Dienstag, 29. November 2011

"Weihnachten wird mörderisch!", könnte…

… Man meinen, wenn man sich "Maria, Mord und Mandelplätzchen" aus dem Knaur Verlag anguckt. Hierbei handelt es sich um eine Weihnachtsanthologie mit mörderischen Krimis. 24 spannende Krimis von bekannten Autoren begleiten einen durch die Weihnachtszeit und sorgen für spannende Unterhaltung. Ich persönlich habe mit diesen Spaß schon in der letzten Woche gegönnt und möchte euch nun darüber berichten.
Als sich dieses Buch bei der Verlagsvorschau für den Herbst/Winter 2011 gesehen habe, dachte ich zuerst "Oh Gott, noch ein Adventskalender!" Dann habe ich, wie ihr mitbekommen habt, immer wieder andere Bücher gelesen. Schließlich ist man im Sommer nicht wirklich in Weihnachtsstimmung (zu mindestens nicht hierzulande!). In der letzten Woche war dann endlich so weit. Das Wetter wurde kälter, die Weihnachtsmärkte öffneten und es hieß "Weihnachtszeit ich komme!".
Was mich dann erwartete war eine Reihe wirklich guter Kurzkrimis, die allesamt in der Winterzeit spielten und alle auch eine weihnachtliche Besinnlichkeit mitbrachten. In wirklich allen kam Weihnachten in irgendeiner Art und Weise vor, so dass sich doch sehr verwundert war, ob wie viele unterschiedliche Arten man bei einem Krimi das Thema Weihnachten angehen. Nicht immer ist es gleich ein Mord, oft nur eine kriminelle Spur in der Weihnachtszeit.
Eine Besonderheit gibt es noch, die ganzen Krimis sind alle regional im Deutschen angesiedelt und von regionalen Autoren geschrieben.
Amazon sagt hierzu:

" Erst 1, dann 2, dann 3, dann 4, dann steht der Mörder vor der Tür! Und das nicht nur in der Nachbarschaft: Gemeuchelt, vergiftet und die Waffe gezückt wird innerhalb ganz Deutschlands – und das zur Weihnachtszeit! Besinnlichkeit war gestern, denn jetzt lehren uns die besten Regiokrimi-Autoren das Fürchten. Sehen Sie sich also vor, wenn es an Heiligabend bei Ihnen an der Haustür klingelt..."

Mit dabei sind unter anderem Autoren wie Andreas Föhr, Nicola Förg, Petra Busch, Ingrid Noll, Gisa Pauly, Zoe Beck und natürlich Klüpfel und Kobr. So gesehen gibt sich also wirklich die crème de la crème die Ehre, hier  kurze Krimis zwischen zwölf und 20 Seiten mit einem weihnachtlichen Bezug zu veröffentlichen.
Mir haben diese kurzweiligen Weihnachtskrimis viel Freude bereitet, so dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass ich auch in der Weihnachtszeit jetzt immer noch in und wieder erkennen lesen werde.

Wer jetzt neugierig geworden ist, findet hier eine Leseprobe.

Maria, Mord und Mandelplätzchen: 24 Weihnachtskrimis von Sylt bis zur Zugspitze ist unbedingt einen Blick wert, da man die Kurzkrimis auch in der stressigen Vorweihnachtszeit lesen kann.

Sonntag, 27. November 2011

Heute ist der 1. Advent und ich habe…

 

… mir überlegt euch heute einen Adventskalender zu hören vorzustellen. Hierbei handelt es sich um ein Hörspiel, das bereits seit in meinem Besitz war. Der Name des Hörbuchs ist "Adventgeschichte von A bis Z". Geschrieben wurde dieses 57 min lange Stück von Regina Schlehheck. Die Autorin hatte ich während des Bloggertreffens im Sommer kennen gelernt. Beim Herbsttreffen war ich leider nicht, da in diesem Jahr die Vorweihnachtszeit bei mir ein wenig stressiger als sonst. Aber das soll gar nicht euer Thema sein. Tatsächlich soll es ja heute um das Hörspiel gehen. Aus Angst zu viel zu verraten rezitierte ich mal den Klappentext und die Kurzbeschreibung bei Amazon.

“Den Job machst du jedenfalls schlecht!, wirft der dreizehnjährige Julius seinem Jungel vor, als er siebzehn Tage nach dem schweren Unfall die Faxen dicke hat. In der Tat. Jungel ist Julius Schutzengel. Er hat nicht aufgepasst, und nun steht sein Schützling vor diesem großen Tor, und es ist nicht klar, wie es weitergeht. Zum Zeitvertreib reden, blödeln, streiten und philosophieren die beiden über Belangloses und Tiefschürfendes: Zu jedem Buchstaben des Alphabets kann Julius sich ein Thema aussuchen.

