Mittwoch, 30. Juni 2010

Eine sehr merkwürdige E-Mail…

… kam heute bei mir an:

"Hallo Ihr Lieben,

ich wollte euch hiermit kurz darauf aufmerksam machen, dass ihr die Tage Post von unseren Regiohelden bekommen werdet. Es handelt sich dabei um ein Projekt, das sich mit Produkttester-Blogs beschäftigt.

Da dies einer der Praktikanten steuert wollte ich hiermit noch mal sichergehen, dass ihr Bescheid wisst - die Regiohelden gehören zu edelight und haben euch durch unsere Trendlabor Datenbank ausgewählt.

Viele Grüße und eine schöne Woche,

Denise und das edelight Team"

Das wirfst nun ein paar Fragen auf: Was zum Teufel sind Regiohelden? Nun sie werden sich ja bald in meinem Briefkasten einfinden. Ob sie da hineinpassen kann ich noch nicht sagen.

Mein persönlicher "Regioheld" ist heute Herr Gauck, der es geschafft hat, den dritten Wahlgang zum Amt des Bundespräsidenten (BP)zu erreichen. Für die FDP- und CDU-Regierung ist das eine echte Katastrophe, fast genauso wie die Öl-Krise beim anderen BP.

Sei's drum.

Dienstag, 29. Juni 2010

Der Ablauf eines Medienfests NRW in Köln...

... ist bei jedem ein anderer, könnte man sagen. Jeder, der einmal dahin gehen möchte guckt am besten vorher schon einmal auf der Homepage des Medienfests nach dem Programm. Das Medienfest findet normalerweise am letzten Wochenende (also Samstag und Sonntag) im Juni statt.
Die Programmpunkte findet man meist zwei oder drei Wochen vorher auf der Internetseite. Aus dem Programm sucht man sich dann jene Punkte heraus, die einen interessieren. Das kann je nach Interesse unterschiedlich sein. Problematisch jedoch sollte es in gar keinem Fall sein. Man hat im Zweifelsfall eher zu viel als zu wenig Informationen und interessante Seminare.
Mein für euch macht so viel, wie ihr möchtet, plant aber auf jeden Fall eine Pause ein. Etwas zu essen und zu trinken kann man dort kaufen, man kann es aber genauso gut mit aufs Gelände bringen.
Je nachdem, wie viel ihr bei Medienfest besuchen wollt, desto stressiger wird es ihn dort aber auch nicht vergessen, dass es nur einmal im Jahr stattfindet. Ich war die letzten vier Jahre bei jedem der vier Medienfeste anwesend und keiner ich aus eigener Erfahrung sagen, mit jedem Mal wird es besser.
Wie gesagt, man sollte sich vorher ein individuelles Programm zu Recht legen, dann geht das ganz gut mit dem Medienfest, ansonsten wird man von der Fülle des Angebots ein wenig erschlagen.
Die Neulinge gibt es in jedem der beiden teilnehmenden Häusern im Eingangsbereich so genannte Scouts, die einen gerne mit einem Plan der Aussteller ausstatten und auch bei der Suche nach dem richtigen Raum behilflich sind. Zudem werden einem dort auch noch einmal das Programm und die aktuellen Änderungen ausgehändigt.
Das Medienfest in seiner Vielfalt kann ich jedem nur empfehlen. Wichtig ist vor allen Dingen, dass man sich für das Thema beziehungsweise das Seminar interessiert und nicht gelangweilt in der Gegend rum sitzt. Langeweile muss beim Medienfest nun wirklich nicht sein. Wenn man sich mit dem Programm intensiv beschäftigt hat, sind Irrtümer nahezu ausgeschlossen.
Also einen Tag von mir: Zieht euch bequeme Kleidung an und Schuhe in denen ihr gut laufen könnt. Die Wege sind zwar nicht besonders lang, aber ihr könnt die Schuhe nicht mal eben unterwegs ausziehen. Richtig, Mädels, das heißt: Bitte keine High heels! Euer Fuß wird es euch danken, denn Blasen können verdammt schmerzhaft sein. Als Anreiseoption bietet sich übrigens der Zug sehr an.
Falls noch jemand ganz konkrete Fragen hat, so kann er sich jederzeit bei mir oder bei den Organisatoren des Medienfests melden. Nächstes Jahr werde ich euch auf jeden Fall frühzeitig ankündigen.
Bei Soleil bedanke ich mich für die konkrete Nachfrage. Ich hoffe, ich konnte helfen.
Kurze Ergänzung: Es gibt in diesem Jahr auch ein Magazin online.

Breaking news: Heute wäre Antoine de Saint-Exupéry ...

110. Jahre alt geworden. Leider wird es es nicht, denn er ist bereits 1944 im Alter von 44 Jahren verstorben. Sein bekanntestes Werk ist "Le petit prince" - "Der kleine Prinz".
Sein Zitat "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." aus "Der kleine Prinz" hat wohl jeder schon einmal gehört.
Antoine de Saint-Exupéry war das dritte von fünf Kindern. Er war der Sohn eines Vicomte. 1917 schloss er seine Schulzeit mit Abitur ab. Danach begann seine Ausbildung zum Berufspiloten.
Ab 1934 arbeitete er für die neugegründete Air France. Gleichzeitig betätigte er sich als Journalist und Autor. Nebenbei experimentierte er mit der Erfindung des Wasserflugzeugs. Sein Tod am 31. Juli 1944 bleibt misteriös. Selbstmord ist nicht ausgeschlossen.
Wer mehr Details über das Leben des Antoine de Saint-Exupéry wissen möchte, sollte sich einmal den Wikipedia-Eintrag ansehen.

Montag, 28. Juni 2010

Heute darf...

... gefeiert werden. Nein, ich rede nicht vom Fußball. Ich habe ein Volontariat. Darüber freue ich mich gerade irrsinnig. In meinem Buch komme ich auch voran. Tobias hat gerade erkannt, dass er in einem Teppich gefangen ist. Irgendwie zieht mich das Buch in seinen Bann. Wenn ich mehr Zeit hätte, hätte ich das Buch schon durch. Übrigens liest Sebastian Fitzek heute um 19.00 Uhr im LovelyBooks-Livestream.

Sonntag, 27. Juni 2010

Medienfest und Public viewing: So...



... hier gibt es nun weitere Infos zum Medienfest.Genauergesagt erzähle ich euch heute, dass die Damen auf dem Foto links uns wärend einer Diskussionsrunde einiges über ihre Jobs erzählt haben. Mit dabei war eine Buchhändlerin, die es geschafft hat mir zu erklären, was ein Barsortiment ist. Auch die Online-PR-Referentin von Luebbe Bastei war da. Genauso wie eine Referentin des Rowolt Verlags, eine Refentin des mediacampus Frankfurt und eine Person vom Börsenverein des Buchhandels (Landesverband NRW). Das alles war sehr interessant für mich, da es auch Hintergrundinformationen gab und weiterführende Adressen im Netz. Interessieren euch diese Dinge auch? Die Internetseiten kann ich euch gerne einstellen. Jedoch würde ich das gerne in einem weiteren Post machen, da ich mir die Seiten selbst erst mal ansehen möchte um euch zu erklären, worum es überhaupt geht.



Nun zum anderen wichtigen Thema des heutigen Tages: WM. Deutschland hat gegen England gewonnen und ich war mittendrin in einer kleinen Plublic Viewing Veranstaltung des Schützenvereins BSV Holzwickede Kompanie Chausseekolonie. Trotz Vuvuzelagetröte hat mir das sehr gut gefallen und ich war sogar passend gekleidet. Hier ein paar Fotos.



Muss ich behr sagen, als das die Stimmung beim 4:1 Deutschland gegen England großartig war? Genaugenommen wäre es ja ein 4:2, aber ein richtiges Tor wurde nicht angerechnet.

Samstag, 26. Juni 2010

Ich bin wieder da...

... und total geschafft. Es war sehr interessant und in gewisser Weise unterhaltsam. Gerade der Aspekt mit Twitter, Facebook und Co war für meinen Blog sehr schön. Auch der Programmpunkt zum Buchhandel und Verlag hat mir sehr gefallen.
Morgen erfahrt ihr mehr über das Medienfest. Außerdem gehe ich morgen Nachmittag zum Fußball gucken. Mehr dazu morgen.

Freitag, 25. Juni 2010

Morgen bin ich dann mal…

… beim Medienfest in Köln. Mein Programm für morgen lautet also: Aufstehen um 6.45 Uhr. Dann um 8.44 Uhr mit der DB nach Köln. Gegen 10.30 komme ich dann in Köln an. Um 11 Uhr beginnt dann das Medienfest im Mediapark 6 und 7. Um 11 Uhr beginnt dann auch schon mein Workshop zum Thema: "Facebook, Twitter und Co"

Das Programmheftbeschreibt dieses Seminar so: " Social Networks wie Facebook und Mikroblogging Dienste wie Twitter gewinnen zunehmend an Bedeutung für Marketing, PR und Journalismus. Sie ermöglichen die direkte Kommunikation mit Kunden und eröffnen so zugleich neue Vertriebswege. Denn wer über seine Produkte und Dienstleistungen bloggt, twittert und in Facebook spricht, der bleibt nicht nur im Gespräch, sondern kann zugleich Kunden- und Nutzerinteressen direkt bedienen.

Wie aber lassen sich Communities steuern oder Themen effizient verbreiten? Welche Möglichkeiten bieten diese neuen Kommunikationsformen für das Networking? Welche Gefahren gibt es?"

Dieses Seminar geht bis 12. Dann habe ich 1 Stunde frei und kann ein bisschen was essen. Um 13 Uhr beginnt dann ein eine Diskussionsrunde zum Thema "Deine Zukunft in der Buchbranche – Wie gelingt der Einstieg in Verlag und Buchhandel?" Hier sagt das Programmheft: "Suchst Du die Herausforderung, möchtest Du jeden Tag neue Leute kennenlernen und Ideen umsetzen? Events organisieren, Marketing betreiben, Autoren betreuen, über Produkte entscheiden, Kinder beim Lesen fördern und Kunden beraten? Dich in Themen einarbeiten, Storys entdecken, mit der Presse arbeiten?
Wenn Du kommunikativ, offen für Menschen und neugierig bist, die neuen Medien und die Digitalisierung spannend findest, dann ist ein Job in der Buchbranche genau das Richtige!

