Samstag, 31. Dezember 2011

Auf ein gutes Jahr 2012…

… freue ich mich heute. Eigentlich kann es nur besser werden als 2011. Worüber ich mich allerdings freue ist die Vielzahl der guten Bücher sowie der Austausch mit euch. Das darf im neuen Jahr so bleiben, da ich den regen Austausch mit euch schätzen gelernt habe.

Nun bleibt mir nur noch euch einen guten Rutsch zu wünschen und natürlich ein gutes, glückliches, gesundes (…) Jahr zu wünschen mit vielen guten Büchern. Ich wünsche euch das alle eure Wünsche und Erwartungen für das neue Jahr sich erfüllen oder sogar übertroffen werden. Kommt gut rein!

Freitag, 30. Dezember 2011

"Die Herrschaft der Alten" habe ich ...

... zu Weihnachten angefangen und bin obwohl es nur 148 Seiten hat noch nicht ganz durch. Dennoch möchte ich euch heute schon mal sagen, dass mir das Buch unter dem Gesichtspunkt Schullektüre sehr gut gefällt. Das Thema ist aktuell, da es sich um eine Zukunftsversion handelt, die den Ist-Zustand zu Ende denkt. Deutschland erlebt den demographischen Wandel. Wird er nicht umgekehrt, kommen irgendwann auf einen Arbeitenden  mindestens zwei Rentner. Gleichzeitig ist zu vermuten, dass die Menschen immer älter werden.
In "Die Herrschaft der Alten" wird all das weiter problematisiert. Letztendlich sind in "Die Herrschaft der Alten" die Alten an der Macht. Unter alt versteht man hier alle über 75-jährigen, die auch bereits Reisefreiheit genießen. Die unter 75-jährigen Beitragszahler genießen diesen Luxus nicht, da sie noch nicht ins Ausland reisen dürfen.
Bei diesem durchaus interessanten Zukunftsszenario, das im Buch von Alfred Bekker dargestellt wird, kann man gespannt sein, wie es weitergeht.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

"Die Sprache der Schatten" habe ich schon ...

... Anfang Dezember mit der Annahme begonnen, dieses Buch würde ein Selbstläufer. Tatsächlich war es allerdings so, dass ich bei diesem Buch von Beginn Probleme hatte. Der Zugang zur Geschichte blieb mir lange verborgen, obwohl ich die Geschichte thematisch interessant fand.
In "Die Sprache der Schatten" erzählt Susanne Goga, die ich als Autorin eigentlich sehr schätze, die Geschichte einer Berliner Familie zur Zeit des deutschen Kaiserreichts. Zur Rückkehr aus ihrer Witwenzeit in die Gesellschaft schenkt Alexander seiner Stiefmutter Rika das Bild eines unbekannten Malers und ahnt nicht welchen Ball er damit ins Rollen bringt, denn Rika ist von dem Bild fasziniert und beschließt, den Spuren des Bildes zu folgen: "Schwarze Schatten, schemenhafte Züge, abgewandte Gestalten. Eine eindringliche Szenerie und kein einziges Gesicht" Rika ahnt das dieses Bild sie erst wieder loslässt, wenn sie sein Geheimnis enthüllt. Währenddessen verfolgt Alexander ganz eigene Pläne, die die Familie ins Unglück stürzen.
Eine Geschichte, die auf den ersten Blick vielleicht spannend kling, wurde für mich zur emotionalen Gratwanderung, da ich mich zwar einerseits für die Geschichte interessierte, sie mich aber gleichzeitig irgendwie nicht emotional erreichen konnte. Das änderte sich erst als ich etwa die Hälfte des Buches gelesen hatte. Plötzlich erreichte mich die Eindringlichkeit mit der diese Geschichte erzählt wurde. Den Detailreichtum, den ich normalerweise sehr schätzte, vermisste ich auf den ersten 200 Seiten doch sehr. Erst als sich langsam der Schleier lüftete, der Anthonis' Geheimnis sicher verbarg, verstand ich das die fehlenden Details und die fehlende Empathie, den Leser in eine ähnliche Situation bringen sollte, wie jene, in der Anthonis lebt.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Distanziertheit von Susanne Goga beabsichtigt war. In diesem Fall müsste ich sagen, sie hat ihr Ziel erreicht. Andernfalls müsste ich sagen, mich hat das Buch erreicht ohne mich zu erreichen.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Wer macht mit? Umberto Eco kostenlos zu haben


