Montag, 31. Oktober 2011

Viele von euch haben heute ein’ #Lesetag …

… eingelegt. Ich habe an keinem einzigen teilgenommen, da ich heute noch einige Dinge überdenken musste, die ein bewusstes Entspannen undenkbar gemacht hätten. Jetzt habe ich hoffentlich alles durchdacht und kann hoffentlich morgen einen entspannten Lesetag einlegen. Morgen ist bei uns in NRW ja mit Allerheiligen ein Feiertag, den es zu bedenken gilt. Natürlich werde ich das auch berücksichtigen, aber eben auch viel lesen. So zumindest ist es für morgen geplant.

Als Ziel habe ich mir gesetzt: Mit “Ketzer” vorwärts kommen und ein anderes Buch beenden um dann mit “Das verbotene Eden” weitermachen zu können. Bis Jahresende möchte ich trotz Mehrarbeit an der Uni meinen SUB deutlich abgebaut haben. Für mich bedeutet das, dass ich vorerst keine neuen Projekte mehr beginne, die ich ich nicht jetzt schon eingeplant habe und etwas disziplinierter werden.

Kurzum bis zum Ende des Jahres möchte ich mich wieder soweit sortiert haben, dass ich weiter planen kann und das nicht nur im Buchbereich, sondern auch in anderen Bereichen.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Noch 55 Tage bis Weihnachten…

In 55 Tagen ist Heiligabend. Das bedeutet für mich, dass auch ich mir nun so langsam überlegen muss, wie ich euch durch die Weihnachtszeit begleite. Einige gute Ideen habe ich bereits, und auch einige ich weihnachtlichen Sachen. So erwartet euch beispielsweise ein Adventskalenderbuch mit 24 Weihnachtskrimis sowie einem Hörbuch, das euch beginnenden begleiten kann, wenn ich es euch vorgestellt habe.

Nein, ich werde im Advent ein Gewinnspiel veranstalten. Das “Saeculum"-Gewinnspiel hätte ich auch bis in die Adventzeit hinauszögern können, ich habe mich allerdings dagegen entschieden und das sofort gestartet. Das hängt auch damit zusammen, weil es gerade in der Adventzeit sehr viele Gewinnspiele geben wird und man relativ schnell den Überblick verlieren kann.
Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, dieses Jahr ein wenig gegen den Strom zu schwimmen und im Advent kein Gewinnspiel anzubieten.
Da mein SUB momentan aufgrund der vielen Herbstbücher wieder mal ein wenig übersteigt. Jetzt in dieser Woche habe ich erst einmal durch den Feiertag und den Brückentag relativ viel Zeit zum Lesen. Ich hoffe, dass ich diese Zeit dazu nutzen kann, um eventuell das eine oder andere Buch zu lesen.

Freitag, 28. Oktober 2011

#Gewinnspiel: Heute könnt ihr "#Saeculum" ...

... bei mir gewinnen. Die Idee dazu hatte ich; als ich gestern das Leseexemplar "Saeculum" erhalten habe. Da ich das Buch ja schon im Rahmen der Leserunde bei der buechereule gewonnen und gelesen habe, werde ich es nun in Absprache mit dem Loewe - Verlag unter meinen Lesern verlosen.
Ich freue mich, dass ich einem oder einer von euch mit diesem Buch eine Freude machen kann. Was müsst ihr tun, um an meinem Gewinnspiel teilzunehmen?

Ganz einfach! Beantwortet mir eine Frage: Stellt euch folgende Situation vor: Ihr seid Mitglied in einer Rollenspielgruppe und nehmt wie die Protagonisten in "Saeculum" an einer Convention teil. Plötzlich kommt es zu "unerklärlichen, mysteriösen Zwischenfällen". Welches Erlebnis oder Ereignis würde euch dazu bringen, die Convention vorzeitig abzubrechen?
Ich freue mich schon auf eure Antworten. Schreibt diese bitte als Kommentar und per E-Mail an mich (Betreff:Saeculum). Schreibt mir bitte in euren E-Mails auch eure Adresse. Ich werde diese Daten selbstverständlich vertraulich behandeln und nach der Verlosung umgehend löschen.
Das Gewinnspiel wird bis zum 11.11.2011 um 00:00 Uhr gehen. Der Gewinn ist ein unsigniertes Exemplar von "Saeculum" von Ursula Poznanski.

VIEL GLÜCK!

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Weiter geht es mit …

… den Büchern, die noch auf meinem Nachttisch liegen. Zu Oberst ist das erst einmal Ketzer.  Ich freue mich auf ein entspanntes Wochenende und natürlich auf viele gemütliche Lesestunden. “Ketzer” ist als Buch sehr interessant, da es eine wahre Geschichte erzählt und man gewissermaßen den Spuren folgen kann. Praktisch wie eine Schnitzeljagd.

Für mich sind solche Bücher eine gute Inspiration, da ich mich ja aufgrund des Kopfkinos in die damalige Zeit gut hineinversetzen kann. Ein wichtiges Kriterium hierfür ist eine möglichst lebendige Sprache. Diese erlebe ich heutzutage zwar häufig jedoch selten so schillernd, wie bei Büchern mit Non-Fictional Background. Bereits “Die Nonne mit dem Schwert” hatte bei mir ähnliche Einfälle aufkommen lassen. Ich bin gespannt, ob es beim “Ketzer” so bleibt.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Saeculum ähnelt Erebos vor allem...