24 Tage dauert es, bis er endlich weiß, wo es lang geht.” (Quelle: amazon.de)

 

Mir persönlich hat dieses Hörbuch recht gut gefallen. Die 24 Themen waren durchaus interessant. Auch die Sprecher überzeugten. Allerdings sollte ich dazu sagen, dass dieses Hörspiel ein Hörspiel für Kinder ist, dass die Vorweihnachtszeit verkürzt und mich so als Ganzes und unter der Prämisse, dass es für Kinder ist, überzeugt hat.

Samstag, 26. November 2011

Auch ich habe gestern…

… mit dem Leserundenbuch angefangen. Angekommen bin ich auf Seite 44. Momentan gefällt mir das Buch an für sich recht gut. Es ist angenehm zu lesen und doch anspruchsvoll.

Gerade der Prolog macht den Einstieg in das Buch sehr anschaulich. Man beginnt praktisch sich zu fragen, wer der Mann ist, der diesen Reitunfall hatte. Eine Antwort bekomme ich vorerst nicht. Aber das ist auch gar nicht das, was ich erwartet hatte. Dieser Prolog ist ein sehr interessanter Einstieg in das Buch, da er dem Leser erst einmal viele Fragen anbietet.

Das erste Kapitel ist dann die Beerdigung eines Mannes. Ab sofort ist Rika also Witwe mit zwei mehr oder weniger erwachsenen Kindern. Wenn man sich anschaut, wie die junge Witwe zu diesen beiden Kindern steht, so fällt erst einmal auf, dass sie sich mit der Stieftochter Anna deutlich besser versteht als mit ihrem Stiefsohn Alexander. Wen wundert das, wenn man bedenkt, dass Alexander nur knapp ein Jahr jünger ist, als sie selbst und zudem bis über beide Ohren in sie verschossen. Mich persönlich wundert es nicht, dass es zu Beginn erst einmal problematisch wird.

Ausgelassen habe ich in dieser Zusammenfassung das zweite Kapitel, da wir zwei Charaktere kennenlernen, die mit dem eigentlichen Buch erst einmal nicht viel zu tun haben. Ich bin gespannt, inwieweit sich das noch ändert, denn warum sollte Frau Goga Figuren einführen, die so überhaupt keine Rolle haben und ihnen auch noch ein eigenes Kapitel widmen?

Folglich bin ich gespannt, wie es wohl weitergeht.

Freitag, 25. November 2011

Die Leserunde “Die Sprache der Schatten” …

… begann heute. Ich habe auch schon begonnen, das Buch von Susanne Goga zu lesen. Angekommen bin ich bisher auf Seite 40. Mir persönlich gefällt es bisher ganz gut. Allerdings ist dieses Buch zu Beginn ziemlich verwirrend, da es offenbar zwei verschiedene Erzählstränge gibt und man nicht ganz sicher ist, zu welchem der beiden Erzählstränge der Prolog gehört.
Aber: Ich beginne mal am Anfang. Die erste Szene findet in einem Krankenzimmer statt. Ein Mann hatte einen Reitunfall. Er ist mit dem Kopf auf einen Stein geschlagen und gerade zu sich gekommen. Hier entstehen bereits einige offene Fragen.
Das erste Kapitel bildet dann der Umschnitt zu einer Beerdigung. Hier fragt sich der Leser, ob der Tote von der Beerdigung möglicherweise der Kranke aus dem Krankenzimmer ist. Eine Antwort darauf bleibt uns vorerst verborgen.
Die nächste Abschnitt ist dann wiederum eine ganz andere Szene, denn hier ändern sich sowohl die bisherigen Charaktere als auch der Ort. Daraus schließe ich jetzt erst einmal, dass es sich um zwei verschiedene Erzählstränge handeln muss, die sich im Laufe des Buches immer stärker miteinander verweben.
Das Buch ist gerade am Anfang nicht ganz einfach zu lesen, gleichzeitig jedoch sehr interessant, abwechslungsreich, detailliert und stark in Bildern. Was ich damit sagen möchte, ist nicht, dass dieses Buch ein perfekter Film wäre, sondern dass ich die einzelnen Szenen schon sehr konkret vorgesehen könnte. Hier funktioniert das Kopfkino mal wieder ausgesprochen gut. Jetzt werde ich noch ein wenig lesen gehen und dann endlich wieder gut in diesem Buch vorwärtskommen.
Mir ist klar, dass es wenig Sinn macht euch zu jedem Kapitel ein paar kurze Sätze zu schreiben, da dieses Konzept viel zu viel verraten würde. Aus diesem Grund nur so viel: die Handlung steht und fällt mit einem Bild.
Ich bin jetzt erst einmal gespannt, welche Entwicklung dieses Buch nehmen wird und hoffe, dass ich auch weiterhin mit diesem Buch so gut vorwärtskomme.

