Dienstag, 31. Mai 2011

DIE NEUEN 100 LIEBLINGSBÜCHER DER DEUTSCHEN – macht mit!

 
Claudia von http://claudias-buecherregal.blogspot.com/, Sabrina von http://sabrinas-buchwelt.blogspot.com/ und Yvonne von http://www.yvonnepioch.de/buecherkuschelnde – starten mit dem 1. Juni ihre Aktion “ DIE NEUEN 100 Lieblingsbücher der Deutschen. Auch ich mache bei dieser Aktion mit. Vielleicht macht ihr ja auch mit. Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele von Euch dabei mitmachen.

Wie geht das?
Wir suchen nun “DIE NEUEN 100 LIEBLINGSBÜCHER DER DEUTSCHEN”.  Zu diesem Zweck schickt euren Namen, euer Alter und Wohnort, sowie natürlich eure 15 Lieblingsbücher an vielleserin@live.de .
Meine 15 Lieblingsbücher werde ich euch dann natürlich nennen.

Montag, 30. Mai 2011

"Ruchlose Rivalen" habe ich …

… nun endlich gelesen. Es lag nun schon einige Zeit auf meinem SUB. Der Eichborn-Verlag bereitet sicher schon auf meiner Rezension. Dieser leicht ich auch gar nicht mehr lange hinauszögern.
Wer das Buch "Ruchlose Rivalen – Piratenwort wird nicht gebrochen" in die Hand nimmt, der wird schnell merken, es ist ein Kinderbuch. Erzählt wird die Geschichte des abenteuerlustigen Piraten außer Dienst Buckelbert Hansen. Eben dieser hatte vor einigen Jahren eine Prinzessin geheiratet und seinen Job an den Nagel gehangen. Seitdem plagen ihn Albträume. Um eine passende Medizin zu bekommen, bleibt ihm nichts anderes übrig als abermals als Pirat in See zu stechen. Dort trifft er seinen ärgsten Konkurrenten Boje Eisenfuß. Natürlich werde ich euch an dieser Stelle jetzt nicht mehr erzählen, nur so viel das Buch hält, was es verspricht.

Wer einen achtjährigen Jungen kennt, der gerne liest, der sollte es allein mit diesem Buch versuchen.

Der Schreibstil des Autors ist durchweg abwechslungsreich, unterhaltsam und überaus kurios. Dieser stellt in vielerlei Hinsicht schon selbst ein kleines Abenteuer dar, denn Leuw von Katzenstein hat selbst eine kleine geheime Sprache mit eingebaut, die für zusätzliche Spannung sorgt.

Kurz und gut, ich kann mein Fazit auf den Punkt bringen.
Mir persönlich hat das Buch gut gefallen, obwohl ich nicht zu eigentlichen Zielgruppe gehöre. Dennoch wuürde ich problemlos noch einmal lesen und auch weiter empfehlen. Schaut es euch einfach selbst mal an.

Sonntag, 29. Mai 2011

Der Sonntagslesemarathon ruft…

… und ich bin da. Den heutigen Tag beginne ich mit den letzten 50 Seiten von "Ruchlose Rivalen – Piratenwort wird nicht gebrochen". Was ich danach lesen werde, steht noch nicht genau fest. Im Moment sieht es allerdings so aus, als würde ich "Nibelungenmord" weiter lesen.

So, das erste Buch ist beendet. Meine Rezension folgt bald. Jetzt werde ich noch ein wenig im Nibelungenmord weiter lesen und bin gespannt wie es weitergeht. Oder lese ich erst ein wenig  im neuen Buch von Nele Neuhaus? Ich weiß es nicht. Wir werden sehen.

Die Entscheidung fiel dann doch auf Nibelungenmord und ich muss feststellen, dass es richtig spannend geworden ist, denn man stellt sich eine Frage: Wer ist das Opfer? Das Opfer, das man zuerst vermutet hatte kann es nämlich gar nicht sein. Zumindest sprechen die Indizien dagegen.
Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht und kann nur sagen, ich lese weiter.

Inzwischen bin ich einen ganzen Schritt weiter, denn die Leiche wurde identifiziert. Der Ehemann unseres mutmaßlichen Opfers hat in der Leiche nämlich nicht seine Frau erkannt. Dabei stellt sich immer noch die Frage, wer tatsächlich die Leiche ist. Um dieses zu erfahren, werde ich jetzt wieder lesen gehen. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend…

Samstag, 28. Mai 2011

Mein Lesemarathon am Samstag…

… beginnt eigentlich recht viel versprechend mit einem guten Frühstück. Danach starte ich mit dem Buch "Nibelungenmord" das hatte ich ja bereits am Mittwoch begonnen. Insgesamt bei dieses Buch tatsächlich gut. Oma Edith ist ein echter Kultfaktor. Ich finde diese Figur echt klasse.
Na ja gut, ein echter Thriller ist es momentan noch nicht, obwohl es bereits eine Leiche gibt. Ich bin gespannt, wie sich dieses Buch entwickeln wird und werde jetzt erst einmal weiter lesen gehen.
Angekommen bin ich mittlerweile auf Seite 60. Irgendwie unterscheidet es sich deutlich von jenen Krimis, die ich sonst so lese. Schon die Beschreibung der Charaktere ist irgendwie anders.
Das Buch entwickelt sich ruhig und gleichmäßig, ohne dabei in Stress zu verfallen, doch eine permanente Spannung. Was will man mehr für einen Lesemarathon. Gespannt wie es weitergeht, lese ich nun weiter.
Nachdem ich in der letzten Stunde kaum weitergekommen bin, werde ich jetzt das Buch wechseln. Weitermachen werde ich mit "Ruchlose Rivalen – Piratenwort wird nicht gebrochen”.

Gerade habe ich mir überlegt, dass ich wurde auf jeden Fall eines der beiden begonnen Bücher zu Ende lesen möchte. Jetzt ist nur noch die Frage, welches?
Wenn ich mir meinen Stapel der ungelesenen Bücher so ansehe, dann wird es dringend Zeit, dass ich diesen ein bisschen reduziere.
Meine Motivation schwindet allerdings zusehends, so dass ich mich jetzt erst einmal entschieden habe eine kurze Pause zu machen und dann Ruchlose Rivalen – Piratenwort wird nicht gebrochen weiter zu lesen. Mit 252 Seiten ist das Buch jedoch eigentlich Recht dünn. Möglicherweise bin ich dann nach Beendigung eines Buches auch wieder etwas motivierter. Im Moment habe ich irgendwie das Gefühl auf der Stelle zu treten.