... thematisch. Die tatsächliche Handlung spielt aber dieses Mal im "echten Leben" oder besser gesagt in einem "scheinbar echten Leben". Eine Gruppe von jungen Erwachsenen spielt im Wald das 14. Jahrhundert nach. Doch plötzlich spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu, denn ein Fluch der Vergangenheit scheint plötzlich äußerst lebendig.
"Fünf Tage im tiefsten Wald, die nächste Ortschaft kilometerweit entfernt, leben wie im Mittelalter ohne Strom, ohne Handy , normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht bei dieser Reise in die Vergangenheit, liegt einzig und allein an Sandra.
Als kurz vor der Abfahrt das Geheimnis um den Spielort gelüftet wird, fällt ein erster Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein.
Was zunächst niemand ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus dem harmlosen Live-Rollenspiel wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.
Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Wald?" (amazon.de/Klappentext)
Wenn man sich die Entwicklung der Protagonisten ansieht, so fällt auf, dass nur einige Teilnehmer des Live-Rollenspiels eine Entwicklung durch machen, wohingegen andere scheinbar auf der Stelle treten. Der Verlauf der Handlung ist kontinuierlich und der Spannungsbogen in sich stimmig.
Dennoch zog mich dieses Buch nicht so in seinen Bann wie zuvor Erebos. Die Spitzen im Höhepunkt des Spannungsbogen wirken manchmal ein wenig konstruiert, ohne jedoch unglaubwürdig zu sein.
Das Buch lässt seine Leser nachdenklich zurück. Nachdenklich in Bezug auf die Frage: Wie weit gehen Menschen für ihren Aberglauben oder auch um ihre Ziele zu erreichen?

Mit Saeculum ist es Ursula Poznanski gelungen ein Jugendthriller zu schreiben der eine ähnliche Sogwirkung hat wie Erebos und doch nicht ganz an seinen Vorgänger heranreicht.

Montag, 24. Oktober 2011

Nachdem ich heute "Saeculum"…

… beendet habe, steht für mich fest, dass ich zu diesem Buch heute erst einmal noch nicht viel sagen möchte, da ich die letzten Eindrücke erst einmal für mich sortieren möchte. Ich hoffe, ihr habt Verständnis dafür. Tatsächlich berichten möchte ich euch allerdings, dass “Saeculum" auf den ersten Blick sehr viele Ähnlichkeiten mit "Erebos" hat. Die beiden Bücher verbindet eindeutig mehr als nur die gleiche Autorin. Inhaltlich erschienen mir die Bücher sehr aufeinander abgestimmt und doch sehr verschieden. Das ist auch ein Grund, warum ich erst einmal über dieses Buch nachdenken möchte. Meine Rezension wird also erst in einigen Tagen folgen können, wenn ich das Buch "gegessen und verdaut" habe.
Während ich jetzt mit dem neuen Buch von Ursula Poznanski beschäftigt war, musste "Ketzer" von Stephanie Parris jetzt einige Tage auf mich warten, doch Morgen werde ich bereits mit diesem Buch fortfahren Unterricht an nicht nur über ein kirchliches Bücherverbot informieren, sondern euch sicherlich auch noch einige weitere Hintergründe zu diesem Buch darstellen.

Im Anschluss daran geht es spannend weiter, denn mit "Das verbotene Eden" von Thomas Thiemeyer und "Torso" von Wolfram Fleischhauer geht es spannend weiter.
Vielleicht hat ja auch noch der ein oder andere eine Frage an den Autor von "Torso", der mit diesem Thriller einen völlig neuen Weg einzuschlagen scheint...
P.S: Ja, die Sache mit der Frage kann als Aufruf verstanden werden. Aber dazu in den nächsten Tagen mehr…

Samstag, 22. Oktober 2011

Blogtour Ketzer: Bücherzensur gab es…

… schon 400 n. Chr. und hat somit eine sehr lange Tradition, die sogar vor die Zeit des Ketzers reicht. Bereits 325 n. Chr., während des ersten Konzils von Nicäa wurden die Schriften von Arius, verbrannt und der Besitz mit der Todesstrafe bestraft.
Das waren die Anfänge der Buchzensur und der kirchlichen Bücherverbote. Kommen wir nun zur Zeit von Giordano Bruno viele 100 Jahre später. Inzwischen gab es den Index Librorum Prohibitorum oder besser gesagt in so genannten römischen Index.
An dieser Stelle zitiere ich aus Wikipedia:

"Auf Betreiben des Kardinals Carafa, des späteren Papstes Paul IV. ernannte Paul III. 1542 mit der Bulle Licet ab initio sechs Kardinäle zu General-Inquisitoren für die ganze Kirche und schuf damit die römische Inquisition, genauer die Congregatio Romanae et universalis Inquisitionis. Grund für diese Zentralisierung war die Tatsache, dass es immer wieder zu unterschiedlichen Auffassungen an den verschiedenen Universitäten gekommen war, welche Bücher verboten werden müssten und welche erlaubt seien. Auch konnte der Vatikan nicht mehr ausschließen, dass sich an den Universitäten reformatorisches Gedankengut ausbreitete. Und nicht zuletzt hatte sich das Buchaufkommen durch die Erfindung des mechanischen Buchdrucks durch Johannes Gutenberg erheblich ausgeweitet. Die Aufgabe der Inquisition war in erster Linie der Kampf gegen den Protestantismus sowie die Ketzerverfolgung allgemein. Da Bücher und Druckwerke als wirksame Werkzeuge der Reformation erkannt worden waren, baute die Inquisition ein strukturiertes kirchliches Zensurwesen auf. Wichtigstes Mittel dieser Zensur wurde der erstmals 1559 erschienene Index Librorum Prohibitorum mit seiner fortwährenden Aktualisierung."