(c) Gerd Altmann/Carlsberg1988 / pixelio.de
 Wann ist Umberto Eco schon einmal kostenlos erhältlich? Bisher habe ich seine Bücher immer nur sehr teuer gesehen oder schon in veralteten Auflagen. Außerdem sind seine Bücher zumeist sehr schwer zu halten. Aus diesem Grunde freute ich mich sehr, als ich gestern seine fünf Bücher zum kostenlosen Download bei kobobooks entdeckte. Kobo beschenkt damit bis einschließlich 28. Dezember seine Kunden. Eine kostenlose Registrierung ist also notwendig, danach kann man mit einem entsprechenden Gutscheincode das E-Book kostenlos runterladen.

Bei kostenlosen Angeboten überlegt man ja selten lange, also hab ich mir das E-Book heruntergeladen und mir schon einmal angesehen. Heute möchte ich euch darauf hinweisen und euch vorschlagen daraus eine Blog-Aktion zu machen. Ich dachte mir, vielleicht ist es möglich, die rund 3000 Seiten (Achtung: bei E-Book kann es auch mal schwanken) gemeinsam zu lesen. Wer hat Lust?

Nein, ich selbst werde das Buch sicherlich nicht innerhalb weniger Tage durch haben. Aus diesem Grund möchte ich auch keine Zeitvorgaben machen für diejenigen, die vielleicht mitmachen möchten. 3000 Seiten sind ja nicht gerade wenig. Jeder hat seine eigenen Verpflichtungen und natürlich sein eigenes Lesetempo. Dennoch würde ich mich freuen, zwischendurch gerne mit euch über Ecos Bücher diskutieren. Wenn es also Leser gibt, die ebenfalls gerne einmal in seine Bücher schauen würden, würde ich vorschlagen, dass jeder sich auf seine Art mit dem Buch beschäftigt und gegebenenfalls Beiträge mittels Kommentarfunktion verlinkt. Alternativ könnte man auch eine zusätzliche Blogseite einrichten, wo ihr eure Beiträge dann selbst verlinkt. Für welche Idee ich mich entscheide, hängt auch davon ab, wie viele Menschen immer mitmachen möchten. Also: hättet ihr Lust?

Montag, 26. Dezember 2011

Mit einer Rezension zu “Friesensturm” …

… warte ich am 2. Weihnachtstag auf. Tatsächlich habe ich es gestern Abend beendet. Mir persönlich gefiel das ebook gut.

Zum Inhalt möchte ich euch eigentlich nur wenig sagen um euch den Spaß am ebook nicht zu nehmen. Kurz gesagt treibt auf Spiekeroog ein Mörder sein Unwesen. Im 800 Einwohner großen Dorf macht man sich natürlich so seine Gedanken. Allerdings gibt’s da noch ein kleines Problem: Kann man dem neuen Kommissar trauen, der gerade auf eigenem Wunsch aus Berlin nach Spiekeroog versetzt wurde? 

Auf 169 Seiten erzählt Birgit Böckli einen Krimi aus dunklen Geheimnissen, Ängsten und dörfischem Leben. Auf Spiekeroog kennt jeder jeden und doch kennt keiner den anderen.

Für einen gemütlichen Nachmittag auf dem Sofa erschien mir dieses ebook genau richtig. Es unterhält den Leser ohne dabei übermäßig brutal zu sein. Es liegt jedoch immer eine Spannung in der Luft.

Für mich ist “Friesensturm” von Birgit Bockli ein guter Krimi für zwischendurch, wenn man kurz mal abschalten möchte Mit 169 Seiten ist er sicher kein dicker Wälzer (Das hatte ich auch gar nicht erwartet!), aber eine kurzweilige gute Geschichte.

Freitag, 23. Dezember 2011

Ein frohes Fest…

… möchte ich euch allen wünschen. Ich freue mich darüber, auf ein Jahr zurückzublicken in dem mir meine Leser immer wieder Kraft zum Durchhalten gaben. Aus diesem Grund möchte ich die Festtage zum Anlass nehmen und mich einmal bei euch allen bedanken. Ich wünsche euch allen entspannte, besinnliche Festtage und hoffe für euch, dass alle eure Wünsche in Erfüllung gehen.