Donnerstag, 24. November 2011

Morgen beginnt eine Leserunde zum…

… Buch "Die Sprache der Schatten" von Susanne Goga. Diese Leserunde findet! Mein nicht bei der Büchereule und nicht bei lovelybooks statt, sondern bei buechertreff.de und ich kann euch nur sagen, dass sie mich schon sehr auf die Teilnahme an dieser Leserunde freue. Von Susanne Goga habe ich bereits "Das Leonardo-Papier" gelesen. Dieses hat mir seiner Zeit bereits sehr gut gefallen, so dass für mich schlicht und einfach eine Freude ist an dieser Leserunde teilzunehmen.
Kurz danach startet bei Lovelybooks eine Leserunde zu "Der Mann, der kein Mörder war". Dieses Buch habe ich bereits für die Leserunde gewonnen. Es wird in den nächsten Tagen bei mir eintreffen, so dass ich mit Beginn der Leserunde einsteigen kann. Für mich persönlich hoffe ich, dass sich die beiden Leserunde nicht zu stark überschneiden, da ich zwar momentan recht häufig zwei Bücher versuche zu lesen, dieses jedoch nicht ganz unkompliziert ist, wie wenn ich nur ein Buch lesen würde.
Bei "Der Mann, der kein Mörder war" war ich besonders neugierig, da nicht nur der Titel, sondern auch die Leseprobe aus dem Rowohlt Verlag überaus interessant klangen. Meines Wissens ist dieses Buch das Debüt, der beiden mir unbekannten Autoren. Es handelt sich um einen schwedischen Thriller.
Danach geht das ganz normal weiter mit dem Abbau des SUBs. "Die Reportage: Lindsay Gordons 1. Fall" von Val McDermid habe ich gestern begonnen. Für die morgen beginnende Leserunde werde ich es notfalls kurz unterbrechen und dann später nach den Leserunde wieder zur Hand nehmen. Da ich aber auch heute noch einige schaffen möchte, werde ich jetzt an dieser Stelle aufhören und morgen weiter berichten.

Dienstag, 22. November 2011

"Das verbotene Eden – David und Juna"…

… von Thomas Thiemeyer gehört zu den Büchern, die mich interessierten, seit ich sie bei den Rezensionsexemplaren das erste Mal sah und doch hat es ziemlich lange gedauert, bis ich mich an dieses Buch heran wagte. Das hat keinesfalls mit dem Buch als solches zu tun, sondern vielmehr damit, dass ich es lesen wollte, wenn ich Zeit dazu habe.
Zeit hatte ich auch am letzten Wochenende eigentlich nicht unbedingt, dennoch fiel mir dieses Buch wieder ein und so begann ich es zu lesen. Auf den ersten Seiten dachte ich: "Hoppla, das ist ja mal ganz anders als erwartet."
Was ich erwartet hatte, da bin ich mir heute selber nicht mehr sicher, obwohl dieser Gedanke erst knappe drei Tage her ist.
Wenn man den Begriff Dystopie anwendet und dabei an Bücher denkt, dann fallen einem zuerst einmal die Bücher von Ray Bradbury ein, doch es gibt auch neuere. Eines dieser neueren Bücher ist sicherlich "Das verbotene Eden" von Thomas Thiemeyer.
Als ich dieses Buch das erste Mal in der Hand hielt, fragte ich mich, ob der Inhalt, den mir der Vorschauprospekt und der Klappentext versprochen hatten, auch tatsächlich eingehalten würde.
Vorgestern las ich dann wieder einmal den Klappentext zu Beginn. Dann schaute ich mir die wunderbare Innenklappe des Buches an. Diese zeigt nämlich sowohl in der vorderen als auchhinteren Klappe des Buches eine Karte. Eine Karte, die einem unbekannt erscheint.