 

Das Indexierungsprocedere war keine einfache Aufgabe, dass sie vor allem darum ging Häresie zu vermeiden. Als Häresie bezeichnete man jede Lehre, die gegen die Lehren der katholischen Kirche sprach. Beispielsweise die Lehren des Galileo Galilei. Auch Martin Luther hat es zu Zeiten der römischen Inquisition nicht leicht, da auch seine Lehren gegen die katholische Kirche sprach.
Auch an dieser Stelle möchte ich noch einmal auf ein Zitat von Wikipedia zurückgreifen:
"Das Indizierungsverfahren begann mit der Anzeige eines Buches, die entweder aus der Kurie selbst oder von außerhalb kommen konnte. Oft genügte bereits der „protestantische“ Druckort für einen Anfangsverdacht. In einer ersten Stufe prüfte der Sekretär der Kongregation mit zwei Gutachtern, ob überhaupt ein Zensurverfahren gegen das Buch eingeleitet werden sollte. Das Hauptverfahren bestand aus einem, bei katholischen Autoren aus zwei schriftlichen Gutachten, die von einem Fachgremium, den Konsultoren, ausgewertet und in einer Versammlung beraten wurden. Am Ende der Versammlung stand ein Beschlussvorschlag, der dem Kardinalsgremium der Inquisition vorgelegt wurde. Die Kardinäle wiederum beschlossen, ob das Buch als gefährlich oder ungefährlich einzustufen sei, worauf der Papst die endgültige Entscheidung zur Aufnahme in den Index traf. Am Ende des Verfahrens standen drei mögliche Urteile:
  • Indizierung mit anschließender Veröffentlichung des Beschlusses
  • Nicht-Indizierung ohne Veröffentlichung, dass es ein Indizierungsverfahren gegeben hatte
  • Einholen eines weiteren Gutachtens.

Der Index war in drei Klassen eingeteilt:

  • Die erste Klasse umfasste die Namen häretischer Schriftsteller
  • Die zweite Klasse umfasste häretische Werke
  • Die dritte Klasse umfasste verbotene Schriften, die ohne den Namen des Verfassers erschienen sind.

Neben diesem Index gab es noch den index librorum purgandorum, ein Verzeichnis der von anstößigen Stellen zu säubernden Schriften.

Bekannte Beispiele indizierter Werke sind:

  • Das Buch Mare Liberum (Das freie Meer) des niederländischen Völkerrechtlers Hugo Grotius. Dieses 1609 erschienene Werk kritisierte die Bulle Romanus Pontifex von 1455, die den Portugiesen das Handelsmonopol für den asiatischen Raum gewährt hatte.
  • Galileo Galileis Schrift Dialogo di Galileo Galilei sopra i due Massimi Sistemi del Mondo Tolemaico e Copernicano. (Dialog über die zwei wichtigsten Weltsysteme, das Ptolemäische und das Kopernikanische)

Oft standen mangelnde Sprachkenntnisse der Gutachter einer sorgfältigen Prüfung entgegen. So wurde Über den Umgang mit Menschen in einer freien italienischen Übersetzung von 1816 geprüft. Auch der kontroversen Diskussion über Onkel Toms Hütte lag nicht die Originalausgabe zugrunde. Beide Werke wurden nicht indiziert.”

Abgeschafft wurde diese Art der Buchzensur erst im Jahr 1965 bzw. 66 unter Papst Paul VI.
Das Thema der Buchindexierung bietet sicherlich viele Möglichkeiten zur Diskussion. Aus diesem Grund würde ich mich freuen, wenn ihr mir kurz eure Meinung zum Thema schreiben würdet. Natürlich mache ich mich auch auf die Suche nach einigen anderen Hintergründen zu diesem Thema, da ich glaube, dass dieses in einem direkten Zusammenhang mit der Buchzensur steht und somit auch der Inquisition und Ketzerei zugeordnet werden muss.

Freitag, 21. Oktober 2011

Heute Abend werde ich richtig viel...

... lesen. Schuld daran ist meine Büchereule-Leserunde "Saeculum". Damit habe ich gestern Abend begonnen. Meine ersten Eindrücke möchte ich euch nicht vorenthalten.

Das Cover
Saeculum: Ein atmosphärisches Cover.
Quelle:amazon.de

Insgesamt gefällt mir das Cover sehr gut. Dieses schwarz-weiße Bild und der schwarze Buchschnitt weißen meiner Meinung nach auf Tod hin und lassen mich ersteinmal gruseln.
Die Schrift des Wortes "Saeculum" unterstreicht die Aussage des Wortes. Solche Schriften waren meiner Meinung nach fürs 14. Jahrhundert typisch. Somit verät uns das Cover schon einiges über das Buch, ohne das es zu offensichtlich ist. Meiner Meinung nach ähnelt die Covergestaltung durchaus Erebos, wo ja auch einige Hinweise im Coverbild versteckt waren.

Die Charaktere

Meiner Ansicht nach ist es der Autorin gelungen, viele Gegenspielerinnen zu Sandra aufzubauen. Auch Bastians Gegenspieler erscheinen mir sehr gelungen. Die Vielzahl der unterschiedlichen Menschen und Charakteren sorgt sicherlich für ein hohes Konfliktpotenzial.