Nun zurück zum Alltag. Heute habe ich schon einige Seiten gelesen und ich glaube meine Idee den SUB während der Feiertage zu reduzieren könnte gut klappen. Heute habe ich zwar nur 25 Seiten gelesen, aber noch gab es auch den Stress, den ich zum Jahresende nun nicht wirklich haben möchte. Morgen wird es schon besser gehen. Zur Einstimmung auf Weihnachten werde ich nämlich lesen. Auch gleich werde ich noch einige Seiten lesen. “Friesensturm” (ebook) von Birgit Böckli  ist ein Buch, das sich zum einen sehr angenehm lesen lässt und mich zum andern an die guten alten Hercules Poirot erinnert.

Auf einer Nordseeinsel, Spiekeroog, wird jemand ermordet. Thomas Berg, Neuling auf Spiekeroog, tritt seinen Dienst im dortigen Polizeirevier an und nimmt die Ermittlungen auf…

Wie es weitergeht erfahrt ihr ganz sicher in den nächsten Tagen. Ich bin gerade bei der zweiten Leiche und bin gespannt, wie es weiter geht.

Ich freue mich schon sehr darauf, das ebook zu rezensieren, da es spannend ist und trotzdem ohne Brutalität aus zukommen scheint. Ich bin gespannt und geh dann mal lesen.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

"Schandweib" habe ich vor einigen ...

... Wochen zu lesen bekommen und habe auch damit begonnen. Mit seinem Umfang ist es das dickste ebook, das ich bisher gelesen habe. Da ich nebenher auch noch einige andere Bücher las, bin ich noch immer damit beschäftigt. Damit ich frisch ins neue Jahr starte, werde ich morgen mit dem Ziel starten und mindestens ein Buch oder ebook beenden, damit ich auch mit "Schandweib" weiterkomme.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Mit “Die Herrschaft der Alten” erreichte …

… mich gestern ein Buch, das mit 148 Seiten recht dünn ist und trotzdem sehr interessant. Dieses Buch zeigt ein Zukunftsszenario, das gar nicht so unwahrscheinlich erscheint. Die Idee des Buches basiert auf dem demographischen Wandel in Deutschland und spielt in Deutschland im Jahr 2100.

Mich persönlich fasziniert das Thema durchaus. Zumal der demographische Wandel auch heute schon seinen Schatten wirft. Ich werde euch erzählen wie dieses Buch ist. Den heutigen Abend werde ich jedoch nutzen um mein ebook weiterzulesen.

Dazu also Morgen mehr.

Dienstag, 20. Dezember 2011

“Happy Family" von David Safier…

… ist eine fröhliche Mischung aus Familiengeschichte, Humor, Fantasy und Satire. Hier kommt alles zusammen.
Familie Wünschmann ist mit ihrem Leben alles andere als zufrieden. Mutter Emma fühlt sich nicht genügend gefordert, Vater Frank ist in seinem Job auch nicht zufrieden, verdient aber genug Geld, um die Familie zu versorgen. Fee, die Tochter von Frank und Emma, geht noch zur Schule, weiß jedoch mit ihrem Leben nicht viel anzufangen. Zuletzt ist da auch noch Max, das Nesthäkchen. Er ist zwölf und beginnt gerade mit der Pubertät, ist aber auch sonst alles andere als gewöhnlich.
Diese Familie geht nun kostümiert zu einer Premiere eines Fantasy- Buches. Wie nicht anders zu erwarten: Hier geht alles schief, was schief gehen kann. Auf dem Rückweg dreht Emma durch und trifft ausgerechnet auf die Hexe Babajaga, die einen Fluch über die Familie spricht. Von da an sind die Wünschmanns Monster, richtige, waschechte Monster und das Leben ist nicht mehr, wie es war.


Mir persönlich hat dieser Roman, den ich als Hörbuch gehört habe recht gut gefallen. Bei diesem Roman macht es durchaus Sinn, ihn zu hören, da Familie Wünschmann so noch lebendiger erscheint und man sich praktisch als ein weiteres Familienmitglied fühlt, das jedoch außen vor ist und die anderen beobachtet.

Gelesen werden die unterschiedlichen Rollen von Josefine Preuß, Stefan Kaminski und Cathleen Gawlich. Allen dreien ist es gelungen eine äußerst lebendige Stimmung zu erzeugen. Mich persönlich hat das Hörbuch durchaus überzeugt, wenn auch nicht in Gänze begeistert. Es ist ein Hörbuch, dass man durchaus als kurzfristige Unterhaltung hören kann. Genau für diese kurzfristige Unterhaltung ist es auch ausgelegt. Für längerfristige Abende, die zum Nachdenken anregen sollen, finde ich es persönlich ein wenig ungeeignet, da es mich weniger zum Nachdenken als zum Lachen angeregt hat. Wenn ihr also kurzfristige lustige Unterhaltung sucht, dann so ist dieses Buch genau das Richtige für euch.