[…]

Moderatoren der Diskussionsrunde: Anja Bergmann und Anke Naefe

Teilnehmerinnen der Podiumsdiskussion:

Michelle Jelting, Auszubildende Buchhändlerin, Barsortiment Könemann, Hagen
Christine Mikliss, Presse Sachbuch, Rowohlt und Rowohlt.Berlin, Hamburg
Tina Pfeifer, Online-PR-Referentin, Verlag Bastei Lübbe, Köln
"

Diese Diskussionsrunde soll bis 14 Uhr dauern. Dann geht's auch schon ohne Pause weiter mit dem "Brainkick - Ein kleiner Impuls im richtigen Moment". Auf dieses Seminar freue ich mich schon sehr, da ich das Thema Selbstmotivation sehr wichtig finde. Strategien können hier nicht schaden. Die Programminfo hierzu ist kurz: "Kreative Ideen auf Abruf! Nie wieder ein Blackout! Effizient Wissen abspeichern! Traum oder Realität? Realität wird es für alle, die ihr Gehirnkabel richtig nutzen. Wie das geht, zeigt der Workshop mit einem Blick auf das Gehirn und praktischen Übungen. " Nun folgt wieder eine einstündige Pause, die ich nutzen werde um mir Infos einzusammeln. Gefiltert natürlich. Der Workshop zum Thema Drehbuchschreiben beginnt dann um 15 Uhr und dauert 45 Minuten. In diesem Seminar wird den Teilnehmern ein Einblick in Theorie und Praxis gewährt.

Mein letztes Seminar befasst sich mit Computerspielen und gibt einen Einblick in die Game-Industrie. Auch hier wird es glaube ich sehr spannend. Gegen 18.30 Uhr mache ich mich dann auf den Rückweg. Wenn ich hier dann gegen 20.30 Uhr wieder ankommen, werde ich vermutlich scheintot ins Bett fallen. Gleichzeitig werde ich jedoch auch total happy sein, meinen Horizont erweitert zu haben. Ich hoffe, ihr versteht, dass ich dann morgen eine kurze Blogging-Pause einlegen werde.

Natürlich berichte ich euch am Sonntag in aller Ausführlichkeit, was ich erlebt habe. Bei der Programmauswahl habe ich mir übrigens bewusst ein sehr vielschichtiges Programm gebastelt.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Vom Tal habe ich schon viel in anderen…

… Blogs gelesen. Nun habe ich es bei audible entdeckt und gekauft. Nun bin ich natürlich gespannt, wie es ist. Ich habe bereits gehört, dass es zum Grace College eine ganze Reihe geben soll. Die Bücher sind auch bereits durchnummeriert.

Gerade habe ich auch, dass es sich um ein Jugendbuch handeln soll. Das finde ich jedoch gar nicht so schlecht, denn viele Jugendbücher sind genauso gut wie jene Erwachsene, jedoch beinhalten sie zumeist weniger Gewalt. An Spannung fehlt es auch diesen Büchern keinesfalls.

Ich bin gespannt, wie das Hörbuch umgesetzt ist. Mit meinem iPod und meinem Lautsprecher in Form eines Schweins - ja es ist sogar rosa - habe ich auf jeden Fall gute Voraussetzungen dieses Hörbuch gut zu hören.

Auch in meinem Buch werde ich morgen wieder weiter lesen, denn auch dort bin ich gespannt, wie es weitergehen wird. Das mit den Extremblinden ist schon eine interessante Sache, die auch in der Realität gibt. Der Thriller, bei dem zwei Kinder verschwunden sind, wird durch den voranschreitenden Countdown immer spannender. Dazu noch die rückwärts laufenden Seitenzahlen. Ich kann nur sagen die Spannung bleibt oben.

Morgen teste ich übrigens einen Abdeckstift für Lederwaren. Auch hier bin ich auf das Ergebnis sehr gespannt. Hoffentlich funktioniert der gut.

Zu den aktuellen Spielen: Aktuell spielt Kamerun gegen die Niederlande. Die Niederlande sind in jedem Fall weiter, da sie bereits fest qualifiziert sind. Anders sieht es bei Kamerun aus. Kamerun belegt derzeit den letzten Gruppenplatz und wäre somit ausgeschieden. Habt Ihr übrigens schon gehört, dass Italien ausgeschieden ist? Die Weltmeister hatten bei dieser in WM keinen großen Erfolg. In einem sechzehntel Finale sind sie bereits ausgeschieden. Nun steigt für uns Deutsche wieder die Anspannung, wenn am Sonntag geht es für unsere Mannschaft bereits weiter. Wir spielen gegen England. Die britischen Zeitungen haben bereits einige Schlagzeilen geschrieben, die eindeutig an einem Krieg erinnern. Ich bin gespannt, wer diesen Krieg am Ende gewinnen wird. Meiner Meinung nach sind Deutschland – England-Spiele immer schwer vorhersehbar und somit würde ich darauf jetzt nicht unbedingt wetten.

Die Nation jubelt...

... über das 1:0 gegen Ghana. Auch ich freue mich natürlich sehr darüber. Gestern habe ich jedoch nur ein paar Seiten gelesen und ich muss euch ehrlich sagen: "Das Buch "Der Augensammler" zieht einen echt in den Sog des Lesens. Nur der Fußball hielt mich gestern in der Realität verankert. Wenn ich heute Nachmittag von der Uni nach Hause komme, lese ich dann sofort weiter und berichte euch dann heute Nachmittag noch einmal.

Dienstag, 22. Juni 2010

Fragen über Fragen...

... darf man sie haben? Manchmal sind die Leute schon komisch, da fragt einer, ob man noch eine Frage hat und, wenn man dann fragt, dann heißt es "Fragen Sie nicht so viel!" Das Leben ist schon eine Merkwürdigkeit. Stressig ist es noch dazu! Manchmal fragt man sich, wozu das, was man tut gut sein soll. Eine eindeutige Antwort findet man darauf nicht immer, denn viele Wege führen nach Rom. Auf Fragen bekommt man heutzutage auch nicht immer eine Antwort und das selbst dann, wenn man eine Frage stellen sollte.

Ihr seht, heute bin ich ein wenig genervt, mit meinen aktuellen Büchern hat das jedoch gar nichts zu tun, eher mit dem Stress im Hintergrund. Trotzdem lese ich begeistert den Augensammler weiter.

Das lesen ist echt Entspannung mich. Es unterhält mich und entspannt gleichermaßen. Die Bücher entführen einen dem Alltag hinein in die Welt der Fantasie.

Das ist wie ein Urlaub in echt stressigen Zeiten. Es ist wie eine Insel im Alltag. Geht es euch genauso mit euren Büchern? Und wie seht ihr das mit dem Lesen?

Montag, 21. Juni 2010

Meine Vermutung bestätigt sich...

Als ich euch ab vor einigen Tagen den Bericht zur Lesung "Der Augensammler", habe ich bereits gemutmaßt, das dem Schreiben dieses Buches eine ziemlich große Recherche vorausgegangen sein muss. Nun bestätigt sich, dass insbesondere in die Charakterisierung der blinden Alina Gregoriev eine Menge Hintergrundwissen eingeflossen sind. Bereits im ersten Kapitel mit dieser Frau als Protagonistin geht auf die Problematik der Menschen mit geringer Sehstärke oder Blindheit ein und beschreibt dabei mit viel Gefühl die Ablehnung der Gesellschaft gegenüber der Menschen mit Behinderung. Ablehnung ist vielleicht nicht ganz der richtige Begriff, vielleicht sollte man eher als Bemängelung bezeichnen. Manche Leute scheinen wirklich noch zu denken: "Hoppla, diejenigen oder derjenige ist anders als ich, also muss ich weg von hier, möglichst weit weg, es könnte ja sein das ansteckend ist oder ähnliches!" Sebastian Fitzek räumt bereits im ersten Kapitel mit solchen und anderen Vorteilen auf. Alexander Zorbach hat zwar keine Angst vor der eigenen Erblindung, jedoch hält er in gewisser Weise erst einmal Abstand zu Alina, sowohl in emotionaler als auch physischer Form. Ich glaube, dass "Der Augensammler" von Sebastian Fitzek ein spannendes und arbeitendes Leseerlebnis darstellen wird. Nun will ich weiter lesen. Ich wünsche euch einen schönen Abend mit eurer Lektüre oder dem Fußball-Spiel Spanien gegen Honduras. Ihr wisst ja, Spanien muss gewinnen damit es weiterkommt. Gewinnt Honduras das Spiel als Spanien keine große Chance mehr ins Achtelfinale zukommen. Gleiches gilt übrigens, falls Honduras heute das Spiel gegen Spanien verliert. Auf jeden Fall wünsche ich euch einen schönen Abend!

Dieses erste Kapitel mit der Hauptfigur Alina Gregoriev verleitet erst einmal wieder zum Weiterlesen. Es hat mir alles in allem sehr gut gefallen.

Sonntag, 20. Juni 2010

Der Augensammler schlägt zu,...

... denn, wenn man den Augensammler einmal begonnen hat, dann ist man auch schon in seinen Bann gezogen. Man liest Seite um Seite, Kapitel und Kapitel und möchte wissen wie geht es weiter. Gerade hat Alexander Zorbach dem Leser erzählt wie er Charly in einem Swinger Club kennen gelernt hat. Charly ist die Affäre von Alexander Zorbach. Alexander versucht sie anzurufen. Er befürchtet bereits ins Visier der Ermittlungen geraten zu sein, da sein Portmonee am Tatort gefunden wurde. Nun, da erscheinen nicht erreichen konnte, flüchtete er sich auf sein Hausboot... an dieser Stelle musste ich das Buch leider unterbrechen, da es Abendessen gab.

Bedanken möchte ich mich bei euch für die Einschätzung des Buches "Lamento". Ich bin mir nun sehr sicher, dass ich "Ballade" gerne lesen möchte. Sobald ich hier "Silberlicht" rezensiert habe, werde ich mich darum bemühen.

Habe ich euch eigentlich schon erzählt, dass ich in "Die Nonne mit dem Schwert" erhalten habe? Das Buch hört sich sehr interessant an und spannend. Allerdings kann ich ja schlecht gleich drei Bücher lesen. Zumal der Augensammler schon ein sehr intensives lesen erfordert. Kurz gesagt: Der Augensammler macht süchtig.

Und dann ist da ja auch noch "Freitags isst man Fisch" von Bohnet Pleitgen. Mit dem Buch komme ich jetzt übrigens sehr gut zu Recht.

Samstag, 19. Juni 2010

Eine Frage an euch: "Ballade" von Maggie Stiefvater…

... wurde mir heute per Brief empfohlen. Der Brief kam aus der Pressestelle des Pan Verlags. Ich habe mir diesen Brief sehr genau durchgelesen und kann sagen, dass ich auch dieses Buch nicht uninteressant finde. Problematisch könnte jedoch sein, dass sich das erste Buch von Maggie Stiefvater "Lamento" noch nicht kenne. Ich glaube, ich möchte mich in eine komplett neue Welt einarbeiten. Aus diesem Grund bin ich mir bis jetzt noch nicht sicher, wie ich verfahren werde. Kennt irgendeiner von euch bereits "Lamento" und kann mir ein wenig darüber berichten?