Die Anfangssituation
Die Anfangszenerie in "Saeculum" gefällt mir ausgesprochen gut, da es einerseits eine Alltagssituation ist, andererseits jedoch gut in diese spezielle Lage hineinführt. Mittelaltermärkte habe ich selber schon einige besucht, aus diesem Grund kann ich mir die Szene auch sehr gut vorstellen. Gleichzeitig scheint dieser Markt jedoch schon sehr speziell zu sein, da die Schausteller zu einer Rollenspielgruppe gehören. Der Einzige der zu Beginn nicht dazugehört ist Bastian. Seine Freundin Sandra scheint in deinen irgendwie mitgeschleppt war. Insgesamt ist die ganze Szene merkwürdig, aber genau aus diesem Grunde für den Leser glaube ich sehr interessant. Ich persönlich habe mich in dieser Anfangssituation noch relativ wohlgefühlt, da man Sandra und Bastian quasi begleitet, während Sandra von Ort zu Ort geht und ihrem Freund ihren Freunden vorstellt. Schon in dieser Anfangssituation wie die Beziehung der beiden irgendwie gezwungen oder erzwungen. Ich als Leserin des Buches hatte das Gefühl, dass beide nicht zusammenpassen. Zwar scheint Bastian ganz in Sandras Bahn gezogen zu sein, diese wird jedoch ebenfalls im Schilde.
Meiner Meinung nach ist Ursula Poznanski hier eine Einstiegsszene gelungen, die einerseits sehr lebendig ist und andererseits bereits viele Konflikte aussät.

Morgen erwartet euch eine Reise in die Welt der Zensur.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Enhanced E-Books habe ich euch gestern vorgestellt...

... und musste danach Fragen beantworten, die sich genau damit beschäftigten. Aus diesem Grund stelle ich sie noch mal etwas konkreter vor. Enhanced (nicht extended) E-Books sind jene E-Books, die mit zusätzlichen Materialien und Hintergründen angereichert sind. Die Frau, die mir mit "Schandweib" ein exhanced E-Book angeboten hat, hat mir in ihrer ersten E-Mail einen sehr anschaulichen ersten Eindruck von dieser Art E-Book gegeben. Sie schrieb mir folgendes:
"Bei der E-Book-Ausgabe des Schandweibs hat der Verlag versucht, auf mögliche Fragen, die der Roman aufwirft, direkt eine Antwort mitzuliefern. Das Ganze nennt sich „enhanced E-Book“, also „angereichertes E-Book“. Entsprechend gibt es darin einen Glossar, Videos zu den historischen Originalschauplätzen, Ausschnitte aus Originalakten, Karten und vieles mehr."
Ich  glaube, dieses kurze Zitat zeigt euch ebenso gut wie mir, worum es geht. Aus meiner bisherigen Erfahrung mit diesem E-Book kann ich berichten, dass diese Anreicherungen wirklich nützlich sind und oftmals die Szenerie und Atmosphäre verstärken. Gleichzeitig bieten die Anreicherungen thematische Ergänzungen.
Für mich steht fest, dass ich gerade im historischen Genre gerne wieder ein enhanced E-Book lesen würde. Es macht das Lesen sehr komfortabel.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Ebooks ...

... waren ja noch vor wenigen Wochen bei mir etwas schwierig. Nun kann ich euch berichten, dass ich seit Anfang des Monats gleich zwei Ebooks lese. Zum einen lese ich "Schandweib" von Claudia Weiss in der exhanced ebook version mit Video, Audio, Bildern und jeder Menge Hintergründen. Zum Anderen "Töten ist ganz einfach" von B.C. Schiller als PDF-Version. Beide Bücher lassen sich mit meinem Tabloid-PC sehr gut lesen. Da ich bei dieser Art des Lesens nicht mehr Blättern muss, ist es für mich sehr komfortabel. Ein Nachteil ist jedoch, dass man sich erst an das neue Medium gewöhnen muss. Somit liest man erst einmal langsamer. Ein sehr nützlichen Vorteil durfte ich durch das exhanced E-Book kennenlernen. Die zusätzlichen Informationen und Hintergründe machen beim Lesen noch mehr Spaß und machen das Buch noch authentischer. Da mir dieses E-Book wie auch "Töten ist ganz einfach" als Rezensionsexemplar geschickt wurde, werdet ihr hier in einigen Tagen auch noch ausführliche Rezensionen lesen können,

Montag, 17. Oktober 2011

Die Serie Women's Murder Club 1-8...

... habe ich inzwischen zu Ende gehört. Deshalb kann ich euch jetzt auch einen Gesamteindruck zu der Reihe rund um Lindsay Boxer geben. Zu Anfang dachte ich, es sei eine einfache Thrillerreihe bei der es um die Aufklärung von Kriminalfällen geht. Inzwischen weiß ich, dass es um viel mehr geht. Neben den Ermittlungen geht es nämlich um eine sehr gute und zum Teil langjährige Freundschaft zwischen Frauen. James Patterson ist es gelungen jeder Protagonistin einen eigenen Charakter aufzuzeichnen. Jeder einzelne Charakter ist individuell und unverwechselbar und doch gibt es Dinge, die alle Freundinnen verbinden. Die einzelnen Figuren harmonieren perfekt miteinander ohne Konflikten aus dem Weg zugehen. Mit seinem unverwechselbaren Schreibstil gelingt es James Patterson den Leser oder wie in meinem Fall Hörer zu verblüffen. Die gesammte Reihe ist absolut empfehlenswert.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Dass es in diesem Herbst viele schöne…

