mich gerne mit euch aus. Solltet ihr als irgendwann einmal eine Rückfrage haben, so scheut euch nicht, mir zu schreiben. Jani wie ich dann bei einem späteren Beitrag auch eure Fragen ein. Ich bemühe mich natürlich auch darum, eure Fragen zeitnah zu beantworten.

Irgendwie sprenge ich in letzter Zeit meine mir selbst gesetzten Vorgaben bezüglich der Länge eines Beitrags. Aus diesem Grunde schreibe ich euch heute nicht mehr als jenes, was ich bisher geschrieben habe. Ich freue mich jedoch auch morgen wieder von euch gelesen zu werden. Für Morgen kann ich euch versprechen, lässt mich auf jeden Fall wieder mit einem neuen Beitrag. Natürlich gilt das nur, wenn ihr meinen Blog aufruft. Bis morgen!

Dienstag, 27. April 2010

Mit Stimmgewalt und guter Laune...

...wusste Steffi von Wolff gestern während ihrer Online-Lesung auf http://www.lovelybooks.de überzeugen. Gelesen hat sie aus ihrem neuen Buch "Ausgezogen". Sie selbst spricht auch das gleichnamige Hörbuch. Besonders überzeugen konnte die Autorin mit der Persönlichkeit, die sie jeder Figur mit ihrer Stimme verlieh.

Es war ein wirklich schöner Abend. Schade, nur dass auch ein schöner Abend irgendwann einmal zu Ende ist. Ich hätte gerne noch ein wenig mehr über die Autorin erfahren, doch in der anschließenden Fragerunde kam es irgendwie nicht wirklich zu hintergründigen Informationen. Besonders spannend hätte ich es gefunden, etwas mehr über den Hintergrund der Autoren zu erfahren. Zwar hat sie erzählt, dass sie einen 20 jährigen Sohn hat, vielmehr hat man über die Autorin jedoch auch nicht erfahren. Gerade für jemanden, der die Autorin wie ich noch nicht kannte, hätte ich mich über ein wenig mehr Background gefreut.

Die Autorin überzeugt zwar in ihrem neuen Buch mit einer flüssigen Schreibe (zumindest in den Passagen, die sie vorgetragen hat), dennoch bin ich skeptisch. Irgendetwas fehlt nämlich. An manchen Stellen wirkte der Vortrag ein bisschen gekünstelt und unecht. Man merkt der Autorin an, dass sie sehr bemüht war. Dennoch merkte man ihr auch eine große Anspannung an. Sie erzählte, das wäre erste Lesung für LB wäre. Dennoch gehe ich davon aus, dass sie kein kompletter Neuling ist. Sie hatte immerhin schon insgesamt neun Bücher geschrieben, da würde es mich dann wundern, wenn sie nie eine Lesung gegeben hätte.

Aufgrund der recht kurzen Lesung konnte ich mir jedoch auch kein echtes Urteil über das Buch machen. Sie hat die kurze Abschnitte zwar verdammt gut vorgetragen, doch was ist mit den Abschnitten, die nicht vorgelesen wurden?

Nun freue ich mich nachher die Maurin ein bisschen weiter zu lesen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen das Buch deutlich schneller zu lesen, damit ich euch dann auch zügig eine vernünftige Rezension hier schreiben kann, dieses Vorhaben gestaltet sich derzeit etwas schwierig, da ich mir für die erste Uni-Wochen ein ziemliches Pensum aufgehalst habe, sobald ich meine Referate innerhalb der nächsten Woche gehalten habe, dürfte sich die Situation entspannen. Dann komme ich auch wieder schneller mit dem Lesen der Maurin weiter. Ich zögere die Sache nun wirklich nicht künstlich hinaus. Ihr bekommt schon bald ein paar weitere Informationen und eine angemessene Rezension der Maurin.

Montag, 26. April 2010

Mutig, aber riskant...

... war die Rettungsaktion, die Zahra und ihrer Schwester Hayat unternommen haben um Miguel zu retten. Meine Güte, war das spannend. Da fiebere ich als Leser ja richtig mit. Es war richtig spannend, und doch habe ich mich die ganze Zeit gefragt, wie es in der damaligen Zeit so war. Welche Strafen gab es? Welche Rechte hatten Frauen? Und überhaupt wie waren die Städte eingeteilt? Was muss man beachten? All diese Fragen schossen mir durch den Kopf, als ich das heutige Kapitel las. Merkwürdig war das ganze ja schon irgendwie, aber auch irrsinnig romantisch. Wieso ist Hayat bereit ihr Leben für einen Mann zu riskieren, den sie noch nicht einmal richtig kennt? Sie kann nicht viel zu verlieren gehabt haben. Wie ist die Ehe, die sie hinter sich gelassen haben möchte tatsächlich gelaufen? Hat der Mann sie wirklich nur ignoriert oder gar Schlimmeres? Und überhaupt, was ist das für eine Familie in der ein Bruder seine Schwester angeschwärzt und sie der Prostitution bezichtigt?

Aus gut gesitteten Familien war also das bestimmt nicht, man liest es noch nicht einmal. Lea Korte hat mit diesem Kapitel noch einmal das Konfliktpotenzial ihrer Geschichte in einem rasenden Tempo erhöht. Es ist ihr gelungen, den Leser soll in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen.

Spanien an sich scheint mir eine sehr interessante Geschichte zu haben. Lea Korte ist es gelungen die Brisanz der Geschichte durch eine ebenso interessante Familiengeschichte zu ergänzen und anzureichern.

Nun bin ich gespannt, wie es nun weitergeht, und euch nicht so viel zu verraten, schreibe ich an dieser Stelle nicht mehr...

Morgen schreibe ich euch wie die Lesung bei lovelybooks.de war, denn heute Abend ist dort die Autorin Steffi von Wolff zu Gast. Man darf gespannt sein.

Sonntag, 25. April 2010

Die Sache mit den Eselsohren...

... ist wirklich ärgerlich, kaum legt man ein Buch umgekehrt auf den Tisch, schon ist es drin, das Eselsohr. Nur weil man gerade mal wieder kein Lesezeichen zur Hand hat. Ich ärgere mich über jedes Eselsohr.

So gerne wie ich lese, so sehr hasse ich Eselsohren. Na ja, es scheint so, als ließe es sich nicht ändern. Trotzdem ist es ärgerlich. Sehr ärgerlich. Wer mag sie schon gerne? Ich ganz sicher nicht. Wenn man die Eselsohren dann wieder raus bekommen hat, kann man schließlich das Buch weiter lesen, aber mehr Zeit kostet es schon. Mir ist aufgefallen, dass in dickeren Büchern häufiger einmal ein Eselsohr drin ist. Woran liegt das? Ist es das Gewicht des Buches?

Die Leselotte hätte hier sicherlich geholfen, aber auch sie hat Nachteile. So teilte man mir letztens über Twitter mit, dass die Leselotte schlecht zu transportieren sei. Diesen Hinweis nutze ich nun gerne um darüber hier zu schreiben, denn schließlich soll mein Blog nicht nur positiv sein, sondern auch kritisch.