Heute hat es auch wieder ein WM-Spiel gegeben, dass sie die deutsche Mannschaft relevant war, obwohl sie selbstständig auf dem Platz stand. Ghana hat gegen Australien nicht verloren, sondern ein Unentschieden erreicht. Das bedeutet für Deutschland, dass sie ihr Spiel am Mittwochabend gewinnen müssen. Ein Unentschieden reicht uns nicht mehr. Die deutsche Mannschaft scheint jedoch gestärkt aus der gestrigen Niederlage herausgekommen zu sein. Sie ist motiviert und setzt am Mittwoch alles auf eine Karte. Anders geht es ja auch nicht mehr. Unsere Karte muss "Sieg!" heißen. Drücken wir der deutschen Mannschaft also vom Mittwoch die Daumen. Das erste Finale in der Vorrunde gibt es bereits heute Abend. Es ist Kamerun gegen Dänemark. Bei diesem Vorrundenfinale ist mir der Sieg eigentlich relativ gleichgültig.

Ich weiß nicht, wem ich heute Abend die Daumen drücken soll, aber wenn sogar schon bei Facebook wild mitgeteilt wird, dass der eigene Mann (einer bekannten), der eigentlich für Frankreich war, sich einen Sieg der Mexikaner (gegen Frankreich) freut, dann kann doch etwas nicht mehr richtig sein. Immerhin sollten wir doch so viel Engagement in die WM hineinbringen, dass wir mit "unseren" Mannschaften mitfiebern. Sonst sind wir am Ende alle Fans des Weltmeisters.

Na gut, in dem von mir vorgetragenen Fall lagen die Dinge wohl doch etwas anders, denn schließlich gab es im französischen Nationalteam schon vorher einige Probleme und einiges an Chaos. Wirklich ernst nehmen, konnte man sie nicht mehr. Dennoch ist es irgendwie merkwürdig. Ich bleibe erst einmal dabei und drücke den Deutschen am Mittwoch die Daumen

Auch die Hochzeit der schwedischen Kronprinzessin hat heute in Stockholm stattgefunden. Sie wurde ja auch im deutschen Fernsehen übertragen, so dass sie sehen konnte. Mir persönlich als die Hochzeit sehr gefallen, als er eine gewisse Bürgernähe ausgedrückt hat. Im Gegensatz zu vielen anderen königlichen Hochzeiten erschien mir diese auch nicht irgendwie distanziert, sondern gut organisiert aber volksnah.

Freitag, 18. Juni 2010

Irgendwie hatte ich etwas anderes erwartet...

... als ein 1:0 für Serbien. Ich glaube, jeder würde sich freuen, es zu mindestens einen Ausgleich für Deutschland gegeben hätte, dann wäre vieles einfacher gewesen. Nun drücke ich Morgen also den Australien die Daumen, damit uns dann ein Unentschieden zum Weiterkommen reichen würde. Muss ich wirklich etwas zum Mahnverfahren des Schiedsrichters sagen? Oder damit einen entsprechenden Kommentar verkneifen? Nun gut, ihr wisst, was ich meine.

Auch wenn ich die letzten zwei Tage relativ viel über die WM geschrieben habe, so habe ich dennoch auch ein bisschen gelesen und gehört. Ja, ihr habt richtig gelesen, ich höre auch Hörbücher. Im Moment liegt bei mir jeden Abend das unmoralische Sonderangebot im CD-Spieler. Aber irgendwie bin ich derzeit abends so müde, dass ich die erste CD inzwischen schon das dritte Mal höre.

Und auch bei "Freitags isst man Fisch" bin ich nicht so recht weitergekommen. Mal sehen, vielleicht schaffe ich heute Abend noch mal so ein bis zwei Kapitel. Inzwischen verstehe ich zu mindestens mal die Hamburger Atmosphäre. Mir als Ruhrpottlerin lag das zu Beginn nicht so. Ich hoffe, dass sich das jetzt ändert mich heute bei dem etwas schlechteren Wetter besser mit dem Herbstwetter im Buch zurechtkomme.

Außerdem habe ich euch bereits vor einigen Tagen erzählt, dass ich das Herbstprogramm vom Pan Verlag erhalten habe. Habe ich euch nicht so gesagt, ich wollte euch eine kleine Auswahl der dort genannten Bücher vorstellen? Nun ja inzwischen habe ich mich etwas gründlicher mit den Büchern beschäftigt. Besonders gut gefiel mir das Buch "Drei Wünsche hast du frei" von Jackson Pearce. Auf dieses Buch bin ich gespannt, dass die Geschichte eines Dschinn erzählt. Es geht um Viola, die gerade frisch von ihrem Freund verlassen wurde. Sie wünscht sich wieder glücklich zu werden. Ihr Wunsch ist dabei so groß, dass sie einen Dschinn heraufbeschwört, der ihr drei Wünsche gestattet. Violas Dschinn ist jung, sieht gut aus und ist unheimlich schlecht gelaunt, denn er findet Menschen nervtötend... All dieses Gespräch ein spannendes, aber auch humorvolles Abenteuer und irgendwie auch eine wunderbar romantische Liebesgeschichte. Normalerweise bin ich nicht so der Typ, der Liebesgeschichten gerne liest.

Auch "Ash" von Malinda Lo verspricht abwechslungsreiche Unterhaltung. Die Geschichte erinnert mich jedoch ein wenig an Aschenputtel von den Brüdern Grimm. Denn auch in "Ash" gibt es eine böse Mutter, die Tochter ihres gerade verstorbenen Mannes behandelt, als wäre sie eine Sklavin. Ash versucht ihr zu entkommen indem sie sich in den nun im Wald flüchtet, wo - so sagen Gerüchte – Feenmänner auf Brautschau gehen. Das bedeutet natürlich dann auch das Ende ihres Lebens, aber das wäre egal, würde sie ihrer bösen Stiefmutter entkommen.

Da hört sie, dass der Königsohn alleine Gemahlin sucht. Als er ihr Dorf zu diesem Zwecke besucht ändert eine Begegnung ihr Leben.

Mit ihren alten Legenden, die sie in ihrem Roman "Das Lied der Banshee" aufgreift, hat mich auch hier Janika Nowak in ihrem Bann gezogen. Die Geschichte erinnert mich irgendwie ein wenig an "Die Geheime Sammlung" deren Bewertungen ihr hier lesen könnt.

Wie ihr jetzt anhand meines heutigen Beitrags erkennen könnt, habe ich mich insbesondere auf die märchenhafte, Fantasy-Ebene eingestellt. Sobald ich auch noch Silberlicht gelesen und rezensiert habe, werde ich mich beim Pan Verlag um diese drei Bücher bemühen. Ich glaube Sie werden euch ebenso gut gefallen, wie mir die Vorabbeschreibungen bereits sehr gut gefallen haben.

So, jetzt habe ich meine Schuld endlich eingelöst und euch die Neuerscheinungen des Pan Verlags im Herbst 2010 vorgestellt. Ich hoffe, euch gefällt meine Auswahl. Auch hoffe ich, dass ich euch bald mehr über den Augensammler von Sebastian Fitzek hier schreiben kann. Für heute aber, soll es das gewesen sein. Ich wünsche euch einen angenehmen Abend, vielleicht mit dem WM-Spiel England gegen Algerien. Ich persönlich drücke Algerien die Daumen, damit die USA eine bessere Chance zum Weiterkommen hat.

Donnerstag, 17. Juni 2010

Es geht um alles oder nichts...

... im Spiel Frankreich gegen Mexiko. Wer heute nicht gewinnt kein quasi schon die Koffer packen, denn dann ist der Rückflug nicht mehr weit. Welche Mannschaft sie schon in der Vorrunde raus und verpasst sogar Achtelfinale? Das Spiel Frankreich gegen Mexiko startet bereits in 5 min und verspricht absolute Spannung. Ich bin gespannt welche Mannschaft das hoch gestellte Ziel ins Achtelfinale zukommen nicht erreichen wird. Wer muss gehen? Ist es Mexiko? Oder Frankreich? Ich drücke beiden Mannschaften die Daumen, schließlich weiß ich, dass auch hierzulande Franzosen und Mexikaner gibt, dennoch finde ich, muss die bessere Mannschaft weiterkommen. Für mich ist dies zurzeit ganz klar Mexiko. Sie haben schließlich nicht als Vizeweltmeister angefangen und sie selbst schon vorher gefeiert. Im Gegensatz zu den Blauen erkämpfen sie sich ihre Chancen und leben den Fußball.

Mittwoch, 16. Juni 2010

Zweiter Teil des Berichts über die Lesung: Außergewöhnlich...


... war jedoch nicht erst die Lesung, schon im Voraus gab es durch den Tourbus ein Spannungselement. In diesem Tourbus war es ganz dunkel und die Besucher konnten sich ein Teil des Buches in kompletter Dunkelheit anhören. Bei manchen löste diese Aktion beängstigende, ja möglicherweise sogar beklemmende Gefühle aus. Andere hingegen beschrieben es als sehr spannend in Erfahrung gemacht zu haben. Gestern habe ich mich mit einem Teil der Lesung befasst, die Lesung hielt jedoch neben einigen Informationselementen auch einige Spannungselemente (wie zum Beispiel den Bus) bereit.

Die Besucher die Lesung konnten sich zudem auch noch einige optische Täuschungen zeigen lassen, so dass man sich letztendlich fragte, wer hier eigentlich "blind" ist. Diese Erfahrung war keinesfalls abwertend gemeint gegenüber jenen die tatsächlich blind sind. Vielmehr ist es eine Erfahrung gewesen, die auf das Risiko der optischen Welt und ihrer Wahrnehmung hinweisen soll.

Ein weiterer Aspekt der Lesung waren jene Fakten orientierten Aspekte, in denen Sebastian Fitzek selbst einige Blinde und wichtige Aspekt ihres Lebens mithilfe von kurzen Videoclips oder Fotos vorstellte. Diesen Aspekt fand ich persönlich sehr spannend, da ich glaube, es ist schwer sich vorzustellen und Augen beziehungsweise ohne das Augenlicht zu leben. Viel zu sehr sind wir von unseren Augen in unserer Welt abhängig: wie viele Millionen Informationen nehmen wir tagtäglich über die Augen auf? Wie orientieren wir uns auf der Straße, und wie viele Komponenten filtern wir im Alltag und nicht durch eine Reizüberflutung überlassen zu werden, wie viele interessante Aspekte gehen uns dabei in unserem täglichen Leben verloren? Könnten wir uns ohne Augenlicht orientieren? Mir persönlich würde eine solche Vorstellung sehr schwer fallen. Alleine diese Aussage zeigt doch schon, wie abhängig wir von unserem Augenlicht sind.

Für einige blinde gab es von vornherein keine sehende Wahrnehmung, für sie ist eine farbige Welt nicht als solche wahrnehmbar. Dennoch ist es ihnen natürlich nicht egal, wie sie aussehen. Sebastian Fitzek hatte auf seiner Lesung einen kleinen Apparat mit, der einer Fernbedienung nicht unähnlich sah. Diese Fernbedienung hielt er nun als Demonstration an seine Garderobe. Das Gerät sollte nun die Fragen ansagen. Die Farbe des Hemdes, schwarz, wurde sogar richtig durch das Gerät erkennt. Bei der Jeans wurde es dann schon schwieriger. Hier machte das Gerät einen Fehler. Statt blau erkannte das Gerät nämlich dunkel grün. Dennoch ist ein solches Gerät im Alltag sicherlich eine große Hilfe, wenn die Fragen erst einmal richtig eingelesen wurden. Ein solches Gerät ist jedoch auch nicht ganz billig mit etwa 200 €.