Auf den ersten Seiten las ich dann den Tagebucheintrag eines Wissenschaftlers, der sich, wie mir schien mit den Nebenwirkungen eines Medikaments beschäftigte. Wie wahr seine schlimmste Befürchtung doch war, erfuhr ich nur wenige Seiten später. Er war nämlich davon ausgegangen, dass sich die Zivilisation sehr schnell verabschieden würde, wenn dieses Medikament zugelassen würde. Tatsächlich kam es kurze Zeit nach der Zulassung zu einem Krieg nie da gewesenen Ausmaßes, doch die einzelnen Parteien waren keine Länder, die gegeneinander kämpfen, sondern Geschlechter. Männer kämpften gegen Frauen, Frauen gegen Männer.

65 Jahre später war die Zivilisation wie wir sie kennen immer noch nicht wiederhergestellt, stattdessen lebten Männer und Frauen an unterschiedlichen Orten. Es gab immer noch Konflikte, Brennpunkte und Landernten.

Als Leser war ich erst einmal schockiert über die Situation, gleichzeitig war ich von diesem Buch aber auch gefesselt. Es faszinierte mich, wie es dem Autoren gelungen war, diese Welt so lebendig und anschaulich wirken zu lassen. Ich persönlich hatte das Gefühl, als würde ich die beiden Protagonisten, David, einen Mönch, und Juna, eine Kriegerin, auf ihren Wegen durch die Welt begleiten und die Welt so immer besser kennen lernen.

Irgendwann hatte ich das Gefühl, die beiden müssten sich doch auch einmal treffen, da sie in ihrer jeweiligen Gesellschaft die einzigen zu sein schienen, die sich mit der Welt vor der dunklen Zeit befassten. David las die verbotenen Bücher, besonders interessant war für ihn die Liebesgeschichte Romeo und Julia von Shakespeare. Juna wiederum interessierte sich erstmals für Männer, als sie David das erste Mal am Steinkreis der Verlorenen aus der Ferne sieht.
Als die beiden sich dann endlich treffen – diese Begegnung ist von beiden Seiten nicht ganz freiwillig – reißt dies die bisherige Weltordnung aus den Angeln. Gelingt es den beiden Protagonisten ein friedliches Zusammenleben zwischen Männern und Frauen wiederherzustellen?
Als ich dieses Buch gelesen hatte, fühlte ich mich, wie ihr auch schon an meinem vorherigen Beitrag zu diesem Buch gesehen habt, sehr an die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau erinnert. Diese Rollenverteilung war nämlich in der beschriebenen Weltordnung gar nicht möglich.

Mich persönlich fasziniert auch der Stil des Autors, der mich so in seinen Bann zog, dass ich innerhalb von 2 h knapp 120 Seiten las. Jetzt, nach Beendigung des Buches führte das auch dazu, dass ich mich sofort bei dem Autoren erkundigen musste, wann Teil zwei dieser Trilogie erscheint, schließlich möchte ich ja wissen, wie es weitergeht. Leider muss ich mich noch bis August gedulden, denn dann erscheint das zweite Buch dieser Trilogie. Ich persönlich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Das verbotene Eden. David und Juna

Sonntag, 20. November 2011

“Männer und Frauen sind wie Feuer und…

… Benzin.” Diese Idee des Buches ”Das verbotene Eden” scheint sich durch das Ganze Buch zu ziehen. Der Einfall von Thomas Thiemeyer erscheint im Großen und Ganzen gar nicht soweit hergeholt. Wenn man und natürlich auch frau sich das mal so durch Kopf gehen lässt, meine ich jetzt.

Das Buch mit seiner Idee wirkt auf mich einerseits sehr merkwürdig, stimmt mich jedoch auch sehr nachdenklich. Durch dieses Buch beginnt man irgendwie an der “typischen Rollenverteilung” zu Zweifeln, denn dieses Buch zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass Rolle keine Frage des Geschlechts, sondern des Charakters ist.

Ich möchte diesem Buch jetzt noch nicht zu viel Bedeutung zu messen, aber meiner Ansicht nach zeigt diese Dystopie auf sehr eindrucksvolle Weise die Schwächen unserer Gesellschaft.

Ich möchte euch an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten , da ich dieses Buch noch nicht ganz beendet habe. Eine Sache nur schon vor ab. Es macht Spaß mit diesem Buch in eine neue Welt abzutauchen, in der ich sicher nicht leben wollte. 

Samstag, 19. November 2011

Post für meinen Blog...

... habe ich heute bekommen. Bei dieser Post handelte es sich nicht um ein Buch, sondern um eine Postkarte von einer lieben Leserin meines Blogs. Diese hatte bei meinem Saeculum-Gewinnspiel gewonnen und teilte mir auf diesem Wege mit, dass sie das Buch erhalten hat und sich sehr darüber freue. Über ihre Postkarte habe ich mich ebenfalls sehr gefreut. Zudem war ich auch sehr überrascht, da diese Postkarte die erste war, die ich von einer Leserin meines Blogs erhalten habe. Vielen Dank also für die Überraschung.