Freitag, 27. Mai 2011

Die Nele Neuhaus Lesung am Mittwoch…

… hat mir wirklich gut gefallen. Obwohl es sich eigentlich um einen Krimi handelte, aus dem sie gelesen hat, wurde doch viel gelacht. Die Autorin erzählte nämlich überaus interessant und gleichzeitig recht amüsant über ihre Anfänge als Autorin und wie sie zum Schreiben kam.
Ich möchte an dieser Stelle gar nicht zu viel verraten, nur soviel, der Besuch einer Nele-Neuhaus-Lesung lohnt sich in jedem Fall. Die Lesung war gut besucht.
Die Autorin selbst erschien authentisch und freundlich. Sie bezog das Publikum sehr angenehm in die Lesung ein. Insgesamt erschien die Lesung sehr menschlich und fast so, als hätte man Nele Neuhaus zu Gast im eigenen Wohnzimmer.


Da ich euch auf gar keinen Fall einen potentiellen Besuch einer Lesung von Nele Neuhaus verderben möchte, werde ich jetzt nicht mehr über den Inhalt der Lesung schreiben. Wer allerdings konkretere Fragen hat, ist gerne dazu angehalten die Kommentarfunktion zu nutzen. Schreibt mir, wenn ihr Fragen habt!

Übrigens nehme ich morgen am Lesemarathon We love books teil. Am Sonntag startet außerdem wieder einmal ein Sonntagslesemarathon.
Ich hoffe ich kann euch dann im Anschluss und auch währenddessen wieder viel über die Bücher, die ich gelesen habe, erzählen.

Mittwoch, 25. Mai 2011

“Das Rad der Zeit” heute kostenlos…

… bei Audible.de.

Beschreibung laut audible:

“In dem abgeschiedenen Dorf Emondsfeld in der Nähe der Verschleierten Berge verläuft das Leben friedlich und ereignislos. Man hört zwar Gerüchte über einen Krieg im Westen, schenkt ihnen jedoch kaum Beachtung. Nur der junge Bauerssohn Rand al'Thor will mehr über seine Welt erfahren. Er ist fasziniert von den alten Geschichten um den Dunklen König und die geheimnisvollen Aes Sedai, die das Rad der Zeit drehen.

Bald erfährt er auf schreckliche Weise, wieviel Wahrheit in diesen Legenden steckt: Blutrünstige Trollocs, die Häscher des Dunklen Königs, überfallen das Dorf und brennen den Bauernhof von Rands Familie nieder. Die Magierin Moiraine rettet den Jungen in letzter Minute und reist mit ihm in die Hauptstadt. Dort erfährt Rand mehr über den legendären Wiedergeborenen Drachen und begreift, wie eng sein eigenes Schicksal mit dem seiner Welt verknüpft ist...

Jubiläumsaktion: 1 Jahr "Rad der Zeit" als Hörbuch - Feiern Sie mit und laden Sie "Drohende Schatten" jetzt kostenlos herunter! Achtung: Nur bis zum 25. Mai 2011!

Zu diesem Hörbuch erhalten Sie eine Zusammenfassung der Folgen 1-12, Charakterbeschreibungen der wichtigsten Personen sowie eine Weltkarte als pdf-Datei, die nach dem Kauf automatisch Ihrer Bibliothek hinzugefügt wird.

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.”

“Nibelungenmord” …

… von Judith Merchant gefällt mir jetzt, da ich die ersten 40 Seiten gelesen habe, richtig gut. Die Charaktere erscheinen lebendig, mit Ecken und Kanten. Edith Herzberger erscheint als Charaktere mit Kultcharakter. Die Geschichte selbst beginnt, langsam Fahrt aufzunehmen. Eine Leiche wurde bereits von einem Hund gefunden.

Jetzt wüsste ich gerne, wie es weitergeht. Das Buch lässt sich richtig gut lesen und auch die Schriftgröße ist angenehm.

Schade, dass ich heute Abend nicht weiterlesen kann, aber ich freue mich auch schon riesig auf die Lesung heute Abend. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff weitergeht.

Ihr merkt, inzwischen freue ich mich richtig auf die Lesung.

Dienstag, 24. Mai 2011

Morgen gehe ich zur Lesung von Nele Neuhaus…

… in der Mayersche und kann sagen, dass ich mich sehr auf das neue Buch freue. Da jedoch morgen auch noch eine Leserunde beginne, werde ich das Buch erst im Anschluss lesen können.
Über die Lesung werde ich euch morgen natürlich noch nicht berichten können, aber das war ich wahrscheinlich übermorgen nachholen.
Der morgige Beitrag wird eine demnach über die Leserunde alle Büchereule sein.
Ich hatte euch ja vor einigen Tagen schon geschrieben, es geht um "Nibelungenmord". Da ich erst morgen mit dem Buch anfangen kann/darf, kann ich euch an dieser Stelle nur sagen, dass ich schon sehr gespannt bin.
Das mit Vorankündigungen für heute gewesen sein, vielmehr möchte ich euch noch etwas fragen: Hat jemand von euch gestern in der Lovelybooks - Lesung verfolgt? Die Lesung fand ich ja wirklich gut, die Autorin Susan Elizabeth Phillips wirkte sehr sympathisch und publikumsorientiert. Einziger Nachteil war das Bild.

Montag, 23. Mai 2011

Heute um 20:15 Uhr überträgt Lovelybooks…

… die Lesung von Susan Elizabeth Phillips aus dem Thalia-Buchhaus in Hamburg. Sie liest aus ihrem aktuellen Buch "Der schönste Fehler meines Lebens".
Worum geht es bei diesem Buch?

“Einladung zur Liebeserklärung des Jahres
Meg ist Trauzeugin ihrer berühmten Freundin Lucy und ihres Verlobten Ted, dem strahlenden Halbgott der Welt des Sports, dem charismatischen Helden seiner Heimatstadt, Wynette, Texas. Als Meg Zweifel an der Hochzeit anmeldet und die Braut kalte Füße bekommt, ist es kein Wunder, dass Meg zum Südenbock wird. Längst hätte sie die im Zorn gegen sie vereinte Stadt hinter sich gelassen, doch leider kann sie ihre Hotelrechnung nicht bezahlen. Meg bleibt nichts anderes übrig, als zu arbeiten und mehr Zeit in Teds Heimatstadt zu verbringen, als ihr lieb ist. Eine gewisse Annäherung lässt sich da nicht verhindern, doch bis in Wynette wieder die Hochzeitsglocken läuten, steht Meg und Ted noch eine Achterbahn der Gefühle bevor…”

 

Auf die Lesung selbst bin ich sehr gespannt, schließlich habe ich mir die Autorin irgendwie anders vorgestellt.