Montag, 19. Dezember 2011

Gestern habe ich beim Wichteln...

... der Buechereule ein tollen Krimi auspacken dürfen. Es handelt sich um "Puppenspiele" von Marina Heib.

Worum geht's?
Eine rote Narbe über dem Herzen und ein Spiegel in der Hand. Welche Botschaft steckt hinter der Inszenierung, die der Serienkiller mit seinen jungen Opfern veranstaltet? Christian Beyer und sein Team decken bei ihren Ermittlungen ein skrupelloses Spiel um Geld, Macht und Fortschritt auf, das jetzt seinen tödlichen Tribut fordert.

Die ersten vier Bücher der Reihe habe ich bereits vor drei Jahren verschlungen. Dann jedoch habe ich die Reihe unterbrochen, da es keine Bücher der Autorin mehr gab. Gestern bekam ich dann einen weiteren Krimi um Christian Beyer geschenkt. Nun bin ich natürlich gespannt, denn die ersten Bücher der Serie sind mir noch in guter Erinnerung.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Advent, Advent...

... die vierte Kerze brennt. Das bedeutet für mich, noch eine Woche und dann erst mal Pause und Zeit zum lesen. Genug zu lesen hatte ich euch ja schon angekündigt. Allerdings ist jetzt auch noch entwichteln bei den buechereulen, so dass noch ein Buch dazukommen wird. Ich freue mich jetzt schon sehr, weiß jedoch noch nicht, was es ist. Da bin ich schon sehr gespannt. Also schreib ich euch morgen mehr dazu...

Samstag, 17. Dezember 2011

Heute lese ich wieder "Der Mann, ...

... der kein Mörder war" und bin über die Wendung, die dieses Buch nimmt verblüfft. Das Buch gefällt mir immer noch sehr gut. Der einzige Nachteil des Buches: Es ist mit 592 Seiten extrem schwer.
Trotzdem gefällt mir das Buch bisher richtig gut. Es ist ein gutgemachter psychologischer Thriller. Wäre das Buch nicht so schwer, ich glaube, ich hätte es schon durch. So aber kämpfe ich mit dem Gewicht, da es sogar zu groß für die Leselotte ist.
Mit den eBooks komme ich hingegen sehr gut zurecht. Da ist das Gewicht ja auch beständig. Ich glaube, die Idee mir einen Tabloid - PC zu kaufen war gut. Auch die Idee keinen iPad zu nehmen, habe ich noch nicht bereut.
Als ich im Mai erstmals über Tabloid - PCs nachdachte, war ich mir ziemlich unsicher und hörte mich erst mal um. Dann recherchierte ich im Netz und fand im August bei Jokers diesen Tabloid. Zunächst musste ich mich daran gewöhnen. Nun klappt es aber sehr gut. Insgesammt habe ich vier eBook - Apps installiert um auch wirklich alle Formate lesen zu können. Warum gibt es eigentlich keinen eBook - Reader und eine - App, die alle Formate lesen kann?

Freitag, 16. Dezember 2011

Endjahresstress? Ohne mich, denn…

… ich versuche das Jahr besinnlich ausklingen zu lassen. So ganz funktioniert das noch nicht. Ich bin mal gespannt wie das nächste Woche aussieht. Was ich mir für die Tage bis zum Jahreswechsel vorgenommen habe. Einige Bücher, die gelesen werden wollen, werde ich lesen und oder beenden. Meine persönliche Zielsetzung sieht folgendes vor:
1. Der Mann, der kein Mörder war ( falls es noch nicht durch sein sollte, beenden! Das sollte kein Problem werden, wenn ich mich einen Tag hinsetze, ist es durch!)
2. Schandweib (beenden)
3. Friesensturm!(falls ich es bis dahin nicht schon durchhabe!)
4. The Social Netlove (Beginnen!)
Alles was ansonsten in dieser Zeit gelesen wird, ist praktisch ein Sahnehäubchen. Feststeht für mich, dass ich einige der guten Bücher, die hier noch auf mich warten, nach Weihnachten lesen möchte. Ich freue mich schon darauf euch von all den Büchern zu erzählen. 