Freitag, 18. November 2011

Nach einem Buch ist…

… vor einem Buch. Aus diesem Grund freue ich mich heute sehr, dass ich nun mit “Das verbotene Eden – David und Juna” neu angefangen habe. Ihr erinnert euch vielleicht daran, dass  ich dieses Buch bereits einmal vor den Leserunden begonnen hatte, dann aber zu Gunsten dieser das Buch unterbrochen habe.
Inzwischen habe ich mit dem Buch erneut begonnen, um es dieses Mal in einem Rutsch durchzulesen, und das, bestenfalls bis Sonntag. Am Sonntag startet nämlich schon wieder die nächste Leserunde.
Die Chancen dafür stehen allerdings sehr gut, da ich heute bereits innerhalb von anderthalb Stunden 93 Seiten gelesen habe. Es liest sich sehr einfach, ist allerdings gleichzeitig auch spannend und lebendig erzählt. Solche Bücher lese ich für gewöhnlich innerhalb kürzester Zeit.
Auch für heute plane ich noch einige Seiten zu lesen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit den beiden Protagonisten weitergehen wird.
Nach diesem beiden bereitstellen Bücher wird es weitergehen mit einer etwas anderen Kategorie, da ich glaube, dass etwas Abwechslung nicht schaden kann.
Seit heute gibt es außerdem eine Kategorie, die sich "Ausstehende Rezensionen" nennt. In dieser werde ich noch nicht erschienene Rezensionen auflisten, damit ihr den Überblick behaltet.

Mittwoch, 16. November 2011

Meine Rezension zu “Mordsmütter”…

… hat nun lange genug auf sich warten lassen. Ich möchte sie an dieser Stelle nachreichen. Inzwischen habe ich das Buch durchgelesen und festgestellt, dass die in dieser Anthologien gesammelten Geschichten drei Gemeinsamkeiten haben.

  1. Es geht immer um Mord.
  2. Mindestens eine Figur in jeder Geschichte ist Mutter.
  3. Alle Geschichten sind kurz und knapp , dabei aber sehr böse erzählt.

Die einzelnen Geschichten sind dabei sehr unterschiedlich, was den Inhalt aber eben auch was den Stil angeht.

Der Stil der Geschichten ist immer wieder anders. Hat man eine Kurzgeschichte erfolgreich beendet, muss man sich für die nächste auf etwas ganz Neues einstellen.
Insgesamt fand ich die Geschichten manchmal nicht nah am üblichen Alltag was die Handlung betrifft, dabei aber herrlich zynisch bis sarkastisch.
Wenn man sich die unterschiedlichen Geschichten ansieht, dann fällt auf, dass man sie auch sehr unterschiedlich bewerten kann. Viele Geschichten sind wirklich sehr gut gemacht, bei den anderen hat man das Gefühl, sie wären ein wenig konstruiert.
Ich möchte nicht konkret darauf eingehen, bei welchen Geschichten ich welches Gefühl hatte, da mir an dieser Stelle jeder seine eigene Meinung dazu präsentieren könnte.
Einige Geschichten, die ich wiederum sehr gut fand, waren jedoch auch so aufgebaut, dass man sich prima in die Lage der Protagonisten hineinversetzen und hinein fühlen konnte. Bei einigen konnte ich wirklich lachen und mich fragen, ob das nicht schon fast zum Weinen ist.
An dieser Aussage kann man ein weiteres Kriterium der Geschichten festmachen: Die allermeisten Geschichten in diesem Buch triefen von schwarzem Humor.
Ich persönlich bin manchmal auch ein wenig sarkastisch, gerne auch zynisch und habe auch eine Schwäche für schwarzen Humor, dennoch fand ich es an einigen Stellen ein wenig übertrieben. Aus diesem Grund hat es auch so lange gedauert, diese Rezension hier zu schreiben. Man kann meiner Ansicht nach immer wieder ein, zwei oder drei Kurzgeschichten dieser Art lesen, es ist jedoch kein Buch, das man einfach so weg lesen kann.
Wenn ihr mich fragt, bietet dieses Buch gute Unterhaltung für die Mittagspause oder auch mal für eine Tasse Tee, aber es ist meines Erachtens kein Buch für lange Abende und um Nächte durchlesen. Nun gut, dazu wäre es vielleicht eh etwas zu dünn, aber ihr wisst bestimmt, was ich meine.
Bei diesem Buch würde es durchaus Sinn machen, Noten zu geben. Im Vergleich zu der Anthologie "Müttermafia und Friends” würde ich diesem Buch einen Stern weniger geben, da mir die Erzählungen etwas zu zynisch waren.
Für Menschen, die schwarzem Humor lieben, ist dieses Buch jedoch absolut empfehlenswert.