Auf einem Foto zeigte der Autor ebenfalls eine Armbanduhr, bei der man das Zifferblatt und die Zeiger abtasten kann.


So führte Sebastian Fitzek seine Leser in die Welt der Sehbehinderten ein. In der anschließenden Fragerunde ging gestern wieder mehr um den Werdegang des Autoren und die Tätigkeit des Schreibens. Auch wurde gefragt, was Sebastian Fitzek selbst gerne liest. Zu Beginn wurde sie gestellte Frage ein Weingummi-Autor an den Fragenden verteilt. Alles in allem war die Atmosphäre sehr stimmungsvoll. Die Atmosphäre war locker und entspannt, sogar die Fußballergebnisse und uns zwischenzeitlich immer mal wieder mitgeteilt. Zumindest, wenn sich etwas verändert hatte. Der Kommentator hat also relativ wenig zu tun, schließlich Italien gegen Paraguay während unserer Lesung nur 1: 0 gespielt. Die gelben Karten und roten Karten und uns nicht mitgeteilt. Aber immerhin haben wir immer mal wieder den Zwischenstand erfahren.


Eine Lesung von Sebastian Fitzek kann jedem Leser von Krimis und Thriller wärmstens empfehlen. Mir hat es dort wieder einmal sehr gut gefallen. Natürlich gab es auch noch die Möglichkeit auf ein Buch signieren zu lassen.

Ach so, bevor ich es vergesse, natürlich habe ich auch Fotos gemacht, diese sind hoffentlich ohne technische Fehler in diesem Beitrag, sollte es Probleme geben, verlinke ich das Album gerne als Kommentar. Über eure Kommentare freue ich mich natürlich auch.

Dienstag, 15. Juni 2010

Erster Teil des Berichts der Lesung: Spannend...

... war die Lesung von Sebastian Fitzek auf jeden Fall, da die Zuhörer viele zusätzliche Hintergrundinformationen bekommen. So erzählte er direkt zu Beginn, die Geschichte entstanden. Auf die Idee hatte ihn eine Physiotherapeutin mit dem Schwerpunkt Shiatsu gebracht, die ihm erzählte, dass sie Ereignisse aus der Vergangenheit der Patienten spüren könne, sobald die Massage beginne. Diese Idee habe ihn dann auf die Idee für die Figur der Alina Gregoriev gebracht.

Im Anschluss hat Sebastian Fitzek ein Stück von dem Beginn des Buches vorgelesen. Er hat die Szene vorgelesen, in der Alina auf das Hausboot kommt und ihm von ihrer "Vision" erzählt. Sie berichtet ihm bis ins kleinste Detail wie der Augensammler vorgeht. Zuerst ist der ermittelnde Journalist skeptisch. Schließlich weiß er, dass sie viele Informationen aus den Medien haben kann. Einige Sachen könnten sogar frei erfunden sein. Alles beweisen könne man nicht. Alina erzählt ebenfalls, wieso sie als blinde Physiotherapeuten überhaupt eine Idee hat wie der Augensammler bei seinen Straftaten vorgeht. In ihrer Vision ist sie selbst der Täter. Sie erkennt bis ins kleinste Detail die Handlungsabläufe des Mordes durch die Augen des Täters. Sie berichtet von ihrer Gabe, dass sie schon früher in der Vergangenheit anderer hineinsehen konnte, aber keiner habe ihr geglaubt, dass sie das könne. Nun jedoch wolle sie nicht mehr schweigen, da es sich um die Kinder ginge

Nach diesem kurzen Abschnitt Sebastian Fitzek erst einmal auf zu lesen. Er erzählt, wie er recherchierte um sich der Welt der Blinden zu näheren. Für seine Hauptfigur Alina hat er 20 blinde Personen interviewt. Aus ihren Antworten und einigen Büchern über weitere Personen, die trotz ihrer Behinderung sehr selbstständig sind, sei die Person Alina entstanden.

Da ich euch heute Abend nicht die ganze Lesung präsentieren kann, mache ich an dieser Stelle eine Pause. Morgen kann ich euch dann hoffentlich ohne technische Fehler die Fotos die Lesung zeigen und etwas mehr darüber berichten. Ihr dürft euch also auf morgen freuen.

Auf den Bericht zur Lesung von "Der Augensammler" von Sebastian Fitzek werdet...

... ihr euch noch bis heute Abend gedulden müssen. Erst einmal möchte ich nämlich die Rezension zu "Die geheime Sammlung" von Polly Shulman bloggen. Das Buch erzählt die Geschichte von Elisabeth Row. Elisabeth ist 16 Jahre alt und hat von ihrem Lehrer Mr. Mauskopf einen Job in einem Museum vermittelt bekommen. Elisabeth hat sich sehr über das Angebot gefreut und sofort bei Dr. Rust dem Direktor des Museums anrufen und einen Termin vereinbart. Nach einem sehr merkwürdigen Einstellungstest wurde Elisabeth Row Pagin im Repositorium der Verleihbaren Schätze. Zu Beginn des Schuljahres war sie aufgrund ihrer Familiensituation auf eine neue Schule kommen. Ihr Vater hatte eine Frau geheiratet und die neuen Stiefschwestern sollten ans College. An der neuen Schule hatte Elisabeth Probleme neue Freunde zu finden, sie fühlte sich ausgegrenzt. Der neue Job gab ihr die Möglichkeit wieder Selbstvertrauen zu bekommen. Auch neue Freunde fand sie in Anjali Rao und Marc Merrit, dem Basketballstar ihrer Schule, schnell. Einzig Aaron Rosenboom war ihr zu Beginn ihrer Arbeitszeit im Repositorium der vermeidbaren Schätze etwas unheimlich. Auch hört sie dort von Anjali das erste Mal etwas von einem so genannten Grimm-Sammelsurium. Allerdings kann sie darüber zu Beginn nur wenig erfahren. Einige Zeit später befördert Dr. Rust sie und verschafft ihr so Zugang zum Grimm-Sammelsurium. Die Bibliothekare eben Aaron und ihr einen Spezial Auftrag, bei dem ihr schnell klar wird, ob etwas mit den magischen Gegenständen des Grimm-Sammelsuriums nicht stimmt. Gemeinsam mit ihren Freunden begibt sich auf ein spannendes Abenteuer, das für alle nicht ganz ungefährlich ist. Wird es schaffen die Magie im Sammelsurium zu bewahren oder geht die Magie der Grimm Sammlung auf ewig verloren?

Mir hat "Die geheime Sammlung" von Polly Shulman sehr gut gefallen, da es eine sehr fantasievolle Geschichte ist. Polly Shulman kombiniert auf elegante Weise ein Jugendbuch mit vielen Märchen. Durch die Einbindung der Märchen er das Buch eine fantastische Komponente. Gleichzeitig spielt es in einer echten, uns bekannten Welt. Wir sind also keiner Fantasiewelt ausgesetzt, sondern haben Vergleiche mit unserer Realität und sogar in gewisser Weise ähnliche Probleme wie Elisabeth, Anjali, Marc und Aaron. Einige von uns haben sicherlich auch nervige Geschwister, die sie gerne das eine oder andere Mal gerne los wären. Auch die Vor- und Nachteile einer Patchwork-Familie sind vielen in der heutigen Zeit nicht unbekannt.

Von pubertären Verstimmungen möchte ich an dieser Stelle gar nicht zu reden beginnen, auch die sind faktisch mit unserer realen Welt vergleichbar. Die märchenhafte Komponente jedoch macht die Geschichte etwas besonderem. Die Autorin muss sich sehr gut mit den Märchen der Gebrüder Grimm auseinandergesetzt haben. Geschickt hat sie einzelne Märchen in die Geschichte verwoben. So entsteht ein Netz, das die realen Komponenten der Geschichte auffangen und dem Leser zu einige interessante Lesestunden bietet.

Wenn man sich die einzelnen Märchen einmal anschaut, so fällt auf, dass jedes eine bestimmte Moral näher bringt. Der Autorin ist es gelungen jede Moral der ausgewählten Märchen in ihrem Roman zu einem komplexen und doch leicht lesbaren Roman verweben.

Mir das Buch sehr gut gefallen, denn mit diesem Buch kommen einige gemütliche Stunden auf dem Sofa verbringen, man kann es verschlingen, ohne es aus der Hand legen zu wollen.

Jedem Freund von Märchen kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Ich danke dem Pan Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars.

Montag, 14. Juni 2010

Auf die Lesung von Sebastian Fitzek…

…freue ich mich jetzt schon. Es wird sicherlich interessant. Das Buch "Der Augensammler" habe ich bisher noch nicht begonnen. Morgen werde ich mich dann erst einmal eine Lesung berichten und wahrscheinlich mit dem Buch beginnen.

Wahrscheinlich ist auch, dass sich an einem der nächsten Tage gleich Beiträge schreiben werde, eine Rezension zu "Die geheime Sammlung " und einen Beitrag darüber, wie mir das Buch "Der Augensammler" gefällt.

Auch zu "Freitags isst man Fisch" dürft ihr demnächst eine Rezension erwarten. Dieses Buch finde ich bisher mit Abstand am schwersten einzuschätzen, da ich glaube, dass man sich schon ein bisschen mit der Hamburger Kultur und dem Segelsport auskennen sollte.

Ich versuche mich gerade ein wenig Hintergrund anzuschließen. Nun freue ich mich aber erst einmal auf die Lesung heute Abend. Ich verspreche euch, es wird Fotos geben und einen kurzen Bericht darüber, was ich erlebt habe.

Sonntag, 13. Juni 2010

Mein Duschkopf funktioniert immer...

... noch vorzüglich, so dass ich gar nicht mehr aus der Dusche herauskommen möchte. Leider verträgt sich der Duschkopf natürlich nicht mit den Büchern ich lesen möchte, also muss ich irgendwann aus der Dusche raus. Schade eigentlich, denn dieser Duschkopf wirkt inspirierend und entspannend.

Wie jeden Morgen, habe ich auch heute in einigen Blogs gestöbert. Dabei ist mir heute aufgefallen, dass Soleil eine Challenge zu Fantasy-Büchern macht. Es geht um 12 verschiedene Bücher in einem Jahr aus 12 unterschiedlichen Fantasy- Bereichen. Am Ende des Jahres kann man bei drei gelesenen Büchern ein Buch gewinnen. Bei 12 gelesenen Büchern ist es dann schon ein Buchpaket, das von Soleil verlost wird. Da ich neugierig bin, muss ich mich natürlich sofort anmelden.