Ich lese sehr gerne mit Leselotte, kann mir aber nicht vorstellen, sie beispielsweise auf eine Bahnfahrt mitzunehmen. Dazu ist sie mir viel zu unhandlich. Außerdem passt nicht jedes Buch hinein. Also muss ich abwägen, welcher Komfort mir lieber ist. Dieses Problem bemerke ich immer wieder aufs Neue, wenn ich verreise.

Was aber wäre, wenn ich die Leselotte täglich mitnehmen würde, beispielsweise um zur Arbeit zu pendeln? Ich glaube nicht, dass sie dafür so geeignet wäre. Manchmal macht es sogar mehr Sinn, wenn man sich dann eine zweite anschafft. Diese zweite Leselotte müsste man dann jedoch an einem anderen Ort hinterlegen.

Wie geht es euch mit euren Pendelbüchern? Habt ihr so etwas? Nutzt ihr während einer Zugfahrt Lesehilfen (hier sind keine Brillen gemeint)?

Gerade, wenn ich so ein dickes Buch wie die Maurin lese, fällt mir wieder auf, wie unhandlich manche Bücher sind. Und doch lesen wir sie gerne. Meistens gefallen uns Viellesern die richtigen Schmöker am besten, zumindest, wenn sie gut geschrieben sind.

Morgen kann ich euch wieder mehr über die Maurin, ich immer noch fleißig lese, berichten. Aber zu der Sache mit den Eselsohren und der Handlichkeit, hätte ich schon gerne einmal eure Meinung gelesen.

Samstag, 24. April 2010

Na, das passt ja mal großartig ins Konzept...

... gestern habe ich euch doch vom Welttag des Buches erzählt, dass ein katalanischer Brauch hinter der Idee des Welttag des Buches steht. Da passt es doch gut, dass auch die Maurin in Spanien spielt. Zahra erscheint inzwischen ein wenig zu selbstbewusst für ihre Zeit. Sie ist mir ein bisschen zu eigenständig, ein bisschen zu wenig naiv. Sie ist eben sie. Keine Frau der damaligen Zeit und doch eine Frau in der damaligen Zeit. Irgendwie passt das alles nicht recht ins Konzept und doch ist das großartig, wie alles zusammenpasst. Jedes Teilchen des Puzzles hat seinen Platz. Zusammengenommen ergibt jedes Teilchen des Mosaiks das Buch.

Man merkt der Geschichte an, dass die Autorin vor dem Schreiben des Buches sehr viel recherchiert haben muss. Ansonsten wäre es nämlich nicht möglich gewesen, die damalige Zeit wieder so real werden zu lassen. Inzwischen verstehe ich, warum das Buch so dick ist. Es enthält viele Details und viele Hintergrundinformationen. Und überhaupt, hat schon jemals einer von euch ein Roman Fußnoten gesehen. Lea Korte hat sich die Mühe gemacht und einige Aspekte mit Fußnoten versehen umso die Richtigkeit der historischen Begebenheit zu belegen oder eine Quelle anzuführen.

Gerade bei historischen Romanen zahlt sich diese Mühe aus, finde ich. Wer einen glaubwürdigen Roman schreiben möchte, der muss eine gewisse Recherche geleistet haben. Recherche sollte man nicht in jedem Satz belegen müssen, dennoch ist es für uns Leser wichtig, zu bemerken, dass sie geleistet wurde. Was ist das überhaupt eine gute Recherche? Für mich bedeutet eine gute Recherche für ein Buch, das es dem Autor gelungen ist, mir eine Situation in einem Buch glaubwürdig zu vermitteln. Es ist wichtig, der sich Details finde, ich glaubwürdig einschätze. Diese Situation muss noch nicht einmal in einer realen Welt stattgefunden haben, es reicht, wenn das Verhalten der Protagonisten und Figuren der Situation innerhalb des Buches angemessen ist.

Dieses ist jedoch gerade in einem historischen Buch sehr wichtig. Was hat zu dieser Zeit stattgefunden, wie haben sich die Figuren verhalten? Gab es einen Verhaltenskodex? Was war Sitte und was war streng verboten? Durch die Beantwortung dieser Fragen kann man bereits und Widersprüche erstellen, indem man beispielsweise eine Figur anders handeln lässt. Dennoch bedarf es für uns Leser nie übertrieben wirken. Eine Figur muss in die Geschichte hinein passen. Auch die Situation muss in die Geschichte hinein passen. Erst dann wird aus einer Geschichte eine gute Geschichte. Für einen Autoren kann dies, glaube ich, eine schmale Gratwanderung bedeuten.

Ich habe zu Beginn des Buches gelesen, dass Lea Korte sich auf reale Geschehen zurückgezogen hat. Lediglich einige Figuren wurden hinzugefügt. Anhand der Liste der Figuren kann man sehen, dass sich auch historische Figuren in ihrem Buch befinden. Diese Vermischung zwischen Realität und Fiktion gibt dem Buch einen ganz besonderen Reiz und ich freue mich es lesen zu dürfen.

Freitag, 23. April 2010

Aus gegebenem Anlass...

... schreibe ich wollte etwas zum Welttag des Buches. Der Welttag des Buches wurde 1995 durch die UNESCO begründet. Der Wetter des Buches tritt für die Rechte der Autoren und das Lesen ein.

Die Idee zum Welttag des Buches geht auf einen katalanischen Brauch zurück. Dort werden zum Namenstag von Sankt Georg Rosen und Bücher verschenkt. Der 23. April ist jedoch nicht nur der Tag des heiligen Sankt Georg, sondern auch der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes.

Seit 1996 gibt es den Welttag des Buches auch in Deutschland. In zahlreichen Schulen, Bibliotheken, Verlagen und Buchhandlungen gibt es Veranstaltungen um den Tag zu zelebrieren.

In Dortmund gab es am heutigen Tag leider nur zwei Veranstaltungen. Zum Einen gab es ein Bücherquiz an der Münsterstraße. Zum Anderen wurden in der Mayerschen am Westenhellweg in Dortmund lagen aus dem Ruhrgebiet gelesen. Beide Veranstaltungen klingen sehr interessant. Wäre ich ein Kind gewesen, wäre ich dort sicherlich gerne hingegangen. Für Erwachsene gab es jedoch leider keine Veranstaltungen. Schade.

Donnerstag, 22. April 2010

Wo ist meine Leselotte?

Seit einigen Tagen das Wetter jetzt schon frühlingshaft. Hoffentlich bleibt es am Wochenende so. Da kann ich mich zum lesen raus auf den Balkon setzen. Mit der Uni ist es weiterhin stressig und doch halte ich mich an meine Regelung und lese jeden Tag wenn nichts dazwischen kommt zu mindestens ein Kapitel. An guten Tagen auch mal zwei oder drei.