… Bücher geben würde, war mir spätestens klar, als ich die Verlagsvorschauen ansah. Ihr werdet euch vielleicht noch daran erinnern, dass ich in den Semesterferien meinen SUB etwas reduzieren wollte. Tatsächlich habe ich auch einige Bücher gelesen. Dennoch ist mein SUB nur unwesentlich kleiner als zuvor. Tatsächlich sind nämlich schon einige Herbstbücher bei mir angekommen.
Aus diesem Grunde werde ich mir erst einmal keine neue Bücher kaufen, außer natürlich jene, die ich für die Universität benötige.
Tatsächlich ist es jedoch so, dass ich momentan auch wieder etwas weniger zum Lesen komme. Das liegt zum einen daran, dass das Semester jetzt wieder begonnen hat, zum anderen aber auch daran, dass noch viele Sachen ungeklärt sind. Sobald sich das Chaos jedoch ein wenig gerichtet hat, werde ich euch hier wahrscheinlich ein Buch nach dem anderen rezensieren.
Ihr werdet euch vielleicht auch noch daran erinnern, dass es mir zu Beginn des Jahres ziemlich dreckig ging, das hat auch noch Auswirkungen auf das jetzige Chaos. Näheres berichten kann ich euch dazu leider immer noch nicht, allerdings bitte ich euch schon einmal um Entschuldigung, falls meine Beiträge hier zu Beginn des Semesters vielleicht mal nicht ganz so ausführlich sind, wie ihr das von mir gewöhnt seid.
Momentan lese ich "Mordsmütter" und "Ketzer". Für jedes Buch, das ich beende, werde ich ein neues beginnen. Außerdem nehme ich wie schon erzählt an der Leserunde zu "Saeculum" teil und auch "die eiserne See" ist aufgrund einer Leserunde fest eingeplant.
Ich hoffe euch also demnächst mit einigen Rezensionen überraschen zu können. Die weiteren Bücher wenn ich jetzt erst einmal noch nicht festlegen, da ich es nicht mag, nach einer Liste zu lesen.

Samstag, 15. Oktober 2011

Heute kam “Saeculum” von Ursula …

… Poznanski bei mir an. Ich muss sagen, mir gefällt das Buch rein äußerlich sehr gut. Das Cover ist mit schwarz und weiß sehr schön und trotzdem ausgefallen. Eine Besonderheit des Buches fiel mir direkt auf als ich das Buch aus dem Postumschlag zog. Der Buchschnitt ist schwarz.

Wie ich euch gestern schon geschrieben habe, ist es das zweite Buch der Autorin. Und wie ich es schon gestern beschrieb, gibt es durchaus Gemeinsamkeiten zwischen den Büchern. Es geht nämlich sowohl bei Erebos als auch bei Saeculum um ein Spiel.

Ich glaube, dieser Trailer gibt einen guten Eindruck über das Buch.

Freitag, 14. Oktober 2011

An Erebos erinnert ihr euch ...

... möglicherweise, da ich es euch hier vorgestellt habe. Nun erscheint im November das zweite Buch der Autorin Ursula Poznanski. Es heißt Saeculum und ist ein Standalone-Jugendroman der Autorin. 
Fünf Tage im tiefsten Wald, die nächste Ortschaft kilometerweit entfernt, leben wie im Mittelalter ohne Strom, ohne Handy , normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht bei dieser Reise in die Vergangenheit, liegt einzig und allein an Sandra.
Als kurz vor der Abfahrt das Geheimnis um den Spielort gelüftet wird, fällt ein erster Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein.
Was zunächst niemand ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus dem harmlosen Live-Rollenspiel wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.
Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Wald?
Thematisch scheint es also in eine ähnliche Richtung zu gehen wie Erebos. Gleichzeitig lässt die Kurzbeschreibung aber auch zahlreiche Unterschiede vermuten.

Da ich schon mit dem ersten Roman der Autorin sehr zufrieden war um nicht zu sagen begeistert, wollte ich auch das zweite Buch unbedingt lesen. Eine gute Gelegenheit hierfür bietet mir die Leserunde der Büchereule, bei der ich das Buch gewonnen habe.

Auch hier findet Ursula Poznanski Erwähnung: 

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Heute bekam ich eine Nachricht…

… vom Kaninchen. In dieser ging es um ein neues Buch, das mithilfe eines online Rätselspiels vermarktet wird. Bei dem Buch handelt es sich um den ersten Jugendroman von Elisabeth George. Dieser heißt "Whisper Island – Sturmwarnung". Erscheinen soll dieses Buch Anfang November.
Nun tauchte mit der Internetseite “Finding Becca” eine Möglichkeit der Interaktion auf. Der interessierte Leser kann hier den Roadtrip zweier junger Frauen miterleben und auf ihren Spuren wandeln.

“Auf dieser Webseite findet ihr das Reisetagebuch der 19-jährigen Mara, die über ihren Roadtrip entlang der US-Westküste schreibt. Nachdem sie sich mit ihrem besten Freund verkracht hat, bricht sie allein auf, in Richtung Norden. Auf dieser Reise stößt sie auf das Tagebuch von Becca King, einem Mädchen mit besonderen Fähigkeiten, die darin von ihrer Flucht berichtet.”