Wer mir also gute Tippsbereich Fantasy mitteilen möchte, den möchte ich nicht davon abhalten. Da ich selber erst vor kurzem durch den Pan Verlag auf dieses Genre aufmerksam wurde, bin ich mit Ausnahme der wirklich bekannten Sachen wie Harry Potter oder der Herr der Ringe ein absoluter Neuling. Neugierig bin ich natürlich trotzdem.

Durch einen anderen Blog fiel mir dann auf, dass ich mich gar nicht mit der Verlagsvorschau von Loewe und Script5 auseinandergesetzt hatte. Das muss natürlich sofort und schnellstmöglichst nachgeholt werden. Auf das Fußballspiel Deutschland gegen Australien freue ich mich natürlich auch schon sehr. Vorher wird dann noch Formel eins geguckt. Der Kanada-Grand Prix verspricht Spannung und viele Safety-Car-Phasen. Ihr seht, heute geht es sportlich zu.

Damit auch mein Blog nicht zu kurz kommt, heute der frühe Beitrag. Ich hoffe ihr könnt es nachvollziehen.

Mit "Die geheime Sammlung" komme ich übrigens gut voran. Ich bin ich schon im neunten Kapitel und über die Idee mit dem Grimm-Sammelsurium. Die Idee mit dem rhythmischen Schlüssel gefiel mir besonders gut, irgendwie erinnert mich das an die Verwendung einer Spracherkennung. Auch dort muss man einen speziellen Rhythmus sprechen.

Ich stöbere gerade ein wenig in den Neuerscheinungen von Loewe und script5 und kann euch bisher berichten, dass sich von den Neuerscheinungen ganz beeindruckten, so gibt es beispielsweise ein neues Jugendbuch, in dem es um Telefonterror geht. Ich finde das hört sich sehr spannend an. Auch die Sache mit den Ratekrimis finde ich sehr kreativ. Euch eine schon Tatort Geschichte? Ich glaube damit hätte ich mich als Kind auch gerne beschäftigt. Damit hätte Geschichte mir sicherlich noch besser gefallen als sowieso schon.

Für meinen Blog wäre sicherlich auch "Pastworld" von Ian Beck sehr interessant. Es beschäftigt sich mit dem Kriminalfall des 19. Jahrhunderts. Ich glaube, das könnte schon sehr interessant werden. Es klingt nämlich historisch und spannend. Die Aufmachung des Buches erinnert mich persönlich an die Aufmachung von Erebos, denn das Cover wird irgendwie abgenutzt, aber keinesfalls gebraucht. Es ist vielmehr ein grafisches Detail, das auf mich aber sehr anziehend wirkt.

Bei script5 sind auch ein paar Bücher erschienen. So hat beispielsweise Maggie Stiefvater ein neues Buch mit dem Titel "Nach dem Sommer" herausgebracht. Da gefällt mir schon die Aufmachung das Buch wieder einmal sehr gut, aber auch der Hinweis, dass es sich um eine Liebesgeschichte handelt, spricht mich bei diesem Buch irgendwie an. Auch dieses Buch würde ich also gerne hierbei werden. Von Maggie Stiefvater habe ich bisher nur in anderen Blogs gelesen, aber dort zumeist positiv. Ich freue mich also, wenn ich sie kennen könnte. Kennt ihr schon irgendjemand hier?

Samstag, 12. Juni 2010

Fußball ist bei mir normalerweise...

... keine Ganztagsbeschäftigung. Während der WM ändert sich das dieses Mal jedoch ein wenig. Gerade in den Vorrunden-Spielen hat man eine gute Übersicht über die unterschiedlichen Nationen. So habe ich mich heute für die Koreaner sehr gefreut. Die Argentinier hingegen hätten meines Erachtens deutlich höher gewinnen können. Muss ich wirklich die beiden von gestern kommentieren? Ich glaube, dass hier keine Notwendigkeit besteht. Nach eins auch dort die Südafrikaner als stärkere Mannschaft sehen würde. Zu dem 0:0 zwischen Uruguay und Frankreich muss ich wohl nicht unbedingt etwas sagen. Gespannt bin ich heute Abend auf das Spiel England gegen die USA. Es würde nicht verwundern, wenn England nicht mindestens ein Unentschieden schaffen würde, allerdings soll es ja auch immer wieder einmal ein Wunder oder etwas Unvorhersehbares gegeben haben. Verletzungsbedingt ist ja auch Beckham bei dieser WM nicht dabei. Auch das steigert sicherlich die Spannung in der WM. Ähnlich ist es mit Ballack bei der deutschen Mannschaft.

Gelesen habe ich heute "Die geheime Sammlung" von Polly Shulman. Ich bin beeindruckt über die Vielfalt in dieser Geschichte und auch den Pan Verlag muss sich wieder einmal für das tolle Cover loben. Ich habe selten so tolle Cover wie beim Pan Verlag gesehen. Irgendwie wird dort jedes Buch wird das ganz besonders. Ich bin gespannt, wie das Buch weitergeben wird und freue mich aufs Weiterlesen. Euch einen schönen Abend, vielleicht mit einem guten Buch oder aber beim Spiel im Fernsehen.

Freitag, 11. Juni 2010

Heute möchte ich euch gar nicht allzu langer von der WM fernhalten,...

... obwohl heute noch nicht die deutsche Nationalmannschaft in einem Spielduell vertreten ist. Dennoch könnte es glaube ich heute ganz interessant werden. Zudem ist ja auch noch schönes Wetter, so dass man draußen stellen kann, sofern man denn will. Über eine Änderung in meinem Blog möchte ich euch aber dennoch informieren. Aufgrund der neuen Designfunktion von Blogger.com hat sich mein Hintergrund sehr merkwürdig dargestellt.

Auch ließ er sich nicht wieder reparieren, so dass ich letztendlich einen neuen Hintergrund nehmen musste, den nicht nur über Blogger.com anpassen konnte. Ich hätte gerne meinen alten Hintergrund zurück, da mir dieser immer noch am besten gefällt. Da ich es allerdings auch durch neue Eingabe des Quelltextes nicht ändern konnte, musste ich jetzt erst einmal mit der jetzt vorhandenen Lösung zurechtkommen. Ich hoffe, dass euch der neue Hintergrund zumindest nicht allzu sehr stört. Sollte ich irgendwie die Möglichkeit haben, meinen alten Hintergrund an die neuen Formalia anzupassen, wird sich mein alter Hintergrund sicherlich wieder in meinem Blog einfinden. Über Tipps oder Hinweise hierzu freue ich mich natürlich sehr.

Nun zum kurzweiligen Thema des heutigen Tages. Ich fange demnächst, vielleicht auch schon morgen Früh mit der Einsammlung an. Das Cover lädt einen förmlich dazu ein, mit dem Lesen zu beginnen. Und neugierig macht zudem der Klappentext. Mit "Freitags isst man Fisch" komme ich auch weiter, aber leider passt es nicht zum derzeitigen Wetter. In meinem Buch regnet gerade und Nicola und ihre Freundin waren auf der Alster segeln.

Ich jedoch habe keine Ahnung von Segelsport, so dass ich heute erst einmal ein wenig recherchiert habe. Schließlich wollte ich verstehen worum es denn eigentlich ging. Ihr seht auch heute habe das Lesen wieder einmal sehr gut gefallen. Ich freue mich euch Morgen wieder ein wenig über meine Leserabenteuer berichten zu können und wünsche euch einen angenehmen WM-Abend.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Heute folgt meine Rezension zu "Meridian" von Amber Kizer, die ich...

... euch gestern versprochen habe. Auch heute gefällt mir das Buch noch ausgesprochen gut. Inzwischen bin ich mir allerdings auch über ein paar Aspekte klar geworden bei denen ich gestern noch gezweifelt habe.

Ich ordne das Buch zwar immer noch keinem einzelnen Genre zu, sondern einer Kombination aus Fantasie und Romantik. Zwar handelt es sich augenscheinlich um menschliche Wesen, diese haben jedoch bei "Meridian" besondere Aufgaben wie zum Beispiel den Toten den Übergang ins Jenseits zu erleichtern. Dieses macht für mich den fantastischen Aspekt aus.

Auch war ich mir gestern nicht ganz sicher, ob es sich um den Auftakt zu einer Serie handelt. Über diese Frage denke ich immer noch nach. Am besten schau ich also jetzt einmal auf der Internetseite von der Autorin nach. O.k., so schwer wie ich angenommen hatte, war es nun gar nicht, denn auf der Homepage der Autorin ist bereits angekündigt, dass im Herbst 2011 eine weitere Fenestra-Geschichte erscheint. Diese soll dann unter dem Titel "Wildcat fireflies" in den USA veröffentlicht werden.

Auf Amazon steht hier zu jedoch leider noch gar nichts. Weder ist ein weiteres Buch dort angekündigt, noch gibt es dort ein anderes Buch als Meridian. Bei meiner Suche ist mir jedoch aufgefallen, dass dieses Buch in jeder Sprache eine individuelle Aufmachung hat.

Die Cover unterscheiden sich zwar nicht komplett, sondern nur zum Teil, jedoch kann ich nun mit Gewissheit sagen, dass mir die deutsche Aufmachung des Pan Verlags am besten gefällt. Es glänzt sehr schön und erscheint irgendwie, als wäre es aus mehreren Schichten zusammengefügt. Auch besteht das Buch aus einem strukturierten Material. Es ist so als streiche man über Stoff, ihr wisst bestimmt, was ich meine. Es fühlt sich irgendwie anders an als andere Bücher.

Nun komme ich aber endgültig noch einmal auf den Inhalt zu sprechen. Meridian ist ein ganz normales Mädchen, mit ein paar Zusätzen, wie es scheint. Jeden Morgen liegen neben ihr tote Tiere im Bett. Doch sie kann sich keinen Reim darauf machen. Als es auch noch zu Drohanrufen kommt, schicken ihre Eltern sie zu einer Tante.

Meridian muss die Reise zu ihrer Tante ganz alleine antreten. Zunächst fühlt Meridian sich von ihren Eltern und ihrem Bruder abgeschoben, gleichzeitig ist sie jedoch um das Wohl ihrer Familie besorgt. Schließlich wirkten ihre Eltern schon den ganzen Tag so merkwürdig, irgendwie nervös und leicht alarmiert.

Auf ihrer Reise zu ihrer Tante macht Meridian nun zwei Bekanntschaften mit sehr netten Leuten, die ihre sogar ihre Visitenkarte beziehungsweise einen Zettel mit ihren Kontaktdaten geben, sollte sie einmal Hilfe brauchen. Noch ahnt Meridian nicht, wie sich ihr Leben verändern soll und wie wichtig gute Freunde sind. Erst ihre Tante bringt Licht ins Dunkel. Meridian ist eine Fenestra, die Menschen den Übergang ins Jenseits erleichtern soll. Damit Meridian diese Fähigkeit gebrauchen kann ohne sich selbst zu schaden, muss siejedoch noch einiges lernen. Irgendwann ist sie dann sogar so weit, dass sie sich mit den finsteren Mächten anlegen kann. Das Buch zeigt auf eine friedliche Art und Weise wie Leben und Tod einen Kreis bilden und sich abwechseln. Gleichzeitig demonstriert dieses Buch jedoch eindrucksvoll, wie wichtig Freunde fürs Leben doch sind.