Montag, 14. November 2011

Eine tolle Wochenendaktion habe ich...

... euch noch vorenthalten. Ich war nämlich am Wochenende auf einem isländischen Literaturdinner. Alles dazu und wie es mir und meiner Mutter gefallen hat, könnt ihr hier lesen...

Sonntag, 13. November 2011

"Ketzer" von Stephanie Parris...

... ist eine Bereicherung für alle, die sich mit den Irrungen und Irrwegen der katholischen Kirche im Mittelalter beschäftigen möchten oder einen Faible für historische Romane mit wahrer Begebenheit haben.
In "Ketzer" erzählt Stephanie Parris aus dem Leben des einstigen Mönchs Giordano Bruno. Giordano Bruno ist von Anfang an ein Querdenker, der sich in seinem Denken nicht von der Kirche beschneiden lässt. Aus diesem Grund kommt es bald zu Problemen im Kloster. Auch die Inquisition ist ihm auf der Spur und so bleibt Giordano Bruno nichts anderes als die Flucht aus der Heimat und durch ganz Europa.
Auf dieser Flucht besucht er auch das Oxford College. Doch schon am ersten Morgen kommt es dort zu einem Mord. Giordano Bruno begibt sich auf Spurensuche und befindet sich bald wieder in Auseinandersetzungen mit der englischen Staatsmacht und zu allem entschlossenen papsttreuen Fanatikern.
Stephanie Parris schreibt authentisch und detailliert über das Leben des Ketzers und zieht ihre Leser so immer tiefer in die Geschichte rund um die katholische Kirche im Mittelalter. Der Schreibstil des Buches ist eindringlich und lebendig. Der Leser wird in eine Welt voller Gefahren und rätselhafter Morde entführt und erlebt so die Kirchengeschichte hautnah.

Samstag, 12. November 2011

Gewinnspiel-Auflösung: Die Glücksfee hat…

… ausgelost. Losglück hatte die Nummer vier. Bevor jetzt auflösen, wer diese Nummer vier ist, möchte ich mich bei allen bedanken und kurz erklären wir zu diesem Losglück kam.
Ausgelost wurde aus allen Teilnehmern, die mir Ihre Adresse und Ihren Kommentar per E-Mail geschickt haben. Alle E-Mails wurden danach nach ihrem Erscheinungsdatum von mir sortiert. Eine gute Freundin durfte dann ohne einen Blick auf meinen Hintergrund geworfen zu haben eine Zahl zwischen eins und 14 sagen und entschied sich hier für die vier. Somit seht ihr, das Ergebnis, war von mir absolut unabhängig. Gewonnen hat der Kommentar:

"Warum ich so eine Konferenz vorzeitig abbrechen würde?
Wenn ich merke, die Teilnehmer verwechseln Realität mit Fantasie....
wenn sie so in diesem Rollenspiel so vertieft sind, dass es für sie kein
Spiel mehr ist, wenn sie denken, sie hätten besondere Fähigkeiten
und/oder eine besondere Macht über andere Menschen und bereit sind,
diese Fähigkeiten auf die Probe zu stellen und sich nicht bewußt sind
über mögliche negative Wirkungen auf andere Menschen oder auf sich selber.
Auf jeden Fall würde ich alles Mögliche tun, um zu vermeiden, dass diese Menschen zu weit kommen bei einem möglichen Verlust der Realität."

Herzlichen Glückwunsch an A. H. ! Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

Für all diejenigen, die jetzt in meinem Gewinnspielen nicht gewonnen haben, seid nicht traurig! Das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt.