Samstag, 21. Mai 2011

Ich habe eine Einladung erhalten, die ich …

… leider selbst nicht wahrnehmen kann. Kommt irgendeiner von euch aus Nürnberg oder Umgebung? Derjenige oder diejenige kann die Einladung wahrscheinlich besser annehmen als sich. Folgende E-Mail erreichte mich im Rahmen eines Newsletter:

Liebe Freundinnen und Freunde des ars vivendi verlags!
Wir laden Sie herzlich ein zur Buchpräsentation von Anne Borel · Ruf mich an, wenn du tot bist!
Eine charmante Geschichte von Freundschaft, Liebe und Verlust mit viel französischem Lebensgefühl und Witz. Genießen Sie dazu ein Glas Bordeaux und live gespielte Chansons – Savoir-vivre pur!
Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 26. Mai 2011
20.00 Uhr Eintritt 8,- Euro im Tassilo Theater Sielstraße 5 90429 Nürnberg
Wir freuen uns auf Sie!

Hat irgendjemand Lust, dahin zu gehen?
Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich dieses Buch auf dieser Seite schon einmal vorgestellt habe. Für all diejenigen, die sich daran nicht mehr erinnern, hier noch einmal der Link.

Freitag, 20. Mai 2011

"Nibelungenmord" fand ich heute …

… in meinem Briefkasten. Ich muss sagen, ich war ein wenig überrascht, denn ich hatte es weder angefordert noch bisher bestellt. Dann fiel mir jedoch auf, dass ich mich vor einiger Zeit bei der Büchereule für eine Testleserunde angemeldet hatte. Das musste also des Rätsels Lösung sein. Schnell auf der Seite vorbeigeschaut, fand ich auch prompt die Information. Ich habe gewonnen. Jetzt freue ich mich sehr, das Buch am Montag gemeinsam mit den anderen lesen zu können. Der Inhalt verspricht einige Wendungen und Überraschungen. Nun bin ich gespannt, ob das Buch hält, was es verspricht. "Worum geht es in diesem Buch?", fragen sich jetzt bestimmt einige von euch.

Ich möchte euch diese Frage bereits beantworten, bevor ihr sie stellen handelt. In Siebengebirge wird in einer sagenumwobenen Höhle eine Frauenleiche gefunden. Man sagt über diese Höhle, sie sei eine jener Höhlen, in der Siegfried einst einen Drachen tötete. Die Ermittlungen werden aufgenommen, die Frau des Notars wird als vermisst gemeldet und alles scheint ganz eindeutig. Sie ist die Tote in der Höhle und die Geliebte ihres Mannes hat sie kaltblütig ermordet. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Kommissar Jan Seidel und seine Großmutter Edith merken schnell, dass nicht alles ist, wie es scheint.

So viel wird zum Inhalt auf der Rückseite bereits preisgegeben. Ich finde, es sollte nach einem interessanten Buch an, dass es unbedingt zu lesen lohnt. Mich interessiert dieser Krimi aus einem weiteren Hintergrund. Vor einem knappen Jahr hatte ich an der Uni ein Seminar in Mittelhochdeutsch, in dem ich mich mit dem Nibelungenlied sehr ausführlich beschäftigen durfte.

Jetzt möchte ich das Thema mit einer moderneren Herangehensweise noch einmal aufgreifen. Nein, ich lese die Nibelungensaga nicht noch einmal auf Mittelhochdeutsch, obwohl mir das auch sehr viel Spaß gemacht hat, sondern versuche es mit “Nibelungenmord” von Judith Merchant. Wie findet ihr meine Idee? Möchtet ihr, dass ich meine Meinung zum Buch nicht nur im entsprechenden Forum bei der Büchereule mitteile, sondern auch hier?

Donnerstag, 19. Mai 2011

Um ehrlich zu sein, ist "Ruchlose Rivalen"…

… für mich wie ein Kinderbuch. Es ist nur komisch, sehr seltsam, aber doch irgendwie schnell weg. Bei "Ruchlose Rivalen – Piratenwort wird nicht gebrochen" handelt es sich um ein Buch mit Illustrationen und einer durchaus unterhaltsamen Aufmachung, aber irgendwie erinnert es auch an die typischen Piratengeschichten, die Jungen im Alter von acht bis zwölf Jahren lesen.
Nein, irgendwie unterscheiden sich auch von diesem typischen Geschichten, denn Käpt’n Buckelbert ist eigentlich schon außer Dienst. Der Pirat führt ein scheinbar sittsames Leben an der Seite von Libella von Lissabon, aber der friedliche Anschein trügt, denn der Pirat außer Dienst nutzt die erste Gelegenheit es wieder mit seinem Piratenleben aufzunehmen und sich endlich an seinem alten Rivalen zu rächen.

So, nachdem ich euch jetzt eine erste Einschätzung des Inhalts gegeben haben, versteht sicherlich, warum ich bei diesem Buch nach knapp 17 Seiten noch keine Meinung habe. Es unterscheidet sich sehr stark von dem, was sich üblicherweise so lese. Ich muss euch also einige Tage Geduld bitten. Da das Buch jedoch nicht so dick ist, glaube ich, ich habe es am Wochenende schnell durch.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Allen Neugierigen unter euch sei gesagt…

… ich habe "Schneewittchen muss sterben" durchgelesen und kann sagen, es hat sich gelohnt. Im Gegensatz zu ihren vorherigen Büchern handelt es sich hierbei jedoch weniger um einen kompakten Handlungsablauf, vielmehr erzählt Nele Neuhaus viele einzelne Geschichten und Beweggründe aus unterschiedlichen Perspektiven. Jeder im Dorf hat praktisch eine eigene Geschichte. Was aber auf den ersten Blick recht anstrengend zu lesen erscheint, stellt auf den zweiten Blick die Komplexität der Geschichte erst richtig dar.

Nein, das Buch ist keinesfalls anstrengend zu lesen, sondern vielmehr vielschichtig. Zwar hat man auf den ersten Blick einige Verdächtige, die hinter den Ereignissen stecken könnten, dennoch werden sie bis zuletzt immer wieder auf eine harte Probe gestellt. Und wer tatsächlich dahinter steckt, das konnte ich bis zuletzt nicht erahnen.

Auch das Motiv war mir bis zuletzt ein schieres Rätsel. Nur gut, dass ich am Ende alles auflöst und aufklärt. Fernziel zu diesem Buch eine Fortsetzung geben wird ist uns allen ja nichts Neues. Insofern wundert es mich nicht, dass es rund um die persönlichen Ereignisse unserer Protagonisten Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff einige ungelöste Fragen gibt.