Mittwoch, 14. Dezember 2011

"Töten ist ganz einfach" begann ich…

… vor einiger Zeit zu lesen. Worum es geht, ist eigentlich schnell erklärt. “In Prag wird ein Geschäftsmann brutal ermordet. Alle Spuren führen nach Linz in Österreich zu einem zwielichtigen Konzern mit großem Einfluss. Ist der psychopathische Konzernchef in den Mord verwickelt und was befindet sich auf den Fotos, die seine Schwester erhält? Und welches persönliche Interesse hat die Werbeagenturchefin Anna Lange an dem Fall, in den ihr Vater tief verwickelt ist. In seinem ersten Fall muss Chefinspektor Tony Braun brutale Morde aufklären und einen Mörder bis Mallorca jagen, der nur ein Motiv kennt: Rache.” (Quelle: Amazon.de)
Was zunächst klingt, wie ein spannender Krimi, zog sich insgesamt ein wenig in die Länge. Was spannend begann, wurde meines Erachtens nicht an Spannung gehalten. Mir persönlich gefiel das Buch zwar vom Thema her sehr gut, die Spannung allerdings blieb über lange Strecken recht niedrig.
Sprachlich war "Töten ist ganz einfach" zwar durchaus ansprechend und gut zu lesen. Möglicherweise wäre eine Straffung der Handlung also eine Option gewesen, um das Buch zu stärken. Ich, die leidenschaftlich gerne Krimis und Thriller liest, hatte bei diesem Buch nicht das Gefühl als würde die Spannung zunehmen. Es schlich vor sich hin, dümpelte eine Weile und war  irgendwann vorbei.
Was ich erwartet hatte, waren keinesfalls brutale Szenen, sondern vielmehr eine Art Grundspannung, die sich durch das Buch zieht wie ein roter Faden. Brutale Szenen sind hierbei keinesfalls nötig. Vielmehr geht es mir darum, dass man weniger aus dem privaten Umfeld der Ermittler und dafür mehr kriminalistischen Spürsinn, sowie eine tatsächliche Ermittlung mitbekommt. Man könnte diesen Krimi durchaus als Krimi bezeichnen, aber ebenso gut als ein Buch, das Beziehungen beschreibt.
Von einem Krimi hatte ich mir ein wenig mehr erwartet, wenn man es jedoch als Beziehungsbuch bewerten würde, dann hat dieses Buch potentiell sehr viele gute Seiten. Der Detailreichtum, den ich sonst bei Büchern sehr wichtig finde, ist mir an dieser Stelle so viel. Es gibt zu viel drumherum und so wenig klassischen Krimi. Dennoch würde ich dieses Buch keinesfalls als nicht lesenswert bezeichnen. Es ist eine Erfahrung, die einem hilft, Einblicke in das Beziehungsgeflecht zwischen mehreren Menschen zu erhalten.
Ich bin froh, dass ich dieses E-Book gelesen habe, auch wenn ich nicht glaube, dass dieses zu den besten E-Books gehört, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