Freitag, 11. November 2011

Neues zum "Ketzer": Die Rechte der Frau…

… waren zur Zeit von Giordano Bruno noch lange nicht da, wo sie heute sind. Ein Wahlrecht für Frauen gab es damals nicht, sie dürfen ja noch nicht einmal über ihr eigenes Leben selbst entscheiden. Der Aufenthalt in der Bibliothek musste durch Vater oder man genehmigt werden und war nur in den frühen Morgenstunden, bevor die Männer kamen.
Studieren durften Frauen schon einmal gar nicht. Wichtige Gesellschaftsebenen war ihnen damals vorenthalten. Zwar hatten viele Frauen eine Ahnung von Politik und berieten auch ihrer Männer in gewisser Weise, eigene Entscheidungen trafen sie jedoch nie.
Im "Ketzer" ist dieses Bild der Frau eigentlich sehr schön getroffen. Mich brachte gerade die Szene des Abendessens zwischen Giordano Bruno und dem Direktor von Oxford auf die Idee, mich, wie ich es auch schon einer bei der "Maurin" getan habe, mit den Rechten der Frauen zu jener Zeit zu befassen. Hierbei stieß ich auf einen sehr interessanten Link.

Möglicherweise habt ihr auch Interesse euch diesen einmal anzusehen. Meiner Meinung nach ist er sehr detailliert und dennoch einfach zu lesen.
Einerseits zeigt dieser Link die positiven Seiten für die Frauen im Mittelalter gleichzeitig zeigte aber auf der anderen Seite auch die Benachteiligung der Frauen zu dieser Zeit.


Ich finde es sehr bemerkenswert, dass der Autorin Stephanie Parris diesen ganzen Szenen eine solche Nachdenklichkeit zu verleihen. Das Leben des Giordano Bruno, wie auch das der Menschen, denen er begegnet, erscheinen dadurch besonders lebendig.
Ich für meinen Teil lese diese Roman Biografie sehr gerne, da sich die Autorin die Mühe gemacht hat und alles bis ins kleinste Detail recherchierte. Man merkt diesem Buch die gute Recherche an, ohne dass diese übertrieben wirkt oder gar auffällig ist.

Donnerstag, 10. November 2011

"Torso" von Wolfram Fleischhauer hält...

... Einzug auf meinem Nachtschrank. Die ersten Seiten habe ich bereits verschlungen und bin sehr begeistert. Das Buch ist nicht nur sehr spannend, wie ich es ja von einem guten Thriller erwarte, sondern gleichzeitig absolut authentisch. Auf den ersten Seiten wird ein menschlicher Torso gefunden. Anfangs ist es unmöglich zu sagen, ob es der Torso eines Mannes oder einer Frau ist, doch wenig später ist klar: Der Torso gehörte einer Frau und wurde äußerst grotesk arrangiert.
Bisher kann ich euch nicht viel mehr sagen. Außer: Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Inzwischen schrumpft mein SUB leicht, nur um in einigen Tagen noch einmal zu wachsen. Über diesen Wachstum freue ich mich allerdings auch.

Mittwoch, 9. November 2011

Ich werde heute Abend lesen...

... so zumindest war mein Plan. Mal wieder einen entspannten Leseabend machen, das wäre schön dachte ich mir und genau das werde ich jetzt auch tun. Ich möchte gerne "Töten ist ganz einfach" weiterlesen und dann nach diesem ebook das "Schandweib" lesen.
Zwei ebooks paralell ist nämlich ähnlich schwierig wie mehrere Bücher paralell. In diesem Sinne...

Dienstag, 8. November 2011

Die nächsten Tage...

... werden Buch technisch hoffentlich genial, denn am zweiten Tag der Woche freue ich mich jetzt schon wieder auf's Wochenende. Insgesamt werde ich nun einige Bücher ordentlich weiterlesen um sie dann am Wochenende zu beenden. Ich freue mich, wenn ich euch dann im Anschluss darüber berichten kann.

Montag, 7. November 2011

Amazon bietet Möglichkeit zur Veröffentlichung...

... für Autoren, die ein ebook geschrieben haben und es veröffentlichen möchten. Dieses Programm gibt es ja bereits seit April. Ich persönlich staune ja immer wieder, wie viele es davon gibt. Heute habe ich an der Uni ein Gespräch mitbekommen, wo es genau darum ging. Es gibt viel Auswahl auf der inhaltlichen Ebene, formal sieht es schon anders. Zudem gibt es ja jetzt auch schon zusätzliche Anreize, die ein ebook zu einem besonderen Leseerlebnis werden lassen. Aus diesem Grund möchte ich von euch etwas wissen: Was ist euch beim Lesen abgesehen vom Inhalt wichtig? Ich überlege nämlich zwischen den Jahren ein kleines ebook special zu machen, aber dafür benötige ich eure Hilfe. Ich freue mich auf eure Antworten.

Sonntag, 6. November 2011

Ein gutes Beispiel für ein "Alle Jahre wieder"-Buch...