 

Meiner Meinung nach sagt diese Kurzbeschreibung der E-Mail bereits einiges über die Idee dahinter. Aus diesem Grund habe ich mich nun auch dort registriert und bin mal gespannt, was passieren wird.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Im "Ketzer" spielt das Reisen...

... momentan eine wichtige Rolle, da sich Giordano Bruno ja ständig von Ort zu Ort bewegt, er befindet sich schließlich auf der Flucht und hat somit keine andere Wahl als zu Reisen. Doch das Reisen war im Mittelalter gar nicht so einfach. Einen großen Komfort gab es auf Reisen nicht. Die Fortbewegung war nur per Pedes, Pferd oder Postkutsche möglich. Je nachdem  in welcher Gesellschaft man reiste, war dieses dann mal mehr und mal weniger unterhaltsam.
Jetzt, wo Giordano in der University of Oxford angekommen ist, kommen neben der Reise auch noch soziale Unterschiede zur Sprache. Der soziale Abstieg einer Familie war nämlich in dieser Zeit sehr einfach, da nur jemand eine andere Meinung vertreten brauchte als jene, die in der Öffentlichkeit angesehen war. Die Öffentlichkeit war in jener Zeit vorzugsweise die Kirche beziehungsweise die Inquisition.
Für mich als vielseitig interessierten Menschen ist es kaum vorstellbar, wie viele Bücher und somit Wissen damals auf den Index gesetzt wurde und verboten war...

Montag, 10. Oktober 2011

Giordano Bruno und Philip Sidney…

… sind in Oxford angekommen. Es bietet sich somit an, einmal einen Blick auf die Geschichte Oxfords zu werfen.

Die Oxford Universität wurde das erste Mal im zwölften Jahrhundert erwähnt. Das erste College war das University College, welches seit 1249 existiert. Seit seiner Gründung brachte die Universität von Oxford immer wieder berühmte Absolventen hervor. Diese sind jedoch zum größten Teil nicht von besonderer Bedeutung für den Roman.

Bei genauerer Betrachtung der Liste berühmter Oxford-Absolventen springt mir dann aber ein Name ins Auge: Philip Sidney.

Dieser wurde im Roman "Ketzer" erwähnt. Nach dieser Entdeckung muss ich ihn sogar googlen. Hier stellte sich heraus, dass aus dem Hobbydichter von einst ein echter Poet der Renaissance geworden ist. Über sein Leben und Handeln findet ihr hier genauere Informationen. Die beigefügte Seite ist leider auf Englisch aber auf jeden Fall eine Reise wert.
Giordano Bruno wird hier nicht erwähnt, dennoch erfährt man einiges über die Hintergründe, die beim Verständnis des Ketzer-Buches möglicherweise von Relevanz sind. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Nach "Müttermafia und Friends" lese ich...

... jetzt "Mordsmütter". Der erste Eindruck ist postiv. Ein weißes Cover mit minimalistischer Zeichnung. Außerdem gibt es ein Inhaltsverzeichnis. Das finde ich bei Anthologien immer ganz nützlich.
Nach diesem ersten Eindruck blättere ich schnell weiter zur ersten Geschichte. Diese ist sehr böse und auch sehr zynisch. Eigentlich finde ich einen gewissen Zynismus ja ganz angehm. Bei dieser Geschichte war es jedoch ein wenig übertrieben.
Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht und werde euch natürlich davon erzählen.

Samstag, 8. Oktober 2011

Wenn man sich ansieht, weshalb Ketzer…

… seinerzeit verurteilt wurden, stehen einem die Nackenhaare zu Berge. Am Beispiel von Giordano Bruno ist es zum Beispiel so, dass er ein Kloster verlassen muss, weil er ein Werk von Erasmus von Rotterdam gelesen hat.
Dieser das galt damals als Gefahr für die Menschen, da er ähnlich wie auch Mutter einen Wandel in der Kirche forderte. Andererseits locker forderte er jedoch nicht in Lösung oder Schaffung von neuen Strukturen, sondern eine innere Umstrukturierung. Wenn ich mehr Anrufer, wie damals mit Denkern und Wissenschaftlern umgegangen wurde, bin ich froh, dass ich mich in dieser Zeit gelebt habe. Ich bin gespannt, wie es jetzt mit Giordano Bruno in dem Buch "Ketzer" weitergehen wird. Dieses Buch zeigt neben der Biografie des Giordano Bruno auch den Wandel der katholischen Kirche. Leider hat sich die Kirche von innen heraus immer noch nicht reformiert. Allerdings gibt es durchaus einen Wandel, so wurde die Inquisition, sowie die Verfolgung von Andersgläubigen inzwischen aufgegeben.