Wie ihr anhand dessen was ich schreibe erkennen könnt, habe ich sehr genau darauf geachtet, was ich euch schreibe. Ich möchte euch nicht zu viel verraten. Also löchert mich bitte nicht mit Fragen, sondern lest selbst. Nur so viel, mir das Buch absolut gut gefallen und über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen.


Mittwoch, 9. Juni 2010

Hurra, Hurra, die Post war da... und Meridian geht weiter...,

... denn ich habe es beendet. Vorher möchte ich euch jedoch etwas anderes berichten. Schließlich könnt ihr ja anhand meiner doch etwas seltsam anmutenden Überschrift erkennen, dass ich heute zwei große Themen habe.

Vielleicht könnt Ihr euch den ersten Teil der Überschrift schon selbst erklären. Dennoch möchte ich es euch schreiben.

Die Post war da und hatte den Augensammler im Gepäck. Ich habe ein Briefträger nicht attackiert, aber als er ihn bei uns abgegeben hat, wirkte er (also der Briefträger) noch sehr lebendig. Scheinbar hat sich der Augensammler also korrekt gegenüber unseren Postboten verhalten.

Ihr seht, ich habe heute Sinn für Humor, dennoch war ich natürlich nervös und wollte wissen, worum es geht. Keine Sorge ich habe nicht direkt mit einem Nummer eins Buch angefangen, sondern erst ein zweites beendet. Als nächstes werde ich es dann wohl direkt nach "Freitags isst man Fisch" lesen.

Eine Besonderheit ist mir aufgefallen, obwohl ich das Buch noch nicht begonnen habe. Das Buch beginnt auf Seite 442 mit dem Epilog. Nein, ich habe mich hier nicht verschrieben. Ich weiß, dass eigentlich Seite sieben oder acht sein müsste und auch als Prolog gekennzeichnet werden müsste. Allerdings weiß ich auch, dass dies eine Besonderheit des Buches ist. Gespannt bin ich allerdings darauf, ob dieses formale Kriterium auch einen Bezug im Buch haben wird. Vielleicht greift es ja einen Handlungsstrang des Buches auf. Möglicherweise ist es ein Count-down bis zum großen Knall. Da bin ich schon sehr gespannt, was mich bei diesem Buch erwarten wird.

So viel zum Thema "Der Augensammler" von Sebastian Fitzek. In den nächsten Tagen werdet ihr wahrscheinlich mehr über dieses Thema von mir erfahren.

Nun gehe ich zum zweiten Teil meines Beitrages über. Wie ich euch bereits gestern geschrieben habe, habe ich mit "Meridian" begonnen. Inzwischen habe ich es beendet. Es ließ sich echt sehr fließend lesen und obwohl der Tod ein allgegenwärtiger Partner von Meridian ist, war es keinesfalls beängstigend.

Aufgrund von verschiedenen Faktoren könnte man davon ausgehen, dass es sich bei "Meridian" um eine Serie handelt. Ich bin also sehr gespannt, ob es auch eine Fortsetzung geben wird.

Die Protagonistin entwickelt sich weiter und wird selbstständig. Sie verliert ihre Schüchternheit und wird zu einer selbstsicheren, möglicherweise auch selbstbewussten Persönlichkeit, die es sogar wagt einem Krieger des Teufels die Stirn zu bieten.

Gleichzeitig wird durch dieses Buch allerdings auch bewusst, wie ich gute Freunde und die Liebe sind. Ohne beides hätte das Buch sicherlich einen anderen Verlauf gehabt. Insofern fand ich, dass man bei diesem Buch von einer Art Moral ausgehen kann, ohne dass es mit erhobenem Zeigefinger erziehen möchte.

Das Buch hat viele Besonderheiten, auf die ich in einer Rezension, die ich morgen und übermorgen schreiben werde, noch genauer eingehen möchte.

Gleichzeitig fällt es mir bei diesem Buch schwer euch eine ordnungsgemäße und vor allem vollständige Inhaltsangabe zu geben, ohne dabei wichtige Aspekte der Handlung vorwegzunehmen.

Ich möchte euch keinesfalls die Spannung des Buches nehmen. Aus diesem Grunde möchte ich das Buch erst einmal einen Tag verdauen. Morgen werde ich mit dem Buch von Bohnet und Pleitgen fortfahren, aber vielleicht bekommt ihr trotzdem schon morgen die Rezension zu "Meridian".

Meiner Meinung nach ist es gerade bei Büchern mit fantastischen Elementen - also Elementen aus dem Reich der Fantasie - schwierig sofort eine Rezension zu schreiben. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden den gleichen Weg wie bei "Erebos" zu wählen und euch erst einmal nur einen kurzen Eindruck meines Leserabenteuers zu geben.

Eine weitere Sache wird mir nämlich beim Meridian schwer fallen und auch in dieser Sache ist es ähnlich wie bei Erebos. Meiner Meinung nach handelt es sich nicht nur um ein Genre, sondern um einen Mischmasch aus mehreren Genre, wobei der Aspekt der Fantasie zwar offensichtlich ist, allerdings in vielen Aspekten auch in den Hintergrund gerückt wird. Auch das ist ein Grund, warum ich erst einmal über dieses Buch nachdenken möchte, bevor ich es bewerte.

Ihr seht, ich mache es mir nicht leicht ein Buch zu bewerten. Bücher sind facettenreich. Sie schildern in mehreren Farben. Und diese Aussage beziehe ich nicht nur auf schöne Cover, sondern vor allem auf Inhalte.

Dienstag, 8. Juni 2010

Ich habe gerade eine Zeit lang gelesen ...

... und kann euch sagen, die aktuellen Bücher beide sehr spannend sind. Zum Lernen muss ich mich geradezu zwingen. "Meridian" von Amber Kizer ist so spannend, dass ich es gerne in einem Rutsch lesen würde. Doch dazu fehlt mir leider die Zeit. Also lese ich derzeit nicht den ganzen Tag, sondern versuche mindestens eine Stunde zu lernen. Ich habe euch ja bereits gestern gesagt, dass ich am Donnerstag einen Test an der Uni schreiben muss. Natürlich möchte ich darauf vorbereitet sein.

Dennoch widme ich euch heute wieder ein wenig mehr Zeit, denn ich hatte schließlich auch gelesen. Heute war es insbesondere "Meridian", welches sich gelesen habe. Meiner Meinung nach ist die Figur Meridian herrlich gelungen, denn sie ist gleichzeitig kindlich naiv und erwachsen, mit weiblichen Reizen und Gefühlen aber eben auch irgendwie anders. Seit ihre Eltern sie zu ihrer Tante Merry geschickt haben, bricht sie aus ihrem inneren Mauern aus und verändert sich. Sehr schön geschrieben setzt sich die Autorin mit diesem Gefühlschaos ihre Protagonistin auseinander.

Auch das Thema ist sehr interessant, denn obwohl Meridian als Fenestra, was übrigens vom Fenster hergeleitet wird, ständig mit dem Tod zu tun hat und den Sterbenden den Übergang erleichtert, wirkt das Buch spannend und fantastisch, aber keinesfalls bedroht es den Leser durch Horrorvorstellungen oder Ähnliches. Meridian ist nämlich nicht nur eine Fenestra, also ein engelähnliches Wesen, sondern auch ein menschliches, jugendliches Mädchen, das zu einer Frau mit Gefühlen wird. Das Buch vereint also Fantasy und Liebesgeschichte in einem Jugendbuch. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Vielleicht erfährt ihr morgen bereits mehr.

Natürlich möchte ich euch heute nicht nur erzählen, was ich gelesen habe vielmehr möchte ich euch auch sagen, dass ich mich jetzt schon sehr auf die Lesung des Augensammlers freue. Bis jetzt habe ich jedoch noch kein Rezensionsexemplare meinem Briefkasten sondern lediglich die Ankündigung, dass ich eines bekommen würde. Natürlich warte ich gespannt darauf. Ich bin gespannt, was mich genau erwartet. Bisher habe ich nur Gutes von dem Buch gehört, da kann es doch eigentlich nicht anders werden. Dennoch werde ich ohne große Erwartungen an das Buch herangehen, umso ohne Vorbehalte oder Erwartungen eine Rezension schreiben zu können. Mir ist klar, dass ich mit jeder meiner Rezensionen meine Meinung zu einem Buch darstelle, doch genau darum geht es mir auch. Ich möchte meine Meinung in diesem Blog zur Diskussion stellen und euch gleichzeitig an meinen Erlebnissen zum Thema Buch teilhaben lassen.

Montag, 7. Juni 2010

Heute gab es eine Überraschung...

… via E-Mail für mich. Vor einigen Tagen hatte ich bei Droemer Knaur angefragt wegen der Lesung des "Augensammlers" von Sebastian Fitzek, die am 14. Juni 10 bei Thalia in Dortmund stattfindet. Heute habe ich eine Antwort erhalten. Per E-Mail. Ich bin dabei, stehe auf der Gästeliste und bekomme sogar ein Rezensionsexemplar. Auf die Rezension mit ihr aber dennoch eine Weile warten, denn zunächst rezensiere ich euch erst einmal "Freitags isst man Fisch". Anschließend dürft euch dann über Kommentare zu "Meridian" freuen.
Habt ihr schon mal mit der Frage beschäftigt: was ist eine Fenestra? Nun diese Frage hat mich gestern Abend zu verleitet, doch schon einmal einen ersten Blick in das Buch zu werfen. Was soll ich sagen, nun bin ich schon auf Seite 120. Im Klartext heißt das, dass ich derzeit zwei sehr spannende Bücher gleichzeitig lese.
Ihr bekommt die Rezension aber wie gewohnt nacheinander. Nun wünsche ich euch einen schönen Abend. Morgen bekommt ihr mich dann wieder etwas ausführlicher. Sollte ich es morgen nicht schaffen ausführlicher zu werden, so könnt Ihr euch spätestens am Donnerstag wieder auf längere Texte freuen. Allerdings erst ab Nachmittag, denn ich schreibe am Donnerstagmorgen einen Test. Also nehmt es mir bitte nicht übel, wenn ich zurzeit nur kurze Beiträge schreiben kann.

Sonntag, 6. Juni 2010

Nicht mehr nur eine Volksweisheit ist "Freitags isst man Fisch"...

... seitdem das Buch von Ann-Monika Pleitgen und Ilja Bohnet erschienen ist. Doch worum geht es bei so einem Titel? Die Frage lässt sich einfach erklären, denn es handelt sich um einen Krimi der besonderen Art. Wer erinnert sich schon, was er 1989 gemacht hat? Und ich meine damit jetzt nicht den Tag an dem die Mauer fiel.