Ich möchte euch an dieser Stelle wie so oft nicht so viel von dem Buch erzählen, deshalb schreibe ich jetzt nichts mehr zum Inhalt. Nur noch so viel, es lohnt sich, die 537 Seiten zu lesen.


Wie ich euch ja bereits erzählt habe, wollte ich nach diesem Buch eine Krimipause einlegen. Aus diesem Grunde lese ich ab sofort "Ruchlose Rivalen – Piratenwort wird nicht gebrochen" von  Leuw von Katzenstein aus dem Eichborn Verlag. Das wollte ich eigentlich schon längst gelesen haben und verspricht mit 247 Seiten ein locker leichtes Unterhaltungsbuch zu werden.

Dienstag, 17. Mai 2011

Die Herbstvorschauen der Verlage erscheinen …

… dieser Tage und ich habe auch schon einen kurzen Blick hineingeworfen. Gerade der Pan-Verlag hat wieder äußerst faszinierende Bücher. Einige dieser Bücher würde ich gerne hier im Blog vorstellen. Wie ihr wisst, lese ich eigentlich recht wenig Fantasie, aber die Bücher aus dem Pan-Verlag und auch jene von Egmont Lyx gefallen mir sehr gut.

Dieses Gefallen bezieht sich nicht nur auf das Aussehen der Bücher, obwohl ich zugeben muss, dass sie auch sehr schön gestaltet sind, sondern vor allem auf den Inhalt.

Da der Pan-Verlag zu Droemer-Knaur gehört, habe ich die Gelegenheit genutzt und auch hier einen ersten Blick in die Vorschau geworfen. Auf den ersten Blick ist das alles sehr vielversprechend. Am Wochenende werde ich einen weiteren Blick hineinwerfen und euch dann, nachdem ich mich für einige Bücher entschieden habe darüber berichten. Vielleicht habt ihr auch selbst Lust mir einige Bücher vorzuschlagen. Was haltet ihr davon? Was würde hier lesen?

Heute habe ich wieder viel gelesen, so …

… dass sich inzwischen ein Großteil der verschiedenen Spuren bei "Schneewittchen muss sterben" geklärt haben. Das Buch weist eine permanente Spannung auf, die es sehr einfach macht, es zu lesen. Praktisch gesehen wird dieses Buch niemals langweilig. Dennoch muss ich sagen, dass es im Vergleich früheren Büchern etwas weniger beeindruckt.
Das soll keinesfalls eine Abwertung des Buches sein, sondern lediglich herausstellen, wie stark auch die Vorgängerromane dieser Autoren sind, der bleibt mir nicht viel zu sagen außer ich freue mich auf die Lesung nächste Woche in der Mayersche Dortmund. Bis dahin werde ich das Buch auf jeden Fall beendet haben und an dieser Stelle darüber berichten.

Sonntag, 15. Mai 2011

Wie ihr gesehen habt, ist mein Lesemarathon …

gestern sehr gut verlaufen. Für all die Neugierigen, die so freundlich waren, meinen Beitrag zum Lesemarathon zu kommentieren, möchte ich jetzt kurz etwas zu "Schneewittchen muss sterben" schreiben. Aus einigen Kommentaren habe ich nämlich herausgelesen, dass durchaus ein Interesse an diesem Buch steht.

Meiner Meinung nach ist das Buch durchaus empfehlenswert, allerdings empfehle ich an dieser Stelle ausdrücklich, die gesamte Reihe zu lesen. Einige Handlungsstränge ergeben nämlich nur dann Sinn, wenn man die Entwicklung der Protagonisten mit durchlebt hat. Hierbei rede ich jetzt vor allem über die Entwicklungen im Kommissariat und im Privatleben der Ermittler.

Der Fall selbst ist so spannend, dass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. Kaum glaube ich, ich wüsste, wer der Täter ist, kommt es schon wieder zu einer überraschenden Entwicklung, die mich an der Täterschaft desjenigen zweifeln lässt. Eines war sich jedoch ganz sicher, in diesem Dorf stimmt etwas ganz und gar nicht.

Momentan würde es mich nicht wundern, wenn am Ende des Buches das ganze Dorf behauptet würde, aber das kann es auch nicht sein. Den Einzigen, den ich von Anfang an für unschuldig halte, ist derjenige, dem das Dorf in die Katastrophe stürzt.

Ich hoffe, ich habe an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber, ihr seht, dass sich durchaus lohnt, dieses Buch zu lesen.

Wenn die Reihe von A bis Z liest, der wird nicht nur eine Entwicklung der Protagonisten erleben, sondern auch sehen, wie sich Nele Neuhaus als Autorin entwickelt hat. Zu Beginn habe ich wie für eine gute, aber alltägliche Autorin gehalten. Inzwischen denke ich, dass ihre Romane vielschichtiger geworden sind, als sie auf den ersten Blick scheinen.

Samstag, 14. Mai 2011

Der Lesemarathon bbcm beginnt …

… und ich bin mittendrin. Durch den heutigen Tag wird mich "Schneewittchen muss sterben"  begleiten. Jetzt um 9:15 Uhr bin ich auf Seite 62. Ich habe es nämlich gestern schon gelesen. Jetzt bin ich gespannt, wie weit ich heute komme. Das Buch hat immerhin 537 Seiten. Jetzt eine knappe dreiviertel Stunde nach Beginn des Lesemarathons bin ich auf Seite 75 an. Schnell gelesen habe ich ja nicht gerade, aber vielleicht steigert sich das ja noch, welches endlich die richtige Position habe, um vernünftig zu lesen. Inzwischen bin ich auf Seite 85 angekommen. Dass es schnell vorwärtsgeht, kann ich immer noch nicht sagen, aber für die ersten 2 h bin ich ganz zufrieden. Ab 13:00 Uhr werde ich dann wieder weiter lesen können. Und dann vermutlich in liegender Position um einiges schneller vorwärtskommen. Bisher gefällt mir mein Buch recht gut, aber irgendwie ist es vom Stil her anders, als ich es von Nele Neuhaus gewöhnt bin.

Und weiter geht's mit "Schneewittchen muss sterben" von Nele Neuhaus. Nach einer zweistündigen Pause wieder frisch und kann neu motiviert fortfahren. Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht, und melde mich dann später noch einmal.
Jetzt bin ich auf Seite 182 angekommen. Das Buch gefällt mir mittlerweile ganz gut. Allerdings wird es einen Verlauf, den ich so gar nicht erwartet hätte. Jetzt bin ich gespannt, wie es weitergeht. Auf jeden Fall bin ich mit dem Buch heute ganz gut vorangekommen.