Freitag, 7. Oktober 2011

"Die Tote von Higher Barton" habe ich…

… beendet. Ich muss zugeben, dass dieses Buch mich doch sehr überrascht hat. Zu Beginn dachte ich nämlich wirklich darüber nach, ob ich dieses Buch nicht doch ein wenig nach hinten verschieben kann. Inzwischen bin ich froh, dass ich es nicht getan habe.
Mabel Clarance ist auf den Geburtstag ihrer Cousine Abigail eingeladen und reist aus diesem Grunde  von London nach Higher Barton. Doch van zugegeben wird sie dabei vom Pech verfolgt. Sie bleibt mit ihrem Fahrzeug, einem alten Corsa, liegen und kommt aus diesem Grunde nicht pünktlich zur Feier. Als sie dann um 5:00 Uhr bis nächsten Morgens endlich dort ankommt, schleicht sich durch die Bibliothek ins Haus und stolpert dort natürlich prompt über die Leiche einer jungen Frau. Mabel ist überrascht und natürlich auch total erschrocken. Sie alarmiert das Haushälterehepaar Penrose. Doch als die in der Bibliothek nachsehen ist die Leiche verschwunden und Mabel, die bereits die Polizei gerufen hat, steht vor einem Rätsel.  Sie hat die Leiche doch gesehen und auch berührt um den Puls zu fühlen.
Leidet Mabel etwa unter Halluzinationen oder ist auf Higher Barton tatsächlich ein Mord geschehen? Mabel nimmt die Ermittlungen auf…
Rebecca Michéle ist es gelungen mit Wortwitz und ihrer Liebe zum Detail eine Atmosphäre zu schaffen, die besonders ist. Insgesamt gelingt es ihr somit nicht nur äußerst lebendige Figuren zum Leben zu erwecken, sondern auch eine Geschichte zu erzählen, die an Miss Marple erinnert ohne sie nachzuahmen.
"Die Tote von Higher Barton" ist ein klassischer Whodunnit und ein Krimi bei dem tatsächlich die Ermittlung im Vordergrund steht. Nebenbei kommt aber auch das Beziehungsgeflecht zwischen den Figuren nicht zu kurz. Es wird geliebt, gehasst, gelacht und geweint. Dieser Krimi ist auf den ersten Blick vielleicht keiner, den ich im Buchladen direkt  gekauft hätte, auf den zweiten Blick erscheint er mir jedoch durchaus gut lesbar, so dass ich mich auf weitere Teile rund um Mabel und ihre Freunde freue.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Ich muss noch knapp 70 Seiten gelesen…

… und dann habe ich das Buch "Die Tote von Higher Barton". Innerhalb von 3 oder 4 Tagen, so schnell habe ich schon seit langem kein Buch mehr beendet.
Inzwischen bin ich auf die Auflösung des ganzen Buches wirklich gespannt, denn Mabel hat einige Sachen entdeckt, die zu Beginn so nicht vermutet hätte. Ich muss sagen, Ricarda ist die Überraschung wirklich geglückt, denn das Buch ist wirklich überzeugend und gut zu lesen. Wenn ich jetzt heute oder morgen mit diesem Buch durch bin wird es übrigens, sofern nichts dazwischen kommt, erst einmal eine Information geben, wie es bei dem Ketzer weitergeht. Im Anschluss werde ich mich dann wieder auf das Thema Mutter beziehen und "Mordsmütter" lesen. Da auch dieses ein Buch des Bloggertreffens ist, liegt es hier schon einige Zeit und eigentlich wollte ich es doch schon längst gelesen haben, denn auch hier passt der Spruch von Loriot exzellent der Mutterinstinkt wäre gefährlicher als die Atombombe. Ich persönlich freue mich auf die Bücher, die mich in diesem Herbst erwarten.
Für all diejenigen, die in diesem Jahr zur Frankfurter Buchmesse fahren freue ich mich natürlich, allerdings kann ich in diesem Jahr nicht sagen, dass ich es traurig finde nicht dabei zu sein, da ich hier noch eine ganze Reihe wirklich gut ausgewählte Bücher habe, die ich jetzt im Herbst ganz wunderbar verschlingen kann. Und mal sehen, vielleicht schaffe ich es ja im nächsten Jahr auf einen der beiden großen Buchmessen. Wobei mir der Frankfurter Termin im Herbst von der Jahreszeit wahrscheinlich besser passen wird. Im Frühjahr kam ich mich wahrscheinlich mit meiner Bachelorarbeit an. Zu mindestens, wenn alles so läuft, wie geplant, aber irgendwie das ja nie so. Irgendetwas kommt immer anders…

Mittwoch, 5. Oktober 2011

"Die Tote von Higher Barton" stellte ich…

… mir zu Beginn, als Ricarda mir das Buch schickte, sehr merkwürdig vor, da ich bei vielen Krimis, die auf der Rückseite einen Vergleich zu Miss Marple ziehen, etwas skeptisch bin. Miss Marple hat für mich Kultfaktor. Na aber ist sie für mich nicht. Rebecca Michéle ist jedoch etwas gelungen, was ich bevor ich es begann zu lesen nicht für möglich gehalten hätte. Sie schafft es eine Verbindung zu Miss Marple zu ziehen und sie so ein gewisser Weise in die Geschichte einfließen zu lassen ohne diese Hobbyermittlerin mit der guten Spürnase tatsächlich nachzuahmen. Zwar gibt es einige Facetten, die Miss Marple und Mabel verbinden, es gibt allerdings auch genug Unterschiede und das Buch als einzelnes zu betrachten.

Ich sollte an der Leserunde teilnehmen. Das fand ich merkwürdig, denn angemeldet hatte ich mich ja nicht dafür. So sehr ich mich darüber gewundert habe, so sehr freue ich mich nun, dass sie mir dieses Buch geschickt hat und ich das mitlesen darf. Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht, so dass ich gestern und heute bereits einige, bzw. um genau zu sein rund 180 Seiten, gelesen habe. Mit knapp 360 Seiten das Buch somit schon zur Hälfte vorbei.
Bisher habe ich das Buch als einen gelungenen Krimi mit guter Ermittlung erlebt. Die Ermittlung steht bei diesem Buch, wie bei einem guten Krimi üblich im Mittelpunkt der Geschichte. Drumherum erfährt man allerdings auch noch ein wenig über die Beziehungen der Figuren zueinander, sowie Details über Cornwall.
Wenn die zweite Hälfte des Buches genauso gut ist, wie die Erste es war, dann kann ich mich nun wirklich nicht beschweren, dass Ricarda mich praktisch zu meinem Glück gezwungen hat.
Im übrigen freue ich mich auch, dass sich dieses Buch so flüssig lesen lässt und dennoch vom Schreibstil keinesfalls langweilig erscheint.