Warum ich euch frage, ob ihr euch erinnert, was ihr 1989 gemacht habt? Nun, das Buch spielt im Jahr 1989. Nicola Rührmann ist eine trinkfeste Physikstudentin, die sich auf einer Party die Kante gegeben hat und nun vor einem großen Problem steht. Sie hat sich in die schöne Julia verknallt. Julia jedoch ist hetero und hat gerade ihren Freund verloren. Doch auch hier war keine normale Trennung, sondern vielmehr ist Kai auf rätselhafte Art ums Leben gekommen. Er lag tot auf der Straße. Nicola sieht ihre Chance in der Aufklärung des Falles "Kai". Gemeinsam mit ihren Freunden Taxi-Christian und Asphalt-Wilfried setzt sie alles daran an weitere Informationen zu kommen. Sie selbst besucht den Tatort und angrenzende Gaststätten. Schließlich möchten sie nicht nur wissen, wer der Täter ist, sondern vor allen Dingen Julias Herz erobern.

Warum ich euch das jetzt erzähle? Nun, diese Frage lässt sich noch einfacher beantworten, als jene um welches Genre es sich handelt. Ich lese dieses Buch gerade. Gleich nachdem ich die Rezension zur Katze geschrieben hatte, habe ich mit diesem begonnen.

Bei den beiden Autoren handelt es sich im Übrigen um die Frau von Ulrich Pleitgen und sein Stiefsohn Ilja Bohnet.

Wenn ihr euch fragt, wie sich das Buch bisher liest, so kann ich euch sagen, dass ich Nicola Rührmann als eigenwilligen und außergewöhnlichen Charakter wahrnehme. Das Buch liest sich unterhaltsam und die Art wie Nicola bisher mit den Dingen umgeht bringt mich häufig zum Lachen, aber auch die Spannung geht nicht verloren, denn schließlich möchte man wissen: Wurde Kai getötet?

Samstag, 5. Juni 2010

Überraschenderweise gab es heute für mich Post...

... vom Pan Verlag. Ich weiß auch erstaunt, denn damit hatte ich heute nicht gerechnet. Dennoch der Postbote bei uns. Er gab meiner Mutter ein großes, aber flaches Päckchen mit der Aufschrift "- Infopost schwer - ". Nun war ich erstaunt. Zwar hatte ich mit einem Päckchen von Knaur gerechnet, jedoch nicht mit einem großen flachen, sondern eher mit einem kleinen dicken.

Wie zu erwarten war, handelt es sich nicht um das erwartete Päckchen. Stattdessen war als die Programminformation für den Herbst und Winter. Über diese aber ich mich sehr gefreut und natürlich gleich einmal durchgeblättert. Ich kann euch heute jedoch nur so viel sagen: im Herbst und Winter wird es sicherlich nicht langweilig. Da ich jetzt gleich eingeladen bin, muss ich mich heute so kurz fassen. Ich hoffe, dass Ihr einen schönen Tag habt und die Sonne draußen genießen könnt.

Freitag, 4. Juni 2010

Rezension: "Die Katze" von Joy Fielding

Joy Fielding erzählt in ihrem aktuellen Buch "Die Katze" die Geschichte der Kolumnistin Charley Webb und die Geschichte von Jill Rohmer einer dreifachen Kindermörderin. Beide Frauen durchleben und erleben in der Geschichte ihre Familiengeschichten. Während Charley durch ihre Arbeit mit Jill zu sich selbst findet und ihre Familie zusammenführt, schließt Jill mit ihrer Geschichte, die einer Mörderin, ab. Sie erzählt Charley ihre Geschichte aus ihrer Sicht, räumt richtig in ihrem Leben auf und lässt letztendlich sogar ihren Komplizen auflaufen. Sie überführt ihn in gewisser Weise der Tat.

Als Leserin hätte ich nie geglaubt, dass der Täter so nahe ist. Auch wenn ich zu Beginn der Geschichte ein wenig Schwierigkeiten hatte in die Geschichte hineinzukommen, so bin ich jetzt froh, sie gelesen zu haben.

Stilistisch hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Dramaturgie jedoch fand Ich zu Beginn etwas unhandlich. Der Leser wurde langsam an die Handlung herangeführt. Mir persönlich fehlte gerade zu Beginn irgendein Spannungselement. Nachdem ich allerdings erst einmal meinen Einstieg in die Story gefunden hatte, wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung stieg zusehends, bis schließlich kurz vor Ende alle Rätsel gelöst werden konnten und Charley in ihrer Kolumne richtig mit sich und der Geschichte um Jack und Jill aufräumen konnte.

Wer Joy Fielding kennt, der weiß, dass sie als eine Meisterin des Thrillers bekannt ist. Sie selbst hat einmal in einem Interview gesagt, dass der beste Täter derjenige ist, der die ganze Zeit in die Handlung integriert ist, ohne jedoch durch einen anderen Protagonisten enttarnt zu werden. Dieses ist Joy Fielding auch in diesem Buch tadellos gelungen. Sie selbst mich als Leserin sehr schön in die Psyche und Entwicklung eines Psychopathen gucken. Gleichzeitig zeigt sie aber auch, dass man Psychopathen nicht unterschätzen sollte. Sie lässt offen was Wahrheit und was Lüge war. Gerade dieses macht das Buch jedoch zu etwas Besonderem.

Meiner Meinung nach ist es bisher keinem deutschsprachigen Autoren gelungen einen Psychothriller in dieser Art schreiben. Ein besonders Extra gab es auch in Form der E-Mails und Kolumnen, die immer wieder bewusst und zielsicher Buch platziert wurden. Ich fand das Buch gelungen. Es ist meiner Meinung nach ein gutes Buch für Menschen, die einen guten Thriller zu schätzen wissen.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Zielvorgaben sind so eine Sache...

... bei der man nie sicher sein kann, dass man das Ziel auch erreicht. Ich habe heute einige Stunden gelesen, dennoch habe ich "Die Katze" von Joy Fielding nicht beenden können. Natürlich werde ich gleich noch ein wenig lesen, aber es sie auch noch das Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft. Das möchte ich wie wahrscheinlich viele sehen. Schließlich ist heute die gesamte Formation der WM im Spiel. Es ist ein Testspiel keine Frage, und dennoch könnte es wird spannend werden.

Aus diesem Grund ist es mich fast klar, dass ich das Buch heute nicht mehr beenden werde. Spannend ist es trotzdem. Schließlich wurde Charley Webb angegriffen. Irgendwie hat sie das Gefühl, dass alle gegen sie sind. Letztendlich werde ich als Leser das erst am Ende bestätigt wissen oder ihr widersprechen können. Ich bin also gespannt, wie es weiter geht. Gerne werde ich morgen wieder einige Stunden lesen. Damit ich dann morgen eine Rezension zum Buch verfassen. Langsam wird es auch mal Zeit, denn die Leserwelt, wartet bestimmt schon auf meine Einschätzung.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten gefällt mir das Buch inzwischen ganz gut. Es ist spannend und zieht mich als Leser in seinen Bann, dennoch fand ich insbesondere den Anfang mit den E-Mails zwar einerseits anziehend und interessant, aber andererseits hat das mir den Einstieg in die Geschichte erschwert. Es wirkte irgendwie trocken, nachdem ich dann allerdings einen Einstieg gefunden hatte, nahm das Buch liefert auf. Ich hatte das Gefühl, als würde das Buch mit mir Achterbahn fahren wollen. Es war durchaus interessant. Jedoch neige ich auch aufgrund des Schreibstils der Autorin dazu den Schein der Handlung zu hinterfragen. Ich bin gespannt, ob meine Zweifel sich am Ende als wahr erweisen oder falsch waren.

Bevor ich nun für heute möchte ich euch noch schreiben, dass ich mich über den Kommentar zu meinem letzten Beitrag sehr gefreut habe. Ich war anfangs nämlich sehr unsicher, ob es gut ankommt, wenn ich das Stückchen einfach unterbreche. Ihr habt mich in meiner Entscheidung bestärkt, dennoch ich hatte das Gefühl, dass den Leser ich bin ja selbst ein Leser anderer Blogs langsam ein wenig auf die Nerven gehen könnte.

Sicherlich gibt es durchaus Blogger, die sich jeden Tag auch noch die Arbeit machen und zusätzlich einen Beitrag posten. Die Zeit dazu würde mir jedoch im Moment fürs Lesen fehlen. Schließlich befinde ich mich im Moment in der Mitte des Semesters und muss für die Uni immer mal wieder Dinge vorbereiten, bearbeiten oder einfach nur lernen. Ich hoffe, dass auch die Leser, die mir jetzt nichts dazu geschrieben haben, meine Entscheidung respektieren können.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Wie ihr seht, habe ich mein 31 Tage - 31 Bücher-Stöckchen unterbrochen,...


... da ich fand, dass 31 Tage doch eine ganz schön lange Zeit sind. Aus diesem Grunde füge ich eine Besonderheit in das Stöckchen auf meinem Blog. Ich plane zwei Unterbrechungen. Die erste Unterbrechung meines 31 Tage-31 Bücher-Stöckchens wird bis Anfang Juli gehen. Dann werde ich das Stöckchen mit Tag 11 fortsetzen. Die Begründung dieser Idee ist folgende: meiner Meinung nach 31 Tage eine lange Zeit, immerhin einen knappen Monat, in der ich ansonsten nichts anderes blogge, als die Antwort auf die Frage des aktuellen Tages. Meiner Meinung nach die hier die Abwechslung.
Gestern habe ich das Stöckchen dann für das Interview mit Lea Korte unterbrochen. Ich glaube, ich bin nicht so der Stöckchen-Typ, der ein Stöckchen ohne Veränderung abarbeitet. Kreativität und gute Recherchen, sowie Abwechslung stehen für mich im Vordergrund des Bloggens. Aus diesem Grund nun die Unterbrechung. Natürlich zwei ihr die Antworten auf die Fragen 11 bis 31 auch noch, jedoch erst in einem Monat. In der Zwischenzeit werde ich wieder einige Rezensionen posten.
Derzeit habe ich hier acht Bücher liegen, die eine Rezension warten. Mit der Katze komme ich jetzt, nachdem ich einen schwierigen Einstieg hatte, auch sehr gut zu Recht und gut vorwärts. Ich werde ich also demnächst Tagen eine Rezension schreiben können. Dann kommen einige Krimis vom Ariadne-Verlag und die Bücher vom PAN-Verlag.
An irgendeiner Stelle werde ich auch noch einen Antiratgeber zum Thema Stress einschieben und euch vorstellen.
Lea Korte hat mir zudem angeboten, da sich auch noch "Die Nonne mit dem Schwert" rezensieren könnte. Dieses Angebot habe ich dankend angenommen, mir jedoch eine kurze Zeit erbeten, in der ich andere Bücher, nämlich jene ich oben genannt habe, rezensieren kann.
Diese Zeit wurde mir gewährt, so dass ihr euch demnächst noch einmal auf ein historisches Buch freuen dürft.
Ihr seht, auch nachdem 100. Beitrag oder dem 1800. Besucher ist mein Blog noch nicht in Seenot geraten und steuert langsam das sichere Fahrwasser an. Ihr dürft euch also in näherer Zukunft über einige spannende Beiträge freuen.
Bevor ich den heute etwas kürzer geratenen Beitrag beende, möchte ich auf die Dortmunder Lesung des Augensammlers von Sebastian Flitzek hinweisen. Diese wird am 14. Juni 2010 bei Thalia in Dortmund stattfinden. Ich werde sie euch besuchen und darüber berichten.