So kommt es, dass ich jetzt schon mal ein Fünftel des Buches "die Maurin" von durch habe. Auch wenn ich noch nicht weiß, wie ich euch den Inhalt näher bringen soll ohne zu viel zu verraten, so kann ich doch schon sagen: "Mir gefällt das Buch verdammt gut."


Mal sehen, vielleicht setze ich mich morgen Nachmittag mit dem Buch auf dem Balkon. Mit meiner Leselotte müsste das eigentlich gut gehen. Kennt ihr die Leselotte?


Für alle, die jetzt "Nein!" gedacht haben, hier die Auflösung: eine Leselotte ist ein Kissen mit einem Buchumschlag aus Stoff. In diesem Buchumschlag wird das Buch eingespannt. Man brauche nur noch zum Blättern eine Hand. Gerade wenn man dicke Bücher liest, bietet es sich also an die Leselotte zu verwenden. Es macht das Lesen deutlich entspannter.


Ich verwende meine Leselotte nun schon seit über einem Jahr muss ich zugeben, dass ich trotz anfänglicher Skepsis inzwischen mit meiner Lotte sehr zufrieden bin.


Für alle, die noch nicht wissen, was eine Leselotte ist, guckt mal hier: klein und more: LESELOTTE rot. Ein Bild kann ich hier gerade merkwürdigerweise nicht hochladen.

Mittwoch, 21. April 2010

Die siegreichen Mauren-Krieger sind zurück...

Gerade habe ich wieder einmal die Maurin gelesen. Nun bin ich an der Stelle angelangt, in der Yazid vom Emir gelobt wird. Nach dem Feldzug sind die Soldaten nun erfolgreich in ihre Stadt zurückgekehrt und haben einige Gefangene mitgebracht.

Der Autorin ist es gelungen, den Leser an dieser Geschichte teilnehmen zu lassen. Das Kopfkino funktioniert gar nicht so schlecht. Ich fühle mich während des Lesens so, als stände ich direkt neben den Protagonisten und würde die Situation praktisch als unabhängiger Beobachter mit erleben oder beobachten.

Gerade als ich den Umgang der Soldaten mit den Gefangenen gelesen/miterlebt habe, habe ich mich gefragt, warum es immer wieder nur um die Religionsfrage geht. Dieses Thema ist so alt, dass man sich fragt, warum es das Team auch heute noch so aktuell. Auch heute noch gibt es Kriege, die auf dem Rücken der Regionen ausgefochten werden. Haben wir Menschen aus der Geschichte ihrer Vorfahren denn so gar nichts gelernt?

Mich hat die Maurin -wie ihr seht - zum Nachdenken angeregt. In meinen Augen könnten viele Kriege verhindert werden und möglicherweise auch Konflikte klein gehalten werden, wenn so etwas wie Religionsvielfalt nicht negativ ausgelegt werden würde. Nicht, dass ihr mich jetzt falsch versteht, unterschiedliche Religionen sind etwas schönes und sicherlich auch sehr sinnvoll, dennoch sollten wir Menschen doch in den letzten Jahrhunderten gelernt haben mit den unterschiedlichen Religionen zu leben. Die Maurin zeigt uns sehr gut auf, dass die Geschichte von eins auch in der heutigen Zeit noch immer nicht lehrreich für uns war.

Dienstag, 20. April 2010

Diensttage...

... sind schon sehr speziell. Weiß eigentlich irgendjemand, ob der Dienstag nach dem Dienst benannt wurde? Zum Lesen komme ich erst heute Abend. Der Grund ist einfach. Es ist wieder Uni-Zeit.

Zwar habe ich einen sehr humanen Stundenplan, dennoch ist gerade jetzt zu Beginn des Semesters eine Menge zu tun. Weiß übrigens jemand, wo gerade Volontäre gesucht werden? Ich suche nämlich derzeit ein Volontariat für ein Jahr ab September oder Oktober. Gerne auch in einer Pressestelle.

Damit ich euch morgen wieder ein bisschen was über die Maurin berichten kann, gibt es heute noch einen ganz kurzen Beitrag. An der Blogparade dürft ihr gerne auch teilnehmen. Über zahlreiche Teilnehmer freue ich mich. Übrigens würde ich gerne durch diese Blogparade meine Blogroll erweitern. Damit alle davon profitieren, lasse ich jedoch immer nur die fünf aktuellsten einblenden. Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Schreiben zum Thema Bücher im Alltag. Ihr lest mich dann morgen wieder.

Montag, 19. April 2010

Blogparade: Bücher in eurem Alltag

Die Überschrift verrät es schon, heute habe ich mir etwas ganz besonderes für mich ausgedacht, eine Blockade nämlich. Jeder von euch, der einen Blog hat, kann sich beteiligen.

Jeder der sich jetzt fragt: "Was muss ich tun?" bekommt nun eine Antwort. Schreibt einen Beitrag in eurem Blog und verlinkt ihn auf http://Vielleserin.blogspot.com. Ein besonderes Thema habe ich mir auch überlegt. Was charakterisiert für euch das Leben mit Büchern? Welchen Einfluss haben Bücher in eurem Alltag?

Nachdem ihr selbst einen Beitrag auf eurem Blog gesetzt habt, könnt ihr diesen in den Kommentaren unten verlinken. Ich werde aus euren Beiträgen Anregungen für meinen Blog ziehen. Worüber kann ich euch in meinem Blog erzählen? Gibt es besondere Buch-Ticks? Schreibt mir, was Bücher im Alltag euch bedeuten.

Damit ihr seht, wie ich es mir denke, kann ich am besten gleich einmal an.

Für mich bedeuten Bücher zuallererst einmal Entspannung. Wenn ich ein Buch lese, ist das für mich der Wechsel in eine andere Welt. Ich kann richtig abschalten und starte eine Art "Kopfkino". Dieses Kopfkino baut dann den Stress in meinem Alltag effizient ab. Für mich ist das Lesen von Büchern eine Art Rückzug, ein Bezug auf mich selbst. Aus dem Lesen von Büchern lässt sich für meinen Alltag neue Kraft generieren. Diese Kraft ist manchmal sehr nützlich.

Ein weiterer Aspekt ist mir beim Lesen wichtig, wer liest, der sammelt Erfahrung. Ich muss also nicht selber eine bestimmte Situation durchleben um mich in ihn hineinversetzen zu können. Für mich ist das eine große Erfahrungsquelle, wenn es darum geht, emphatisch mit anderen umzugehen. Hier stelle ich mir um die Frage: Wie reagiert Mensch auf eine bestimmte Situation? Welche Fehler macht der Protagonist jetzt gerade in diesem Moment? Welche von ihnen sind vermeidbar und wie würde ich in dieser Situation reagieren? Anhand solcher Gedankenspiele, kann ich mich sehr gut auf eine Situation vorbereiten. Ich musste nicht erst durchlebt haben. Durch Bücher erlebe ich sie nämlich praktisch mit. Ich nehme der Protagonist eine Zeit lang an die Hand und begleite ihn durch sein Leben...