Bis zum Ende meines persönlichen Lesemarathons habe ich noch bis Seite 250 gelesen. Dann aber wirklich genug. Das Buch an sich ist zwar überaus spannend, aber aufgrund seiner großen Seitenanzahl auch recht schwierig zu Händeln.

Insgesamt ziehe ich von diesem Lesemarathon ein gutes Fazit, denn ich habe tatsächlich recht viel gelesen.

Freitag, 13. Mai 2011

Tatsächlich habe ich gestern "Tiefe Wunden"…

… beendet und konnte euch so bereits gestern eine kurze Rezension geben. Jetzt lese ich "Schneewittchen muss sterben" und kann euch bereits stolz berichten, dass sich bereits 62 Seiten gelesen habe.
Dieses Buch liegt mir wiederum mehr allerdings merkt man auch hier einen Wandel in dem Schreibstil der Autorin.
Ich persönlich habe bei diesem Buch das Gefühl, die Autorin sei ein wenig gereift. Sie ist experimentierfreudiger geworden und beschreibt detailliert, dass die Protagonisten in diesem Buch erleben.
Durch die Reihe hinweg kann man auch eine Veränderung der Ermittler feststellen. Sowohl Pia Kirchhoff als auch Oliver von Bodenstein erleben einen Alltag mit Höhen und Tiefen, so, als seien sie tatsächlich existierende Person. Meiner Meinung nach ist der Autorin hier eine sehr sichere und konkrete Charakterisierung gelungen, so dass die Figuren sehr lebendig wirken.
Mehr möchte ich euch zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht über das Buch erzählen, denn wie ich schon feststellte bin ich ja erst auf Seite 62. Stattdessen möchte ich die Gelegenheit nutzen und euch darüber informieren, dass ich Morgen an dem Lesemarathon von Catbooks und Beauty & Books teilnehmen werde. Sicherlich werde ich keine 24 h lesen, aber ich habe mir vorgenommen mit meinem aktuellen Buch möglichst gut vorwärts zu kommen.
Schließlich möchte ich meinen Stapel ungelesener Bücher reduzieren. Auf diesen erwarten mich noch tolle Bücher, die ich unbedingt lesen möchte. Bei einigen wurde ich mit zwar noch überlegen, wie ich mit ihrem Umfang zurechtkomme, aber da wird schon was einfallen.
Zum jetzigen Zeitpunkt ich auf jeden Fall davon aus, dass ich mein Vorhaben, die gesamte Reihe von Nele Neuhaus bis zu ihrer Lesung gelesen zu haben, erfüllen kann.

Donnerstag, 12. Mai 2011

"Tiefe Wunden" ist ein Buch mit Stärken…

… und Schwächen, das mich einerseits regelmäßig fast zur Weißglut brachte, aber andererseits gut unterhalten hat. Es ist ein Buch, das in einem ähnlichen Stil geschrieben ist, wie auch seine Vorgänger. Problematisch fand ich den gewählten Zeitumfang. Das Buch oder besser gesagt die Ereignisse auf die sich dieses Buch bezieht liegen lange zurück. So lange, dass ich es als Leser schwer fand dem Buch in seinem gesamten Umfang zu folgen. 470 Seiten über eine Geschichte, die ihren Anfang im Jahr 1945 nimmt und bis in die Gegenwart reicht, das ist sicherlich nicht ganz einfach.
Von dieser kleinen aber doch recht eindrucksvollen Schwäche des Buches einmal abgesehen, hat es mich gut unterhalten. Es ist zwar kein Buch, das ich jederzeit und immer wieder gerne lesen würde, aber die Geschichte hat mich durchaus unterhalten. Dass eine Familiengeschichte weit reichende Folgen haben kann, zeigt sich fast tagtäglich. Nele Neuhaus hat sich eine besonders tragische Familiengeschichte ausgedacht, deren Folgen ich mir lieber in der echten Welt vorstellen möchte.
Möchte ich mich wirklich mit der Frage beschäftigen, wie viel in der deutschen Geschichte schief gegangen ist? Möchte ich mich außerdem fragen, wie viele Menschen heute noch unter den Folgen historischer Ereignisse leiden?
Nach diesem Buch kann ich diese Frage nicht ganz eindeutig beantworten. Denn, wenn ich mir diese Geschichte durchlese, dann stolperte ich tatsächlich in einem sehr umfangreiche Familiengeschichte, deren Umfang man sich nach der Lektüre dieser Geschichte durchaus vorstellen kann.
Das Thema mit dem sich Nele Neuhaus hier offensichtlich beschäftigt hat, ist so umfangreich, dass es ganze Bücher füllen kann. Mit "Tiefe Wunden" hat sich Nele Neuhaus einem äußerst delikaten Thema angenommen, dass tatsächlich ganze Bücher füllt.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Zum Lesen bin ich heute noch…

… nicht gekommen. Stattdessen habe ich mich mit einer Tabelle ungeschlagen, die über 3000 Zeilen hat. Aus diesem Grund dürfte heute auch von mir keine Höchstleistungen erwarten. Ich möchte euch stattdessen nur kurz erzählen, wie mir die gestrige Lesung gefallen hat.

Ich muss ehrlich sagen, gestern habe ich einen Unterschied bemerkt zwischen historischen Romanen, die von Männern geschrieben sind, und solchen, die von Frauen geschrieben sind. Beide gefallen mir, keine Frage, aber trotzdem gibt es für mich einen entscheidenden Unterschied. Der Schwerpunkt ist ein anderer.
Sicherlich schreiben Frauen auch über Kämpfe, Krisen und Katastrophen, und doch ist es irgendwie anders. Bei vielen Büchern scheint es mir, als wäre der Autor im Vergleich zur Autorin eher ein Stratege, wohingegen die Autorin eher fühlt und dann handelt.

Jetzt denkt ihr bestimmt, klar, gibt es Unterschiede zwischen den Autoren, aber das ist es gar nicht, was ich meine vielmehr gibt es einen kleinen aber feinen Unterschied in einem männlichen und einem weiblichen Schreibstil.
Es freue mich jetzt aber darauf hinweist, dass es Frauen gibt, die ein Pseudonym haben, was männlich ist und umgekehrt Männer mit Frauenpseudonym, das ist mir durchaus klar und doch ändert sich auch hier die Perspektive.
Ein jeder, der seinen Schreibstil gut kennt, kann auch an ihm arbeiten. Das ist so ähnlich wie die Sache mit den Regeln. Nur wenn die Regeln kennt, kann sie brechen. Das meine ich keinesfalls auf kriminelle Handlung bezogen, sondern vielmehr auch auf den Schreibstil.
Vor einiger Zeit habe ich ja das Buch von Chevy Stevens gelesen. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Debütroman und trotzdem spielt er mit den so genannten Regeln eines Krimis. Chevy Stevens behauptet, sich nie zuvor mit irgendwelchen "Gesetzen der Schreibens" befasst zu haben.
Ich kann mir das so nicht vorstellen. Denn nur wer die Regeln kennt, der kann sie brechen.