Dienstag, 1. Juni 2010

Heute gibt es ein Interview...

... mit Lea Korte. Geboren wurde sie 1963. Sie hat zwei Kinder, im Alter von neun und 13. Zudem hat sie einen Hund und eine Katze. Seit nunmehr 18 Jahren lebt sie mit ihrer Familie überwiegend in Spanien. Sie hat bereits zwei Romane veröffentlicht: "Die Nonne und das Schwert" (2007) und "Die Maurin" (2010).

Durch "Die Maurin" bin ich auf die Autorin aufmerksam geworden. Nun habe ich die Möglichkeit sie in einem Interview über ihre Arbeit als Autorin, die Entstehung der Maurin und einiges mehr zu fragen. Los geht's!

Hallo Lea,

vielen Dank, dass du dir ein bisschen Zeit für dieses Interview nimmst.
Vor einiger Zeit habe ich dich durch das Lesen der Maurin kennen gelernt. Nun wüsste ich gerne: Wie ist das Buch eigentlich entstanden?

Schon lange vor der Romanidee zu "Die Maurin" existierte meine Faszination für das märchenhafte Al-Andalus, und das nicht zuletzt deswegen, weil in Al-Andalus der Toleranzgedanke über große Zeitspannen großgeschrieben wurde. Statt sich zu bekriegen lebten und arbeiteten Christen, Muslime und Juden einträchtig zusammen, und dabei hatte sich eine Hochkultur entwickelt, um die man sie im übrigen Europa nur beneiden konnte. Je mehr ich über Al-Andalus und die Reconquistabewegung der Kastilier gelesen hatte, desto mehr drängte es mich, einen Roman über diese überaus dramatische Zeit zu schreiben.

Also tauchte ich erst einmal tief in die Historie ein, entschied dann, welche Ereignisse und historischen Figuren der letzten 15 Jahre der Reconquista die Wichtigsten waren – und brauchte dann "nur noch" das passende fiktive Figurenensemble. Diese Figuren mussten von ihren Eigenschaften her alle Aspekte abdecken, die mir bei der Reconquista und dem Leben in Al-Andalus wichtig waren – und zugleich so "gebacken" sein, dass der Leser sich mit ihnen identifizieren konnte und genügend Berührungspunkte mit der großen Historie haben, um gewährleisten zu können, dass alle wichtigen Ereignisse dieser Zeit von ihnen selbst erlebt werden konnten. Aus diesen "gebackenen" Figuren wurden durch die Arbeit an ihnen allmählich Figuren, die vor meinen Augen lebendig wurden, ihre Ecken und Kante zeigten und sich mit mir auseinanderzusetzen begannen … und dies war der Moment in dem ich wusste, dass ich mit dem Schreiben anfangen konnte.

Sicherlich war es eine aufwändige Recherche, die sich hinter dem Buch verbirgt. Wie lange hast du an diesem Buch geschrieben?

Bevor ich mit dem Schreiben beginnen konnte, habe ich weit mehr als ein Jahr in die Recherche gesteckt und das Schreiben selbst nahm dann auch noch einmal zwei Jahre in Anspruch, denn beim Schreiben war auch noch einiges an Recherche nötig. Es sind die Kleinigkeiten, die dann noch fehlen, aber einen ganz schön aufhalten können, und wenn ich nicht zwei gute Geister an meiner Seite gehabt hätte, die mir mit viel Rat und Wissen zur Seite gestanden haben, hätte ich sicher noch viel länger gebraucht. Die beiden guten Geister waren Prof. Dr. Jordi Aguadé von der Universität Cadiz, der genau das Thema meines Romans als seinen Forschungsschwerpunkt hat, und seine Frau Laila, die eine Spezialistin für alle Fragen ist, die den Islam betreffen. Beide haben mich während des ganzen Romans mit großem Elan bei meiner Arbeit unterstützt.

Die Figur der Maurin war erfunden. Wie ist es dir dennoch gelungen, sie so lebendig wirken zu lassen?

Da muss ich lachen, denn eigentlich kann ich das gar nicht so genau sagen – und ich freue mich natürlich über dieses Kompliment! Für mich ist immer wichtig, dass ich die Figuren, bevor ich mit dem Schreiben anfange, "laufen sehen" kann, also ein so genaues Bild von ihnen habe, dass ich sie vor meinem inneren Auge wirklich sehen und ein Gefühl für die Figur entwickeln kann. Dies ist manchmal ein recht langer Prozess, aber bevor der nicht abgeschlossen ist, kann man eine Figur kaum lebendig schildern.

Du lebst nun schon einige Zeit in Spanien. Woher kommt dein Interesse für dieses Land und insbesondere für die Geschichte dieses Landes?

Ich war 12, als ich mit meinem Eltern zum ersten Mal in Spanien war und habe mich damals sofort in das Meer und den "riesigen" Himmel dort verliebt. Schon da habe ich beschlossen, "später" nach Spanien zu ziehen, was ich vor knapp 20 Jahren auch getan habe. Das Interesse für die Geschichte dieses Landes entwickelte sich dann sehr schnell, zumal mich Geschichte schon immer interessiert hat. Irgendwie kann man an diesen wunderschönen maurischen Bauwerken auch nicht vorbeigehen, ohne sich für ihre Geschichte zu interessieren.

Was gefällt dir besonders an Spanien?

Ach, so vieles! Der Lebensrhythmus, die Leichtigkeit, die Geduld, das Temperament der Menschen hier … und natürlich das milde Klima mitsamt der Sonne und dem Meer!

Den ersten Roman hast du im Jahr 2007 veröffentlicht. Wie kam es dazu? Wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Ich nehme an, du beziehst dich auf "Die Nonne mit dem Schwert". Ja, die erschien 2007, war aber nicht mein erster, sondern mein fünfter Roman. "Die Maurin" ist der siebte. Und die anderen Bücher "dazwischen" waren drei Frauenromane, ein Entwicklungsroman und ein Sachbuch.

Und zum Schreiben überhaupt bin ich gekommen, weil ich das mit 13 mal eben so "beschlossen" hatte: Ich war schon damals eine absolute Leseratte und dachte, es müsse wunderbar sein, nie etwas anderes tun zu müssen, als immer nur zu lesen und zu schreiben – und das finde ich noch immer.

Aber bis es dann wirklich Realität geworden ist, hat schon noch ein wenig gedauert: Zuerst habe ich, vor allem zur Beruhigung der Nerven meiner Mutter, einen Brotberuf studiert – aber nachdem ich meine Diplome als Dolmetscher und Diplomökonom in der Tasche hatte, habe ich dann gleich mit dem Schreiben losgelegt. Als mein erster Roman fertig war, habe ich ihn an eine Agentur geschickt, die diesen Roman zwar nicht wollte, weil er ihnen mit seinen 850 Seiten zu dick war, mir aber ein anderes Projekt vorgeschlagen hat: einen Frauenroman. Und so kam es zu meinem ersten dann auch veröffentlichten Roman. Der Wechsel zum historischen Roman hin kam, weil ich ihn ohnehin schon lange angestrebt hatte und dann endlich auch ein Thema hatte, das mich reizte: das aufregende Leben der Catalina de Erauso.

Welche Frage hat man dir bisher nicht gestellt, die du aber unbedingt beantworten möchtest?

Eigentlich bin ich mit den mir bisher gestellten Fragen sehr zufrieden, weil sie mir alle die Möglichkeit geben, die Dinge über meine Romane und Arbeit zu erzählen, die mir wichtig sind. Ich denke, es fehlt also keine.

"Du selbst wirst als Autorin gerne gelesen, bei der Frühjahrsumfrage der Neuerscheinungen 2010 von lovelybooks.de war dein Buch "Die Maurin" auf Platz vier. Welche Bücher liest du selber gern?

Ich lese auch selbst gern historische Romane, vor allem, wenn sie gut recherchiert sind und man dabei auch etwas über die Historie lernen kann – und ich lese viele Fachbücher zur Geschichte und damit verwandten Themen. Außerdem greife ich auch gern zu Psychothrillern.

Haben dich die Autoren dieser Bücher durch ihren Schreibstil geprägt?

Ich glaube nicht, dass mich ein einzelner Autor geprägt hat, eher die Masse von Autoren, deren Bücher ich schon gelesen habe. Auch jeder Lektor "schleift" ein bisschen an einem Autor und prägt ihn – zumindest, wenn es ein guter Lektor ist. Und ich hatte bisher nur gute Lektoren, vor allem meine derzeitige Lektorin, Regine Weisbrod, bei Droemer Knaur ist eine unglaublich gute und sensible Lektorin!

Bist Du schon bei einem neuen Buch-Projekt?

Ja, ich plane einen neuen historischen Roman, der in dem Spannungsfeld der drei großen Religionen spielen wird: dem Islam, dem Christen- und dem Judentum. Es ist gut möglich, dass er die Fortsetzung von "Die Maurin" wird.

In den letzten Wochen warst du auf Lesereise. Wie war es?

Herrlich! Wegen meiner Kinder und der großen Entfernung zu Deutschland habe ich bisher nie Lesungen gemacht, aber jetzt sind die Kinder ja schon einigermaßen "groß" und so haben wir jetzt nach dem Motto "wenn schon, denn schon" gleich ganz viele Lesungen zusammengepackt. Meine Leseagentin meinte, es sei ein Mammutprogramm und hatte Sorge, es könne mir zu anstrengend werden, aber ich habe diese Lesereise in vollen Zügen genossen und als kein bisschen anstrengend empfunden. Die Veranstalter waren allesamt unglaublich nett und zuvorkommend, haben tolle Vorarbeit geleistet, den Lesesaal wunderschön dekoriert und mich auch sonst verwöhnt (auf meiner Webseite gibt es einige schöne Fotos von den Lesungen zu sehen!), und die Zuhörer waren ebenso wundervoll: Sie haben viele, sehr interessierte Fragen gestellt, viel mit mir gelacht und es mir damit ermöglicht, auch richtig "warm" mit ihnen zu werden. Es war wirklich immer eine tolle Stimmung, und so hat jede Lesung dann auch viel länger gedauert, als sie eigentlich geplant war. Ach, es hat einfach Spaß gemacht hat!

Wann ist eine weitere geplant?

Im Herbst werde ich wahrscheinlich zwei Mal auf Lesungsreise gehen, im September und im November. Und ich freue mich schon sehr darauf!

Vielen Dank, dass Du dir die Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten.

Und ich danke dir, für die überaus interessanten Fragen!

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