Bücher haben jedoch nicht nur einen Lehr- oder Entspannungswert, sie sind auch äußerst dekorativ. Cicero hat einmal gesagt: "Ein Raum ohne Bücher ist ein Raum ohne Seele!" Diesen Spruch habe ich schon häufiger bei kossis-welt.de gelesen. Für mich ist nicht nur ein Raum ohne Bücher ein Raum ohne Seele, sondern vielmehr auch ein Nichtlesender ein Mensch ohne Ruheinseln im Alltag.

Geht es euch endlich? Schreibt mir in eurem Blog darüber, verlinkt eure Beiträge dann als Kommentar. Ich freue mich auf eure Rückmeldungen!

Sonntag, 18. April 2010

Nachdem ich gestern...

... so viel geschrieben habe, beschränke ich mich heute mal wieder auf das Wesentliche. Ich bin inzwischen auf Seite 91 bei der Maurin. Zahra und Gonzalo sind sich inzwischen begegnet. Die Umstände dazu waren zu etwas ungünstig, jedoch ergab sich die Möglichkeit zumindest ein paar Worte, nicht unbedingt Nettigkeiten, miteinander zu wechseln. Inzwischen bin ich auch in den Familienangelegenheiten der Familie as-Sulamis ankommen. Es handelt sich hierbei um eine Art Patchwork-Familie. Zahras Vater ist beim zweiten Mal verheiratet. Er selbst hat Kinder mit in die Ehe gebracht, mit seiner jetzigen Frau Leonor, einer ehemals christlichen Sklavin, hat er dann noch weitere Kinder bekommen. Dieses Familienkonzept bietet ein hohes Konfliktpotenzial. Lea Korte hat dieses zum einen gut angelegt und beginnt nun damit die Konflikte, die sie angelegt hat, umzusetzen. So ist Hayat, die Halbschwester von Zahra, inzwischen von ihrem desinteressierten Ehemann geflohen. Zahras Vater sieht darin die Familienehre verletzt. Er droht damit seine Tochter zu verstoßen. Erst das beruhigende Einschreiten Leonors ist es zu verdanken, dass er seinen Plan schließlich umwirft. Doch damit nicht genug, denn auch Zahras Halbbruder Yazid sorgt für Probleme. Er liebt seine Herkunft und duldet in Bezug auf seine Religion keinen Widerspruch. Als er der Meinung ist, es sei das beste einen Krieg gegen Kastilien führen, kommt es zum Streit zwischen ihm und seinem Halbbruder Raschid. Im Rahmen dieses Streites - Raschid wird als Sohn von Leonor als Bastard bezeichnet - kommt es zu Handgreiflichkeiten. Ihr seht, das Buch bietet bereits auf den ersten 100 Seiten viele potentielle Konflikte. So wundert es mich nicht, dass einen echten Schmöker rund um die Maurin schreiben konnte. Da sich besonders faszinierend finde, ist die Einbettung in den geschichtlichen Kontext. Lea Korte hat auf ihrer Homepage und in ihrem Blog einiges an Material zur Historie Spaniens gesammelt. Falls es euch interessiert, empfehle ich euch einen Besuch ihrer Homepage.

Samstag, 17. April 2010

Was ist denn das da? Der seltsame Fund im Briefkasten

Heute Morgen als ich vom Fahrradfahren wieder zurückkam, bemerkte ich zwischen all der Reklame einen merkwürdigen Umschlag. Ich schaute auf den Absender. Redaktion Trau... nun, ich kannte sie nicht.

Auf das Logo hatte ich gar nicht geachtet. Erst als ich dann oben in meiner Wohnung war und abermals einen Blick auf den Umschlag warf, sah ich dann das Leserwelt-Logo. Ich machte den Briefumschlag auf, ohne zu wissen, was man mir geschickt hatte. Zwar hatte ich mittlerweile gesehen, dass es in sich wohl um eine Büchersendung handeln musste, doch bestellt hatte ich nichts. Ich entnahm dem Luftpostumschlag "Die Katze" von Joy Fielding.

Die Autorin dürfte inzwischen jedem Leser von Krimis und Thrillern ein Begriff sein. Für alle, die Joy Fielding noch nicht kennen gelernt haben, hier eine Orientierung. Sie hat unter anderem Bücher wie "Tanz, Püppchen, tanz" oder "Lauf, Jane, lauf" geschrieben. Nun also folgt "Die Katze". Bei der Leserwelt wurde ich dann schnell fündig.

Am 8. März 2010, meinem Geburtstag, hatte ich dort kurz vor 22 Uhr die Leseprobe gelesen. In einem Kommentar hatte ich geschrieben, dass ich mich freuen würde dieses Buch zu lesen.

Nie hätte ich damit gerechnet, dass ich dieses Buch dort tatsächlich gewinnen würde. Schließlich hatte ich mich erst kurz vor meinem Kommentar dort angemeldet. Umso mehr freute ich mich heute, als ich dann das Buch in den Händen hielt und endlich herausgefunden hatte, wieso ich Post von der Leser-Welt erhalten hatte. Als ich das Buch dann noch einmal zur Hand nahm und die erste Seite aufschlug, fiel mir ein Lesezeichen in die Hand (Naja, genau genommen fiel es mir auf den Schoß!)

Ich stelle euch hier kurz die Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches vor: "Eine Psychopathin in der Todeszelle. Eine Frau auf der Suche nach der Wahrheit. Und ein perfides Spiel, bei dem nur einer gewinnen kann." Wisst ihr jetzt schon, worum es geht? Nun, ich wusste es nicht. Also folgte nach den in rot geschriebenen vier Sätzen auch noch ein in Weiß geschriebener Absatz: "Charley Webb ist Journalistin und allein erziehende Mutter von zwei Kindern. Eines Tages erhält sie eine schockierende E-Mail: Jill Rohmer, die des kaltblütigen Mordes an drei Kindern überführt wurde und im Gefängnis auf ihre Hinrichtung wartet, bietet Charley ihre Geschichte exklusiv für ein Buchprojekt an. Zunächst zögert Charley, doch schließlich willigte sie ein. Während sie aber noch damit beschäftigt ist, erste Recherchen über Jill einzuholen, bekommt sie plötzlich entsetzliche Drohbriefe, in denen der Tod ihrer Kinder angekündigt wird. Charley ist außer sich vor Angst, wenn sie an, dass sie Geister rief, die ihr selbst zum mörderischen Verhängnis werden können..."

Gut, nun musste ich immerhin schon einmal wieder, was mich an dem Buch so fasziniert hatte. Es war die Rolle der Journalistin gewesen. Ich vermute, dass die Rolle der Protagonistin Charley Webb ein sehr viel größeres Potenzial für einen Krimi mit sich führt. Nicht nur durch ihren Beruf. In der Leseprobe, ich erinnere mich jetzt wieder, wurde bereits von familiären Konflikten berichtet.