Dienstag, 13. Dezember 2011

592 Seiten bis zum Ziel…

… sind in der Welt der Bücher eine lange Reise. 110 Seiten habe ich jetzt schon von "Der Mann, der kein Mörder war" gelesen. Das Buch ist meines Erachtens ein klassischer Ermittlerkrimi mit vielen psychologischen Aspekten, die man so auf den ersten Blick nicht erwartet hätte. Ich persönlich finde das Buch bisher überaus spannend. Wahrscheinlich wäre ich auch schon sehr viel weiter, in die Adventzeit diesem Jahr nicht so stressig wäre. So freue ich mich jetzt schon darauf, wenn ich das Buch heute Abend weiterlese.
Momentan ist lesen für mich eine sehr entspannende Sache, die gestern dafür sorgte, dass ich nach und zehn Seiten eingeschlafen bin. Nein, das Buch war keinesfalls daran schuld.
Kennt ihr das, wenn ihr eigentlich an Buch weiter lesen, aber euch aufgrund eines stressigen Tages einfach die Augen zufallen? Gestern war das ganz extrem nervig, so dass ich heute im Laufe des Tages weiter gelesen habe.
Wie ihr ja wisst, lese ich das Buch ja in einer Leserunde und dennoch lese ich in meinem eigenen Tempo. Mir persönlich wäre bei einem solchen Buch auf, dass ich nicht nur mit einem eigenen Tempo lese, sondern auch in einer Gruppe deutlich kritischer an ein Buch herangehe. Wahrscheinlicher ich das Buch auch schon weitere gelesen, würde ich in diesem Buch nicht so viel hinterfragen. Meiner Meinung nach ist es aber gerade die kritische Herangehensweise, die mir als Leser einen zusätzlichen Blickwinkel auf die Handlung gewährt.
Für mich persönlich steht zu diesem Zeitpunkt schon fest, dass mir das Buch sehr viel Freude bereitet. Ich bin gespannt, welche Entwicklung es noch geben wird. Haben wir tatsächlich schon alle Figuren kennen gelernt? Wer ist der Täter? Wer wird als Täter behandelt? Meiner Meinung nach ist dieses Buch vielschichtiger (bewusst habe ich an dieser Stelle nicht vielseitiger geschrieben) als man zunächst erwartet. Ich hoffe, dass das Buch seine spannenden Elementen bis zum Ende behält, ohne dabei in unnötige Längen zu verfallen. Natürlich werde ich auch zu diesem Buch eine abschließende Rezension schreiben. Diese kann jedoch noch einige Zeit auf sich warten lassen, da ich das Buch auf mich wirken lassen möchte.

Montag, 12. Dezember 2011

60 Seiten Lesespannung bekam ich…

… gestern per E-Mail angeboten. Vorgestellt wurde mir das E-Book "Aller Anfang ist Mord" von Thomas Nommensen und Jutta Maria Herrmann. Bei diesem 60Seiten starken E-Book handelt es sich um eine Anthologie des Krimi schreibenden Ehepaars. Vier kurze Geschichten fanden auf 60 Seiten Platz.
Bei 60 Seiten konnte ich natürlich nicht Nein sagen. Das E-Book bekam ich dann per E-Mail. Eigentlich wollte ich gestern Abend nur kurz rein gucken, doch dann las ich es von Anfang bis Ende in nur zwei Stunden durch.
Die Geschichten waren allesamt sehr unterhaltsam und überaus spannend. Alle vier Geschichten waren gut gelungene Krimis. Eine Anthologie, die mit 0,99 Euro nicht teuer ist, und trotzdem ein echtes Leseabenteuer bietet.
Wenn ich euch jetzt erzähle, worum es in den Geschichten geht, wäre euch sicherlich ein Teil der Spannung schon genommen. Aus diesem Grund belasse ich es bei einer kurzen Erklärung: Alle vier Krimis sind für sich genommen sehr unterschiedlich und doch weisen sie eine Gemeinsamkeit auf. Es geht um Gerechtigkeit. Die Art und Weise, wie diese Gerechtigkeit erreicht wird, ist manchmal mit Mord verbunden und doch sind die kurzen Krimis sich inhaltlich nicht zu ähnlich. Eine weitere Besonderheit ist mir bei diesen Krimis aufgefallen. Alle Protagonisten weisen Besonderheiten auf.

Mir persönlich haben alle vier Geschichten sehr gut gefallen, so dass ich euch dieses E-Book sehr empfehlen möchte. Vielleicht schaut ihr es euch einfach mal selbst an. Im EPub-Format findet ihr es hier.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Bei frostigem Winterwetter…