Dienstag, 4. Oktober 2011

"Müttermafia & Friends" habe ich erfolgreich...

... beendet. Allerdings ist es schwierig ein Resümee für alle Geschichten zu ziehen, da alle Geschichten zwar von guter bis sehr guter Qualität sind, inhaltlich aber eben doch sehr unterschiedlich. Das inhaltliche Bindeglied bildet der Begriff der Mutter. Das allerdings ist bei vielen der 15 Geschichten die einzige Verbindung.
Es sind 15 Geschichten von 15 Autorinnen und Autoren, die 15 verschiedene Facetten des Mutterseins darstellen. Nach dem Motto "Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen" geht es in diesen Geschichten um alles von Schwangerschaft, über Kleinkind bis zur Schwiegermutter. Die Stile der Autoren, reichen von Komödie über Familiengeschichte bis zu Fantasy.  
Mir persönlich gefällt die Anthologie gut, wobei mich manche Geschichte mehr ansprach, als andere. Nein, ich werde hier nicht meine persönlichen Favoriten nennen, da ich keine habe. Alle Geschichten sind gut, sodass ein Ranking den Geschichten nicht gerecht werden könnte.
Insgesamt ziehe ich folgendes Fazit: "Müttermafia & Friends" ist eine nette Anthologie, reicht jedoch nich ganz an die ROMANE zur Müttermafia heran.

Montag, 3. Oktober 2011

Nun durfte ich ihn live erleben…

… und bin begeistert. Rufus Beck ist ein Leser der alten Schule. Er ist Schauspieler und Sprecher. Seit vielen vielen Jahren liest er Hörbücher ein und leitet Figuren seiner Stimme. Doch weit gefehlt, er liest nicht nur er durchlebt die Geschichten regelrecht. Über die Darstellung von Fowly aus Artemis Fowl konnte ich mir an der Dortmunder Museumsnacht am Samstag herzlich lachen. Er bleibt nicht mit jedem Charakter seine Stimme, er liest absolut anschaulich und unterhaltsam. Ihn beim Lesen zu beobachten ist für den geneigten Leser bzw. Zuhörer eines Hörbuchs ein Genuss.
Die Lesern am Samstag fand in der Reinoldi-Kirche in Dortmund statt. Diese Kirche ist eine der größten, wenn nicht die größte Kirche, in Dortmund. Am Samstag war sie so voll, dass einige schon sogar auf dem Fußbodenplatz nehmen muss.
Die Lesung an sich dann nicht mehr ausverkauft, sondern auch äußerst beeindruckend. Somit kann ich euch nur empfehlen, solltet ihr einmal die Gelegenheit haben, Rufus Beck live zu erleben, ergreift sie beim Schopfe und geht hin. Rufus Beck ist ein Sprecher und Leser der nachhaltig wirkt. Auch heute noch, immerhin zwei Tage später, kann ich mich nur sehr lebhaft an die Lesung erinnern.

Samstag, 1. Oktober 2011

Die Lesung von Sebastian Fitzek gestern…

… war mal wieder richtig schön. Zwar hat Sebastian Fitzek nur eine Szene aus seinem aktuellen Buch "Der Augenjäger" gelesen, aber dafür eine Menge über den Hintergrund erzählt. Mal wieder ging es darum, wie seine Bücher entstehen, und was in alles zum Schreiben motiviert. Dies könne zum Beispiel der schönen Ausblick aus dem Wintergarten sein.

Seine Ideen zieht er aus merkwürdigen Begegnungen mit Freunden und Bekannten. Die Beispiele hierfür waren zum Teil einfach nur komisch.

Die Szene aus der Sebastian Fitzek las, machte deutlich, dass es sich bei "Der Augenjäger" um die Fortsetzung des Thrillers "Der Augensammler" handelte. Diese Szene spielte nämlich in einer Folterkammer und zeigt mit Alina Gregoriev, die ja schon aus dem ersten Teil bekannt ist, ein Opfer von Dr. Zarin Zuker. Schon dieser Ausschnitt alleine versprach dem Leser wieder einiges an Spannung.

Die Atmosphäre dieser Lesung war wirklich angenehm, auch wenn es sehr voll war und ist am besten willen nicht schätzen kann, wie viele Leute es waren. Natürlich wurde am Ende auch signiert. Allerdings war die Warteschlange sehr lang.

Abschließend kann ich sagen, dass ich mich jetzt schon auf das Lesen des Buches freue, allerdings erst noch meine aktuellen Bücher abschließen möchte, bevor ich wieder mit etwas neuem beginne. Sonst wird es nämlich jetzt einfach zu viel.
Auch heute bekommt Ihr meinen Beitrag wieder etwas früher als erwartet, da ich heute Nachmittag zur Museumsnacht gehe und nicht weiß, wann ich heute Abend wieder zuhause bin.
Im Programm der Museumsleiter erwartet mich übrigens eine Lesung von Rufus Beck aus Artemis Fowl 1 und 2.

Related Posts with Thumbnails