Bevor ich nun mit diesem Buch anfange, lese ich jetzt erst einmal die Maurin zu Ende. Lea Korte wird mir dann natürlich auch noch ein paar Fragen beantworten... Das Buch gewinnt inzwischen an Fahrt. Das Konfliktpotenzial wird aufgrund des drohenden Krieges immer größer. Es ist jedoch schwierig, euch weitere Informationen zu geben, da ich zu diesem Zwecke erst einmal einen historischen Einstieg schreiben müsste. Wenn ich das Buch beendet habe, erhaltet ihr von mir eine persönliche Rezension von diesem Buch. Solange ich mit dem Buch jedoch noch nicht durch bin, schreibe ich euch hier nur einige persönliche Eindrücke. Zudem kann ich euch dann auch schreiben, wie dieses Buch entstanden ist. Hierzu kann mir die Autorin sicherlich noch ein wenig erzählen. Ich werde einfach mal danach fragen.

Herrje, nun habe ich heute so viel erlebt, dass ich über die klassische Blogbeitraglänge hinausgeschossen bin. Ich hoffe aber dennoch, dass ihr bis hierher durchgehalten habt.

Freitag, 16. April 2010

Die Maurin - eine Reise durch die Zeit

Heute habe ich nachdem ich mir bereits vor Beginn des Gewinnspiels das Buch "Die Maurin" angesehen hatte, endlich damit angefangen, das Buch bewusst zu lesen. Wir befinden uns im Jahr 1478. Zahra as-Sulami hat ein Gespräch zwischen ihrem Bruder und einem Unbekannten belauscht. Im Herrscherpalast erzählt sie nun Aisha von der Begebenheit und erklärt sich schließlich bereit ein Regierungsgespräch zwischen dem Emir und den Gesandten der kastilischen Regierung zu belauschen. Was sie dort erfährt ist für den Leser bereits alarmierend. Wir befinden uns in einer Zeit und einer Welt, in der zurzeit nicht direkt Krieg herrscht. Die Anspannung hingegen ist deutlich spürbar. Auch begegnet uns in den kastilischen Gesandten schon eine weitere Hauptfigur. Es ist Gonzalo.

Einige Zeit später zuhause bemerkt Zahra dann dem Verlust ihres blauen Saphirs, der den Schutzgeist ihrer Großmutter seit ihrer Geburt beinhaltet. Zahra ist aufgrund dieser Begebenheit zutiefst beunruhigt, eine Bedienstete der Familie verspricht jedoch für die Rückkehr ihres Schutzgeistes zu beten und ihr bei der Suche nach dem Ring zu helfen. Zum derzeitigen Zeitpunkt befinde ich mich jetzt bei dem Abendessen der Familie. Gerade lerne ich Zahras Familie und deren Gepflogenheiten ein wenig näher kennen. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird. Gespannt bin ich auch auf die historische Entwicklung des Buches. Die spanische Geschichte ist mir nicht so geläufig, jedoch weiß ich, dass es durchaus Möglichkeiten gibt die spanische Historie nachzuprüfen. Ihr dürft euch also über ein paar spannende Beiträge rund um die Maurin und die Geschichte Spaniens freuen. Kurz vor Abschluss dieses Buches werde ich zudem versuchen ein Interview mit Lea Korte zuführen. Dieses wird dann natürlich auch hier veröffentlicht. Für heute war es das schon wieder. Ich wünsche euch einen schönen Abend.

Donnerstag, 15. April 2010

Endlich Wochenende... nicht für alle

...aber für mich. Heute bin ich um 16 Uhr von der Uni nach Hause gekommen. Mein Stundenplan ist in diesem Semester irgendwie merkwürdig. Montag bis Mittwoch viel frei, aber am Donnterstag keine Mittagspause. Der freie Freitag gefällt mir natürlich auch sehr. Vermutlich fällt allerdings hier zusätzlich eine ganze Menge Arbeit an.
Zudem habe ich gerade einige Seiten der Maurin gelesen. Sehr schön ausgearbeitet. Das spornt zum Lesen an.
Nun, da ich euch ja zumindest eine Kleinigkeit geschrieben habe, gehe ich beruhigt wieder in meine Sofaecke lesen.

Mittwoch, 14. April 2010

Es geht weiter...

So, heute ist schon wieder ein neuer Tag. Nachdem ich euch gestern wie versprochen die Rezension gebloggt habe, bin ich gespannt, wie ihr das Buch finden werdet.
Jetzt löse ich mein Versprechen ein und berichtete euch in den nächsten Tagen ein paar Sachen über "Die Maurin" von Lea Korte. Hier habe ich euch ja bereits gesagt, dass meine echte Rezension erst nach meinem Gewinnspiel folgen würde.
Im Anschluss werde ich dann den Glückdiabetiker lesen. Was das ist und worum es geht werdet ihr dann erfahren.

Dienstag, 13. April 2010

Oh, mein Gott,...

...gerade habe ich das Buch "Herz, klopf!" von Agnes Hammer beendet. Es ist bei script5 erschienen. Nach einem recht mühseligen Einstieg, hat mir das Buch gerade am Ende sehr gut gefallen. Das Buch veranschaulicht nämlich eine Entwicklung. Zu Beginn treffe ich auf eine ruppige, agressive junge Frau, die das Fühlen nie gelernt zu haben scheint. Falls das die Idee der Autorin war, ist ihr die Umsetzung verdammt realistisch gelungen.
Die dargestellte Handlung -Lizzy, die Schlägerin- macht das Buch zu Beginn nicht unbedingt einfacher. Der Leser wird in einer Situation ausgesetzt und Lizzy schlägt zu. Hoppla, das war mir gerade zu Anfang ein zu großes Tempo. Schnell ist mir als Leser auch klar, dass Lizzy einen inneren Kampf ausfechtet. Zum Zeitpunkt der Entführung Frankas beginnt Lizzys Wandlung.
Irgendwo in der Mitte schreibt die Autorin aus Sicht des Täters über den Begriff notwendig. Dieser Begriff passt aber aus meiner Sicht weniger auf die Tat des Täters, sondern viel mehr auf Lizzy, denn die Wende ihres Charakters ist nötig.
Vor einigen Tagen machte ich mehr weniger Gedanken über Lizzy als viel mehr über den Täter: Das Motiv des Täters, von dessen Psyche und Lebenssituation der Leser bis zur Tat schon einiges erfahren hat, wirkt emotional begründet. Möglicherweise macht auch diese Konstellation den Einstieg so kompliziert.
In meinen Gedanken habe ich darüber nachgedacht, was einen Menschen zu seiner Tat befähigt. Diese Frage stellte ich mir, aber nicht nur bezüglich des Täters, sondern auch wegen Lizzy und ihren Freunden. Bei den Obdachlosen fragte ich mich oft einfach nur warum? Warum? Warum ist es so wie es ist?
Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel Inhalt vorwegnehmen, schließlich soll euch der Spaß am Buch bleiben. Nur so viel, fragt euch nicht zu viel. Die Antworten gibt es im Verlauf des Buches.