Dienstag, 10. Mai 2011

Heute möchte ich von der Übertragung…

… des historischen Abends in Köln erzählen. Lovelybooks überträgt diesen nämlich heute live ab 19:30 Uhr. Zu Gast sind Richard Dübell und Charlotte Thomas. Beide lesen aus ihrem aktuellen Romanen.
Mich persönlich interessiert hierbei besonders der neue Roman von Richard Dübell. Über diesen habe ich bisher nur Positives gelesen und gehört.
Natürlich interessiert mich aber auch das Buch von Charlotte Thomas sehr. Vielleicht erinnert ihr euch an, dass ich die beiden historischen Romane von Lea Korte nur so verschlungen habe.
Die historischen Bücher interessieren mich durchaus, auch wenn ich momentan eher Krimis und Thriller lese.
Mit meinen derzeitigen Krimis von Nele Neuhaus komme ich momentan ganz gut zurecht. Allerdings brauche ich, nachdem ich eine ganze Reihe dieser Bücher gelesen habe, wahrscheinlich erst einmal eine kurze Krimispause.
Das macht aber im Moment gar nichts, denn zu lesen habe ich auch abseits der Krimis noch einiges.
Außerdem stehen hier Blog noch einige Testergebnisse von Nahrungsmitteln aus. Ihr erinnert euch vielleicht, dass ihr in der Fastenzeit nichts über Essen lesen wolltet und im Anschluss musste ich mit dem Essen etwas vorsichtiger sein. Nun hoffe ich, die Magenprobleme hinter mir gelassen zu haben und euch über meine Cupcakes noch einen letzten Bericht schreiben zu dürfen.
Auch über das ARG werde ich euch natürlich weiterhin Rede und Antwort stehen.
Auch heute gab es dazu wieder einige spannende Erkenntnissen, die den Freuden eines guten Rätsels einiges zum Nachdenken aufgeben.

Montag, 9. Mai 2011

So, nun hat mich das Rätselfieber...

... erst recht gepackt. Im ARG-Forum geht es jetzt erst richtig rund. Heute wird es eine Übergabe geben. Außerdem haben wir mithilfe des Internets herausgefunden, dass eine der Zielpersonen eine Telefonnummer in Frankfurt am Main hat.
Insgesamt ist dieses Spiel sehr interessant und spannend dazu. Man wird regelrecht in einen Bann gezogen und möchte immer mehr herausfinden.
In einer Sache muss ich euch jetzt hier schon einmal zustimmen, das Ganze ist zeitintensiver als es auf den ersten Blick scheint. Wer wirklich und vollständig in diesem Spiel mitmachen möchte, der sollte Zeit einplanen. Zwar findet man relativ schnell die ersten Spuren, doch die Auswertung und der Austausch mit den anderen dauert schon einige Zeit.
Wer das bedenkt, der wird mit diesem Rätsel durchaus sein Spaß haben und auch sicherlich einiges beitragen können. Wer jedoch keine Zeit hat, für den sind diese Spiele sehr tückisch, denn sie fordern ihre Zeit durchaus ein. Man denkt über die Hinweise nach und auch das dauert seine Zeit.
Bevor ihr jetzt denkt, ich habe das Lesen komplett vergessen, so sollte ich euch mitteilen, dass ich bei "Tiefe Wunden” heute ganz gut vorwärtsgekommen bin. Das Buch wirft mir persönlich zwar immer noch sehr viele Fragen auf, aber es lässt sich sehr gut lesen und ist außerdem auch noch spannend geschrieben.
Nele Neuhaus hat in dem ihr typischen Charme einige Charakteristika eingebaut, die dem Buch das gewisse Etwas verleihen. Dieses Mal spielt die Geschichte in der Welt der Reichen und Schönen. Nele Neuhaus ist es gelungen, das Buch trotz seiner Einordnung in diesem Milieu kein bisschen abgehoben wirkt. Ganz das Gegenteil ist der Fall, denn da auch Oliver von Bodenstein in dieser Gesellschaftsschicht aufgewachsen ist, erscheint es ganz natürlich, dass er auch hin und wieder mal mit den Menschen dieser Schicht zu tun hat. So lernen wir auch endlich mal seine - wie ich finde - reizende Schwiegermutter kennen. Irgendwie ist sie schon eine Kuriosität für sich, wie sie da in dem Gewächshäuschen steht und die Tomaten umgetopft, das war schon ein echt genialer Einfall.
Solche Einfälle sind es, die dem Buch immer wieder das gewisse Etwas und den Humor geben, die der Leser braucht, damit er das Buch liebt.

Sonntag, 8. Mai 2011

Gestern habe ich euch bereits von meinem ARG …

... erzählt, aber mit euren Rückfragen hatte ich zu diesem frühen Zeitpunkt noch gar nicht gerechnet. Aber um sie euch direkt zu beantworten, auch ich war zugegebenermaßen neugierig. Aus diesem Grund habe ich mich überhaupt dort angemeldet. Auf Rosenträume‘s Frage möchte ich an dieser Stelle natürlich sofort eingehen.

Die Teilnahme an einem solchen ARG ist tatsächlich ein wenig zeitaufwendig, wenn man komplett einsteigt. Allerdings ist der Umfang, indem man mitmachen möchte, im Großen und Ganzen jedem selbst überlassen. Das heißt, ich habe selbst die Wahl, wie viel ich machen möchte. Nähere Informationen gibt es beispielsweise im ARG-Forum. Man kann übrigens auch erst mal einfach mitlesen. Vielleicht hast du ja Interesse daran.

Jetzt möchte ich euch noch auf eine andere Sache hinweisen. Steffi von Beauty & Books  und Anne von Catbooks veranstalten am 14. Mai einen Lesemarathon. An diesem werde ich teilnehmen. Lesen wollte ich sowieso, warum soll ich es dann nicht mit einem solchen Ereignis verknüpfen?