... ist bei mir "A Christmas Carol" von Charles Dickens, welches ich seit einigen Jahren fast schon traditionell immer zu Beginn der Adventszeit lese. Die Geschichte rund Mister Marley und Mister Scrooge kennt ihr vielleicht: Der Geizhals Mister Scrooge entdeckt den Geist der Weihnacht. Auch in diesem Jahr freue ich mich schon wieder sehr darauf.
Freuen kann ich mich auch über die rege Teilnahme an meinem Gewinnspiel. Für all jene die noch teilnehmen möchten, hier noch mal die Bedingungen. Für all jene die meine E-Mail-Verlinkung nicht nutzen können, schaut bitte ins Impressum. Ich verlose "Saeculum" nur unter jenen, die mir ihre Adresse mitgeteilt haben.

Freitag, 4. November 2011

Heute geht’s um “Der dunkle Wächter”…

… von Carlos Ruiz Zafón, welches ich mir während der Museumsnacht als Hörbuch (gelesen von Rufus Beck) gekauft habe. Ihr erinnert euch vielleicht noch daran, wie begeistert ich von der Lesung in der Reinoldikirche war. Da hat er aus Artemis Fowl gelesen und es war eine rundherum gelungene Lesung.

Von Rufus Beck war ich auch bei diesem Hörbuch sehr begeistert. Das Buch “Der dunkle Wächter” war mir jedoch ein wenig zu düster. Genau das Richtige über Halloween.

Buchtechnisch läuft es jetzt ebenfalls wieder rund bei mir. Bei dem ebook schaffe ich wieder meine 50 Seiten pro Stunde. Das wäre vermutlich sogar mehr, wenn ich nicht mehrere Bücher gleichzeitig lesen würde.

Also kurz gesagt: Ich bin zufrieden. Wenn ich mit ähnlicher Disziplin weiter mache, habe ich meine selbst gewählte Vorgabe bald geschafft. Schließlich möchte ich dieses Jahr noch einige gute Bücher lesen. Damit mein SUB zum Jahreswechsel deutlich erschlankt ist, werde ich jetzt also weiterhin viel lesen.

Donnerstag, 3. November 2011

#Kostenlos: #Amazon verschenkt heute Bücher

Eine komische Schlagzeile mit noch merkwürdigerem Inhalt. Doch die Überschrift machte mich neugierig. Nein, Amazon verschenkt keine Bücher. Schade, habe ich da was falschverstanden? Nein, habe ich da steht "Amazon verschenkt...". Ich stocke und lese weiter "...IQ84 für Kindle" also doch keine Bücher, sondern einen Buchtitel als ebook für den Amazon-eigenen Reader
Wenn ihr auch Interesse habt, schaut mal vorbei.  

Mittwoch, 2. November 2011

Spannung im ebook...

... ist ebenso wünschenswert, wie in jedem anderen Buch. Einen Vorteil stelle ich jedoch fest. Das Blättern geht nach kurzer Eingewöhnung deutlich besser elektronisch. Mit "Töten ist ganz einfach" sammele ich gerade erste Erfahrungen in Bezug auf ebooks. Technisch gesehen gefällt mir das nicht schlecht. Zum Inhalt des Buches möchte ich erst etwas sagen, wenn ich es beendet habe, da ich es momentan noch ein wenig verworren finde. Daher weiß ich noch nicht, was ich euch erzählen kann, ohne zu viel zu verraten.
Weniger verworren, dafür aber zumeist sehr zynisch ist "Mordsmütter". Auch dieses Buch lese ich momentan. Die Kurzgeschichten dieser Anthologie sind zumeist recht unterhaltsam, erscheinen mir aber ungeeignet für gemütliche Lesestunden. Meiner Meinung nach sind diese Geschichten eher ein  (ent)spannender Leckerbissen für zwischendurch. Soviel möchte ich euch schon jetzt über "Mordsmütter" erzählen. Eine ausführliche Rezension folgt sobald auch die letzte Geschichte aus dem Buch gelesen ist.

Dienstag, 1. November 2011

Gelesen...

... habe ich heute einiges. Zum Einen das ebook "Töten ist ganz einfach" (Da bin ich inzwischen auf Seite 48 angekommen; ebooks im PDF-Format sind manchmal etwas schwieriger.) und zum Anderen ein Buch das ich euch erst nächste Woche vorstellen möchte, da es eher in die Advents- als in die Herbstzeit passt.
Auch beim Ketzer bin ich weitergekommen. Inzwischen gibt es einen Toten und das verspricht einiges an Spannung. Ihr seht heute habe ich einiges gelesen, darüber werde ich euch in den nächsten Tagen mehr erzählen...
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