Montag, 12. April 2010

Wandelbar.

Gerade habe ich "Herz, klopf!" von Agnes Hammer weitergelesen. Als ich eine ein Pause gemacht habe, fiel mir durch Zufall auf, dass in der Rückklappe innen ein heraustrennbares Lesezeichen war. Ich habe es nun also herausgetrennt und ausprobiert. Euch kann ich jetzt berichten, ich habe selten ein Lesezeichen gesehen, das so gut in ein Buch passt wie dieses hier.

Aber davon wollte ich euch gar nicht berichten. Ich bin inzwischen auf Seite 169 angelangt und, obwohl es meiner Meinung nach keinen echten Spannungsbogen gibt, liest sich das Buch sehr interessant. Wer der Täter ist, kann ich jedoch immer noch nicht festlegen. Zwar weiß ich viel über den Täter und seine Motive, allerdings gibt es kaum Hinweise auf das Aussehen des Täters.
Des Weiteren durchlebt Lizzy derzeit eine große Entwicklung. Sie hat nun kurze Haare (durch einen Angriff) und sich von Can getrennt. Ich vermute das es dschan ausgesprochen werden sollte. Das türkische c spricht sich ähnlich dem englischen J. Can ist seit wenigen Tagen mit einer Türkin verlobt und der Kontakt zu Lizzy reißt ab.

Die besten Buch-Neuerscheinungen des Frühjahrs 2010 - LovelyBooks

Gerade wurde ich auf Die besten Buch-Neuerscheinungen des Frühjahrs 2010 - LovelyBooks aufmerksam. Meine Rezension zu Erebos ( dritter Platz!) konntet ihr bereits hier lesen. Meine Einschätzung zu diesem Buch war also nicht nur ein Irrläufer. Da binn ich sehr zufrieden. Da ich seit heute wieder Uni habe, gehe ich jetzt erstmal lesen. Später schreibe ich euch dann noch mal einen kurzen Beitrag.

Sonntag, 11. April 2010

Endlich wird's wärmer mit dem Buch

Herz, klopf! von Agnes Hammer entwickelt sich langsam, aber sicher zu einem wiklich interessanten Buch. Nach dem doch etwas schwierigen Start werde ich nun langsam warm mit diesem Buch und es geht eigentlich recht gut voran. Möglicherweise musste ich nur erst mit dem Buch warm werden. Schließlich hatte ich mit so einer Verbindung nun wirklich nicht gerechnet.
Inzwischen ist Franka tatsächlich entführt worden und die anfangs so einfach wirkende Tat wirkt jetzt gar nicht mehr so einfach. Das Motiv des Täters, von dessen Psyche und Lebenssituation der Leser bis zur Tat schon einiges erfahren hat, wirkt emotional begründet. Möglicherweise macht auch diese Konstellation den Einstieg so kompliziert.
Zu Beginn erfahre ich als Leser nur etwas über das "innere Ich" des Täters. Ich erfahre etwas über sein Denken, aber nichts davon ist greifbar oder hat Auswirkungen. Erst in dem Moment, wo der Täter und das Opfer zum ersten Mal aufeinander treffen, gelingt es mir den Täter als Täter zu betrachten. Erst in diesem Moment gelingt es mir die kurzen, aber doch auffälligen Absätze aus der zweiten Perspektive richtig einzuordnen. Erst jetzt beginnt das Buch Spaß zu machen. Ich befürchte fast, wer dieses Buch in seiner ganzen Vielfalt mit Spaß lesen möchte, der sollte es zweimal lesen.

Samstag, 10. April 2010

Auflösung des Gewinnspiels "Die Maurin" und Besonderheit von "Herz,klopf"

Oh, oh! So schlecht, wie man es vielleicht nach meinem letzten Beitrag annehmen könnte, finde ich das Buch gar nicht. Ich finde, lediglich den Anfang etwas unvorteilhaft,da dieser die Geschichte etwas komplizierter werden lässt als sie ist.


Ich bedanke mich für den Kommentar von Soleil. Nur durch solche Kommentare, weiß ich, wie meine Beiträge bei euch ankommen. Ich hätte gerne mehr davon.


Ich habe das Buch gestern Abend weiter gelesen. Nun kommt tatsächlich etwas hinzu, dass ich als Krimi entwickeln könnte. Wirklich gespannt bin ich aber immer noch nicht, wenn die Spannung sich nicht bald mal entwickelt. Es ist kein schlechtes Buch, lediglich meine Erwartungen waren anders. Unter einem Thriller stelle ich mir ein Buch vor dessen Spannung direkt zu Beginn ansteigt. In diesem Buch entwickelt sie sich jedoch erst nach den ersten 50 Seiten. Auf den ersten 50 Seiten erfahren wir etwas über so genannte Problemkinder. Mit so etwas hatte ich einfach nicht gerechnet.


Möglicherweise bin ich einfach nicht die richtige Zielgruppe. Es wird sicherlich Leute geben, die dieses Buch und insbesondere seinen Anfang verschlingen werden.

Der Stil der Autorin lässt darauf schließen, dass sie schon viel mit dieser so genannten Problemkindern gearbeitet hat. Tatsächlich habe ich einmal gelesen, Agnes Hammer sei gelernte Sozialpädagogin. Möglicherweise erklärt dieses den etwas merkwürdigen Einstieg. Als Leser erfahre ich zu Beginn der Geschichte sehr viel über die Gründe der einzelnen Figuren. Einerseits ist dieses sehr angenehm, andererseits geht dadurch natürlich ein Großteil der Spannung verloren. Nun ist an mir, zu entscheiden, wie ich als Leser das Buch finde. Diese Mischung einer Geschichte mit einem solchen sozialkritischen Hintergrund ist mir bisher noch nicht untergekommen. Dieses soll heißen, bisher habe ich ein solches Buch noch nicht gelesen. Es soll nicht heißen, dass ich diesem Buch keine Chance bliebe. Im Gegenteil, ich werde auf jeden Fall weiter lesen und euch am Ende meine Meinung mitteilen.

Nun zum Gewinnspiel der Maurin: ich habe über Random.org die 5 erhalten. Die E-Mails mit euren Antworten sind in einer bestimmten Reihenfolge bei mir angekommen. Die Nummer fünf ist also eine E-Mail. Indem ich alle E-Mails mit Nummern gekennzeichnet habe und schließlich über Random eine Nummer erhalten habe, hat in alle die gleichen Chancen. Insgesamt haben 10 Leser an meinem Gewinnspiel teilgenommen. Den Herrn, der E-Mail Nummer 5 geschrieben hat, habe ich nun bezüglich seiner Adresse angeschrieben. Bei anderen bedanke ich mich auf diesem Wege für die Teilnahme.