Möglicherweise habe ich bis dahin sogar schon "Tiefe Wunden" beendet, so dass ich dann nahtlos mit "Schneewittchen muss sterben" fortfahren kann. Schließlich möchte ich bis zur Lesung zu ihrem neuen Buch bisherigen Bücher beendet haben. Am 25. Mai findet doch in der Mayersche Dortmund die Lesung zu "Wer Wind sät" statt. Dann möchte ich wenn möglich auch mit dem neuen Buch beginnen. Der Lesemarathon käme mir also gerade recht.

Samstag, 7. Mai 2011

Eine blutige Spielkarte, ein Zeitungsartikel aus Hongkong …

... und ein Handschuh befanden sich heute in meiner Post. Nein, ich habe keinen Mord begangen, auch nicht in Hongkong. Vielmehr nehme ich derzeit an einem Alternative Reality Game (ARG) teil. Vielleicht kennt ihr ja auch schon die Seite "Folge dem Kaninchen". Für all diejenigen, die dieses ARG noch nicht kennen, möchte ich auf die Seite "Wer ist der Regler?" aufmerksam machen.

Wenn ich die Sache mit dem Countdown richtig verstehe, wird sich Morgen um 12:00 Uhr etwas auf der Seite verändern. Möglicherweise eilt auch ihr dann noch weitere Informationen. Ansonsten kann ich euch nur sagen, dass im ARG-Forum bereits stark diskutiert wird. Jeder analysiert das, was er oder sie erhalten hat. Heute Abend beispielsweise wird in Berlin gepokert. Einige Teilnehmer haben eine Einladung ihnen bekommen.

Für diejenigen, die keine bekommen haben, ist der Fall damit jedoch nicht beendet, denn jeder der sich angemeldet hat und in irgendeiner Weise benachrichtigt wurde, macht auch mit oder anders formuliert kann dort mitmachen.

Ich bin gespannt, wie sich die Sache entwickeln wird, werde jetzt meinen heutigen Beitrag beenden.

Freitag, 6. Mai 2011

Nach einem Termin war ich noch shoppen ...

... und habe mir neben einer neuen Kamera (meine alte Kamera war ja kaputt) auch noch viele Bücher bei den Taschenbuchtagen der Mayersche gekauft. Insgesamt weiß eine komplette Stofftasche voll. Mitgenommen habe ich mir unter anderem einige Mängelexemplare, die so zum Teil auch schon auf meiner Wunschliste standen.


Da ich den Rahmen eines üblichen Blogbeitrag nicht springen möchte, werde ich jetzt hier nur einige nennen. Möglicherweise folgen Morgen noch einige weitere.

Mit dabei war unter anderem das Buch "Ausgebrannt" von Andreas Eschbach. Von diesem Buch hatte ich bereits einiges gehört. Nun habe ich es mir also gekauft. Es klingt sehr spannend, wird aber erst gelesen, wenn ich meinen Bücherstapel der hier bereits länger liegenden Bücher reduziert habe.

In diesem Buch geht es um eine ökologische Katastrophe, die sowohl sehr bald real werden wird. Es geht um die Reduktion beziehungsweise das vollständige Wegfallen von fossilen Energiequellen. In diesem konkreten Fall geht es um Erdöl. Nun ja, wer sich den derzeitigen Benzinpreis ansieht, der wird merken, unrealistisch ist es nicht. Wenn wir uns nicht bald nach einer adäquaten Alternative umsehen, wird es genau in der Katastrophe münden, die "Ausgebrannt" beschreibt. Dieses Buch war jedoch nicht das Einzige, das ich schon mal geplant hatte zu lesen.

Auch "Goldstücke" von Anne Hertz musste mit. Dieses Buch ist sicherlich nicht mit "Ausgebrannt" zu vergleichen, da es besonders durch abwechslungsreiche humoristische Unterhaltung besticht. Der leichte Stil der Schwestern ist bestimmt genau das Richtige für den Sommer. Auch hier freue ich mich, wenn ich es lesen darf.

Außerdem ist mir ein Buch von Steffi Jones in die Hände gefallen. So Fußballweltmeisterschaft der Frauen passt das bestimmt ebenso gut, wie jenes Rezensionsexemplar, das ich hier schon für die WM-Zeit eingeplant habe. Ich hoffe jedoch, deutschen Damen kommen bis ins Finale, um dort zu gewinnen.

Viele von euch werden sich außerdem auch noch daran erinnern, dass "Stumm" einmal als Leserexemplar bei Vorablesen angeboten worden war. Dieses Buch habe ich damals leider nicht erhalten. Nun ist es als Mängelexemplar ebenfalls in meinem Besitz.

Neugierig gemacht hatte mich auch ein Beitrag meiner Bekannten ein Lovelybooks. Manu hatte während des Lesemarathons das Buch von Richard Dübell begonnen und mich damit sehr neugierig gemacht. Da ich dieses Buch jedoch aufgrund seiner Seitenzahl leider nicht halten kann, habe ich mich heute umso mehr gefreut, als ich ein anderes seine Bücher auf dem Büchertisch fand.

Ein Buch, das ich so noch überhaupt nicht einschätzen kann, habe ich dort auch gefunden. Es handelt sich um ein Buch mit dem Titel „Bei Anruf nackt - meine Partnersuche im Internet". Bei diesem Buch kann ich noch nicht einmal genau sagen, ob es ein Erfahrungsbericht ist oder ein Roman.

Auch bei den nicht Mängelexemplare habe ich zugeschlagen. Hier habe ich mich für "Schneewittchen muss sterben" von Nele Neuhaus (das war geplant), "Purpurdrache" von Sven Koch, "ausgeträllert" von Minck und Minck und "Der Todeszauberer" von Vincent Kliesch gekauft. Auch dieses Buch war eingeplant.

Ihr seht, mein Stapel ungelesener Bücher ist mal wieder deutlich angewachsen. Aber widerstehen ist auch sehr schwer. Wer nähere Informationen zu den Büchern haben möchte, kann immer die Kommentarfunktion nutzen. Ich werde mich bemühen, eure Fragen zu reagieren.

Mittwoch, 4. Mai 2011

"Tiefe Wunden" ist ein Thriller, dem ich durchaus ...