Freitag, 9. April 2010

Wieder zuhause und wieder mehr Zeit zum Lesen

Da bin ich also wieder, zurück von meiner Fortbildung. Das heißt auch, dass ich jetzt wieder einen eigenen Computer habe. Ein eigener Computer ist schon praktisch, wenn man ein eigenes Blog betreibt. Auf dem Hin- und Rückweg zum Veranstaltungsort beziehungsweise davon weg habe ich natürlich schon einiges gelesen. "Herz, klopf!" von Agnes Hammer lässt sich eigentlich ganz gut lesen, jedoch steht mir der sozialkritische Aspekt etwas zu weit im Vordergrund. Wir erfahren viel aus Lizzys Leben und auch schon einiges über das Leben des Täters. Wir kennen also die Psyche des Täters bevor dieser überhaupt eine Straftat begangen hat. Die Tat selbst ist unscheinbar und erscheint im Vergleich zu den sozialkritischen Aspekten des Buches, der anhand der Protagonistin Lizzy gut herausgearbeitet wurde, erst einmal in den Hintergrund gerückt. Das Buch wird aufgrund dieser Kritik an der Gesellschaft nur bedingt sowie ein klassischer Jugendthriller, sondern vielmehr wie eine Sozialkritik für Jugendliche.


Ich bin gespannt, wie sich dieses Buch entwickeln wird. So viel für heute, morgen erfahrt ihr hier, den Gewinner des Gewinnspiels und natürlich auch, wie es mit "Herz, klopf!" von Agnes Hammer weitergeht. Nun erholte ich mich erst einmal ein bisschen von den doch recht stressigen Tagen. Das Seminar, es war übrigens ein Rhetorikseminar, scheint mir den gewünschten Erfolg gebracht zu haben. Ich bin sehr zufrieden von der Veranstaltung zurückgekommen. Nun freue ich mich aber auch, dass ich endlich wieder mehr Zeit zum Lesen habe.

Donnerstag, 8. April 2010

Nicht wirklich viel Zeit zum Lesen

Der Überschrift könnt ihr es schon entnehmen. Viel Zeit zum Lesen habe ich hier erwartungsgemäß nicht. Dennoch habe ich mit "Herz, klopf" von Agnes Hammer angefangen. Auf der Hinfahrt versteht sich. Das Buch ist meiner Meinung nach von Beginn ein sozialkritischer Roman. Von Thriller habe ich bisher noch nicht viel gemerkt.Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich werde es sehen. So nun gehts weiter im Text und ich muss schnell weitermachen. Morgen abend gibts mich wieder in gewohnter Länge. Macht bitte weiter mit bei der Maurin. Viel Glück!

Montag, 5. April 2010

Immer noch ganz fasziniert...

... bin ich zum einen von eurer regen Teilnahme an meinem Gewinnspiel. Es haben schon einige Leute die richtigen Antworten gegeben und täglich werden es mehr. Das freut mich und ich glaube auch Lea Korte sehr. Bei meinem ersten Gewinnspiel hätte ich nicht damit gerechnet, gleich so einen großen Erfolg zu landen. Es freut mich, dass ihr mich und meinen Blog so gut unterstützt. Jetzt habe ich also schon einen knappen Monat als Bloggerin überlebt, solange wie noch nie zuvor.

Ab morgen bin ich jedoch für einige Tage nicht zu Hause, aus diesem Grunde weiß ich nicht, ob ich weiterhin so regelmäßig über meine Leseerlebnisse schreiben kann. Solltet dir also in dieser Zeit nicht viel von mir hören, so liegt es nicht daran, dass ich unmotiviert wäre, sondern schlicht und einfach daran, dass ich ein Seminar besuche. Am Freitag werdet ihr jedoch spätestens wieder von mir hören.

Eine weitere Sache fasziniert mich. Ich habe jetzt schon fast 900 Besucher erreicht. Es ist toll! So macht das Schreiben meines Blogs richtig Spaß.

Zu Ende lesen werde ich im übrigen als nächstes (nach meinem Seminar) "Die Maurin". Für meine Reise zu meinem Seminar (das Buch in der Tasche) ist mir das Buch, obwohl es super interessant und spannend ist, allerdings zu schwer.

Aus diesem Grund werde ich mir für insgesamt 6 Stunden Fahrt "Herz, klopf!" von Agnes Hammer des Verlages script5 mitnehmen. Ich hoffe, dass ich in den Pausen/in den Abendstunden eines Seminars dazukomme, es zu rezensieren. Insgesamt glaube ich jedoch, ihr werdet meine Meinung am Ende noch einmal zusammengefasst als vollständige Rezension auf meinem Blog finden.

Ich freue mich, wenn ihr weiterhin so fleißig an meinem Gewinnspiel teilnehmt... Die Verlosung wird am Samstagmorgen stattfinden. Die Adresse schicke ich dann direkt an Lea Korte, die dem Gewinner oder der Gewinnerin dann ein handsigniertes Exemplar der Maurin zukommen lassen wird. Bitte nutzt eure Chance und macht mit!

Übrigens, Erebos ist ein Buch mit Nachwirkungen. Die Handlung bleibt so gut in Erinnerung, dass sie das Unterbewusstsein nachts verarbeitet. Heute Nacht bin nämlich ich in die Rolle des Nick geschlüpft und habe dort quasi die Geschichte des Buches nachgespielt/nach erlebt. Vielen Dank an den Loewe-Verlag für das Bereitstellen des Buches Erebos.

Sonntag, 4. April 2010

"Tritt ein oder kehr um! Dies ist Erebos."

Erebos, das ist der Gott der Dunkelheit. Erebos, das ist das neue Buch von Ursula Poznanski. Erebos, das ist aber auch das süchtig machende Spiel, welchem der Protagonist im gleichnamigen Buch erliegt. Der Protagonist ist Nick Dunmore, ein 16 –jähriger Schüler einer ganz normalen englischen Oberschule in London. Seit einigen Tagen wird dort ein flaches, silbernes Päckchen von Hand zu Hand gereicht.

Die Schüler selbst reichen eine DVD weiter, von der nur der Schenkende weiß, was sie enthält, aber der schweigt, darf nichts sagen. So sind die Regeln. Nick selbst versucht an eine dieser DVDs zu gelangen, da sich die Menschen in seinem Umfeld verändern. Sie sehen müde aus, sind leicht reizbar und plötzlich unheimlich verschwiegen und zum Teil sogar aggressiv. Irgendetwas treibt an der Schule sein Unwesen. Der Virus, den die DVD mit sich führt, ist ansteckender als jede noch so schwere Krankheit. Es ist eine Sucht. Die Sucht nach Erebos... Einige Tage nach dem Nick sich das erste Mal wünscht in den Besitz dieser DVD zu gelangen, übergibt ihm Brynne tatsächlich eine solche DVD. Das Abenteuer kann beginnen.


Nick taucht ein in eine Welt voller Fantasie. Doch die Aufgaben, die er zum Teil in der realen Welt erfüllen muss, sind alles andere als Fantasie. Nick spielt weiter, immer weiter. Die Sucht ergreift von ihm Besitz. Doch dann erhält er einen Auftrag. Es ist ein Auftrag, den er nicht erfüllen kann, nicht erfüllen möchte, der über seine moralische Integrität weit hinausgeht. Er soll jemand umbringen, jemanden der sich offensiv gegen das Spiel ausspricht. Nick erfüllt diesen Auftrag nicht, zum Glück. Er fliegt aus dem Spiel und erlebt die Folgen seiner Sucht.


Ich möchte euch nun dem Ende noch kurz etwas zur Autorin sagen. Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren. Nach ihrem Abitur hat sie sich an der dortigen Hochschule durch diverse Fächer studiert. Sie ist heute als Redakteurin in einem medizinischen Fachverlag tätig und lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.
Ich bedanke mich beim Loewe-Verlag für das Bereitstellen des Buches. Zudem möchte ich an dieser Stelle auch eine weitere Rezension in einem anderen Blog hinweisen.

Großes Osterwichteln bei der Büchereule - Die Auflösung

Gestern habe ich euch nur kurz von dem Osterwichteln bei der Büchereule erzählt. Heute möchte ich euch kurz sagen, was ich bekommen habe. In einem Päckchen, dass ich endlich geöffnet habe war:

  1. "Die verborgene Kammer" von Corinna Kastner
  2. Schokolade
  3. Seife mit dem Geruch nach Schokolade-Minze
  4. Glycerin-Seife mit dem Geruch nach Milch und Jasmin
  5. eine Karte, die einen Regenschauer darstellt, bei dem es Katzen und Hunde regnet


Mir hat das Päckchen sehr gut gefallen, da ich weiß, dass sich meine wichtige Mutter sehr viel Mühe gegeben hat. Die Sorgfalt mit der das Alles ausgesucht und verpackt wurde spürt man irgendwie. Die Karte selbst fand ich sehr nett. Es gab also wirklich Grund zur Freude.

Samstag, 3. April 2010

Großes Osterwichteln bei der Büchereule

Ja, ich bin eine Eule, gehöre zur großen Spezi der Büchereulen. Heute findet das Entwichteln zum großen Osterwichteln statt. Ich bin schon sehr gespannt, was in meinem Päckchen enthalten ist. Kribblig macht mich dieses schon seit einigen Tagen. Mein Päckchen sieht reizvoll aus. Es ist nämlich kein schnöder Karton in quietschgelb, stattdessen ist er frühlingshaft mit Blumen bedruckt. Er ist nicht leicht, aber auch nicht schwer anzuheben. Nun bin ich auf den Inhalt wirklich mal gespannt. Doch bevor ich mich jetzt zum Entwichteln in den Chat begebe, wollte ich euch zumindest noch kurz davon berichten.

Etwas Weiteres gibt es zu schreiben. Ich bin inzwischen auf Seite 343 bei dem "Erebos"-Buch angelangt. Inzwischen meine ich, ich hätte eine Art Dreiteilung erkannt. Die Spannung ist aber ungetrübt. Das Buch hat immer noch unbeschränktes Suchtpotenzial. Morgen kann ich euch vielleicht schon mehr darüber berichten.

Ach ja, an mein Gewinnspiel der Maurin wollte ich euch noch erinnern. Ihr habt nur noch eine Woche Zeit. Ich erwarte eure Antworten.

Freitag, 2. April 2010

"Manchmal glaube ich, es lebt" - Erebos

Vor einigen Tagen habe ich euch erzählt, dass ich Post bekommen habe. Das Päckchen enthielt zwei Bücher. "Erebos" von Ursula Poznanski und "Herz, klopf" von Agnes Hammer. "Erebos" habe ich nun gestern Abend angefangen zu lesen. Dieser Thriller beschäftigt sich mit der Abhängigkeit von Computerspielen bei Jugendlichen. Auf eine sehr merkwürdige Art und Weise gelingt es der Autorin und dem Erzähler der Geschichte den Leser so in seinen Bann zu ziehen, dass dieser das Buch, welches knapp 485 Seiten umfasst, nicht mehr aus der Hand legen möchte bis das Buch beendet ist. Für den Leser fühlt es sich an, als ob er an der Seite von Hauptfigur Nick das Spiel und das Leben des Protagonisten miterlebt. Mich hat das Buch so in seinen Bann gezogen, das ich ruhigen Gewissens sagen kann, ich möchte euch nicht zu viel verraten. Bevor ich eine abschließende Rezension geben kann, möchte ich das Buch also erst einmal beenden. Insgeheim bin ich bin ich gespannt, welche Verwicklungen dieses Buch noch mit sich bringt. Zum derzeitigen Zeitpunkt kann ich noch nicht mit Gewissheit sagen, welche Informationen so wichtig sind, dass eine Wiedergabe in der Rezension die Spannung für euch reduzieren würde.

Donnerstag, 1. April 2010

Es sieht gar nicht aus wie...

... ein Psychologiebuch. Stattdessen erinnert es mich von der Aufmachung her, eher an ein schönes Notizbuch. Der Inhalt und insbesondere das Programm, welches dahinter steckt erinnert mich persönlich nicht an einer Art Gehirnwäsche, sondern vielmehr an echte Lebenshilfe. Der Ratgber leitet seine Leser an, das eigene Leben, Denken und Handeln zu reflektieren.
Dem Leser wird aufgezeigt, welche Fehler andere gemacht haben. Welche Folgen es für sie hatte, spielt auch eine Rolle. Anhand dieser vielen Beispiele wird dem Leser gezeigt, welche Fehler auch in seinem Leben auftreten könnten. Das Programm der Autorin wirft eine Art Spielball von einem Tag zum nächsten. Der Leser wird aufgefordert, dieses Spiel mitzuspielen. So entwickelt sich Tag für Tag ein neues Gedankenkonzept des Lesers. Schließlich muss er, der Leser, nur lange genug über sein eigenes Leben und seine Situation nachgedacht haben, um zu erkennen, wo bei ihm individuelle Probleme auftreten.
Ich habe heute wieder einmal in dem Buch gelesen und mir die Programmpunkte vorgenommen. Die Idee der Selbstreflektion finde ich sehr überzeugend. Schließlich ist es im Umgang mit Menschen wichtig, seine eigenen Stärken und Schwächen zu kennen. Aus diesem Grund glaube ich, dieses Buch könnte vielen helfen einen anderen Blick auf sich selbst zu werfen. Nur wer sich, seine Bedürfnisse und seine Situation selbst kennt, kann auch auf andere und deren Situation eingehen.
Auf 149 Seiten hat die Diplom-Psychologin Kathrin Emely Springer ein Konzept entworfen, das jedem Menschen helfen kann über sein eigenes Leben nachzudenken, seine eigene Situation zu reflektieren und sich durch jede einzelne Situation zu wandeln. Der Mensch wächst an seinen Aufgaben. Das zeigt dieses Buch auf allen Seiten. Ich bedanke mich beim mankau-Verlag für die Bereitstellung dieses Buches. Foto:mankau
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