... misstrauisch gegenüberstehe. Einerseits ist dieses Buch durchaus schockierend, weil es mit der deutschen Geschichte spielt. Andererseits ist es durchaus faszinierend, die Ideen und den Gedankengang von Nele Neuhaus nachzugehen.
Das sage ich an dieser Stelle nicht, weil Nele Neuhaus eine gute Autorin ist, sondern weil dieses Buch scheinbar reale Fakten mit Fiktion verbindet. Man fragt sich bei diesem Buch nicht unbedingt zuerst, wer der Täter ist. Vielmehr geht es um die Frage, ob die Handlung, sowie Nele Neuhaus sie erzählt so tatsächlich funktionieren könnte.
Neben dem Schwerpunkt des nationalsozialistischen Regimes, geht es nämlich auch um Identitätsdiebstahl.
Sicherlich ist dieses Buch nicht so komplex, wie man es sich jetzt vielleicht vorstellen könnte. Allerdings ist es durchaus ungeheuerlich, dass das so möglich sein soll. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und werde euch darüber berichten.
Leider habe ich den nachfolgenden Roman heute noch nicht bekommen. Am Freitag werde ich ihn mir allerdings auf jeden Fall aus der Stadt mitbringen, so dass ich noch vor der Lesung die gesamte Reihe um Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein gelesen haben werde, um dann direkt nach Erscheinen das neue Buch von Nele Neuhaus lesen zu können. Vielleicht erinnert ihr euch, ich hatte bereits über "Wer Wind sät" geschrieben.

Dienstag, 3. Mai 2011

Über den Mai und Juni sind ...


... einige Aktionen geplant. Zum einen plane ich, die Lesung von Nele Neuhaus in Dortmund zu besuchen. Hierüber werde ich natürlich ausführlich berichten. Zum anderen werde ich eure Lieblingsbücher aussehen. Diese Aktion findet in Kooperation mit einigen anderen Blogs statt. Anfang Juni dürft ihr beginnen und eure Lieblingsbücher per E-Mail schicken. Dieser werde ich dann in eine Liste eintragen und auszählen. Vielleicht stelle ich sogar eure beliebtesten Bücher einmal in meinem Blog vor.
Eine weitere Aktion ist im Rahmen der Frauen-Fußball-WM. Hier werde ich euch in mehreren Etappen, zu jedem Spiel der deutschen Mannschaft, ein Kapitel vorstellen.
Zudem werde ich in beiden Monaten hoffentlich dazu kommen euch einige Bücher zu präsentieren, die ich euch schon seit einiger Zeit mehr bringen wollte. Bisher hatte ich jedoch viel zu viel Stress und Chaos um diese Idee adäquat umsetzen zu können. Ihr seht, ihr dürft euch auf die nächsten Monate freuen.
Natürlich habe ich auch nicht vergessen, dass es Sommer ist, das heißt, neben dem üblichen Thema war ich euch auch über einige Veranstaltungen, die ich besuche, berichten.

Sonntag, 1. Mai 2011

"Sklavenkind: Verkauft, verschleppt, vergessen" erzählt die erschreckende Biografie...


... der Urmila Chaudary, die als sechsjährige von dem eigenen Bruder an eine reiche nepalesische Familie verkauft wurde. Umgerechnet 70 € für ein Menschenleben. Und jährlich zwischen 40 und 50 € für die Familie der Kamalari , der hart arbeitenden Frauen. So wenig ist ein Mädchen in Nepal Wert, denn die Kinder verdienen nichts.
Urmila lernt schnell, dass ihre Kindheit mit dem Verkauf an die reiche Familie beendet ist. Das Leben als Kamalari ist eine harte Arbeit, und zwar von morgens bis abends. Zu Beginn ihrer Zeit als Kamalari hat sie noch Glück. Ihre Maharani, "Herrscherin", beutet sie nicht komplett aus. Vielmehr behandelt diese Urmila fast so wie ihre eigenen Kinder. Dennoch darf sie nicht zur Schule gehen, hat kaum Freizeit und übernimmt alle ihr aufgetragenen Aufgaben, ohne zu widersprechen, denn das darf sie nicht.
Nach einigen Jahren muss sie dann ihre Herrin verlassen und wird abermals versklavt. Jetzt arbeitet sie im Haus der Tante ihrer ehemaligen Maharani. Doch dort hat sie nicht so viel Glück. Sie hat noch weniger Rechte, weniger Freiheiten und muss sogar vom Fußboden essen. Menschenrechte werden in Nepal missachtet.
Wer in eine untere Kaste geboren wurde, der hat Pech gehabt, denn er wird nie das Leben führen, das hätte führen können. Dieses Buch zeigt mit einer Eindringlichkeit, dass der Fortschritt in Nepal immer noch nicht angekommen ist. Vielmehr geht es um Traditionen, Familie und die Kaste.
Plan International leistet zwar Aufklärung und unterstützt durch Förderprogramme die Entwicklung der Menschen und doch gibt es auch heute noch Sklaverei. Seit dem Jahr 2000 ist Kinderarbeit in Nepal streng verboten. Zum Leben der Tharu, einer Personengruppe der unteren Kaste im Südwesten des Landes, gehört es dennoch dazu. Denn die Tradition besagt, dass die Tharu- Mädchen an reiche Großgrundbesitzer, sogenannte Landlords, verkauft werden.
Der Stil, in dem dieses Buch geschrieben wurde, ist sachlich und erschreckend nüchtern. Man hat das Gefühl Urmila hätte Nathalie Schwaiger die Geschichte einer anderen Frau erzählt. Natürlich weiß man, dass es nicht so ist und doch kommt es einem so vor. Urmila selbst erzählt ihre Geschichte mit wenig Emotion und löst so doch Emotionen beim Leser aus. Für mich als Leser ist es schockierend zu lesen, was in einem anderen Land heute immer noch an der Tagesordnung ist. Es sei Tradition und Traditionen sollte man nicht ändern.
Mir persönlich hat dieses ungewöhnliche Buch sehr gut gefallen. Spaß gemacht hat es mir nicht, aber das sollte es auch gar nicht. In meinen Augen handelt es sich bei diesem Buch um ein sehr außergewöhnliches Buch, denn es handelt sich einerseits um eine Biografie. Andererseits enthält es jedoch auch viele Komponenten, die ich in einem klassischen Sachbuch erwarten würde. Dieses Buch ist meiner Meinung nach ein Buch, das aufklärt. Es war und ist nicht die Idee, die Leser zu unterhalten. Vielmehr geht es darum, zu informieren.
Wer immer dieses Buch liest, sollte einmal darüber nachdenken, ob er sich ein solches Schicksal für sein eigenes Kind wünschen würde. Wer sich den Inhalt dieses Buches vergegenwärtigt, wird merken, dass sich etwas ändern muss. Dieses Buch ist ein Schrei nach Aufmerksamkeit für eine Gruppe von Menschen, die keinesfalls eine Minderheit ist, und doch so wenig Beachtung, Anerkennung und Aufmerksamkeit findet.
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