… macht das Lesen besonders viel Spaß, wenn man auf dem Sofa sitzt, mit einer gemütlichen Tasse Tee und einer warmen Wolldecke. Die Adventzeit könnte so schön sein, wäre sie nicht so stressig.
Heute habe ich mal einen Tag komplett frei, so dass ich mich jetzt gleich gemütlich aufs Sofa legen werde und lesen. Ich hoffe, dass ich heute noch sehr weit mit meinen Büchern kommen werde, denn "Der Mann, der kein Mörder war" wird jetzt richtig spannend. Da ich dieses Buch auch im Rahmen einer Leserunde lese, freue ich mich, wenn ich heute noch mindestens in Abschnitt beende.
Dieses Buch hat einen sehr angenehmen Schreibstil und lässt sich aus diesem Grunde auch sehr schnell lesen. Die Spannung steigt langsam an. Da dieses Buch in vielen einzelnen Erzählstränge angelegt ist, ist es jedoch am Anfang auch sehr verwirrend. Deshalb brauchte ich ein wenig länger um in dieses Buch hineinzukommen. Nun aber ist die Spannung da, die Leiche des Jungen wurde gefunden, die Ermittlung wird aufgenommen und ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Freundin Hand hatte ich euch geschrieben, dass ich aus diesem Grunde, eben weil es spannend wird, dieses Buch in der Woche mich weiter lesen konnte. Heute will ich die Zeit nutzen und möglichst viel schaffen. Die Sache mit dem Mann, der kein Mörder war, erscheint immer noch seltsam, denn, wenn wir das, was wir aus dem Prolog wissen, zu Grunde legen, dann ist der Mann, der kein Mörder war auf jeden Fall ein Mörder. Die Spurenlage erscheint mir als Leser in diesem Fall recht eindeutig zu sein, obwohl der Mord selbst nicht im Detail beschrieben wurde. Mit der Grundlage des Prologs stellt sich mir jedoch noch eine andere Frage: welches Motiv hat der Täter?
Meiner Meinung nach geht es nämlich bei diesem Buch weniger um die Frage, wer der Täter ist, als vielmehr um die Frage, warum er diesen Mord begangen hat.
Meiner Meinung nach kommt mit Sebastian Bergman auch eine psychologische Komponente in das Buch hinein, die mich als Leser nachdenklich stimmt. Jede Straftat hat ein Motiv. Jeder Mord mindestens ein Opfer und ein Täter. Doch was, wenn sich wie in diesem Buch die Handlungen zu verwischen scheinen und unklar ist, ob das Opfer nicht selbst ein Täter bzw. der Täter nicht selbst ein Opfer ist?
Anhand meiner kurzen Darstellung, seht ihr, dass ich hinter dieser Spannung eine größere Idee vermute. Noch ist das ermittelnde Team auch nicht vollständig. Wir haben zwar bereits erste Eindrücke und wissen doch viel zu wenig, als dass bislang könnten das und das steckt dahinter.
Ich wünsche euch einen schönen dritten Advent und werde jetzt lesen gehen.

Samstag, 10. Dezember 2011

Gestern habe ich das Bloggen leider nicht…

… mehr geschafft. Das soll jetzt keine faule Ausrede sein, vielmehr war es so, dass mein Browser nicht so funktionierte, wie ich es wollte. Der Fehler war zwar recht schnell gefunden, allerdings dauerte es etwas länger die Add-Ons wieder zu aktivieren. Ihr kennt das ja vielleicht selbst, ein Browser der mit persönlichen Einstellungen versehen ist es einfacher zu nutzen als jener mit Standardeinstellungen. Funktioniert dann ihren etwas nicht, ist man schnell mal ein wenig auf geschmissen. Naja, auf jeden Fall kam ich so nicht mehr zum bloggen.
Was ich euch eigentlich schon gestern mitteilen wollte war folgendes: vor einigen Tagen fragte der Mira Taschenbuchverlag bei Facebook, ob jemand mit Blog Interesse hätte, das Buch "Herr erbarme dich!" Zu rezensieren. Man sollte schreiben, warum ein dieses Buch interessierte. In der Kurzbeschreibung hieß es, es ging um eine Profilerin.
Meine Antwort war also schnell gefunden, Profiling interessiert mich sehr und das in Kombination mit einer Frau ist verdammt selten. Häufig sind die Ermittler dieses Bereichs jedoch eher männlich. Nun warte ich gespannt, wann das Buch bei mir ankommt.
Als heute Morgen der Postbote klingelte dachte ich bereits, das ging aber schnell. Es handelte sich hierbei aber nicht um das gewonnene Buch, sondern um eine Bestellung, sowie Rezensionsexemplare für das kommende Jahr.
Damit es im nächsten Jahr etwas übersichtlicher wird, habe ich mir jetzt in meinem Kalender notiert, wann welches Buch erscheint und wann eine passende Leserunde stattfindet. Ich hoffe, ich kann somit zukünftig noch mehr spannende Rezension bieten. Die Rezensionsexemplare jedenfalls lassen keine Wünsche offen. Ich für meinen Teil glaube, dass mit diesem ersten Halbjahr eine sehr gute Auswahl gelungen ist.
Bevor ich den Beitrag heute beende, möchte ich noch kurz erwähnen, dass ich mit den Büchern, die aktuell lese gut vorwärts komme, ich hoffe beide im Verlauf der nächsten Woche beenden zu können.
Spannungs technisch finde ich "Der Mann, der kein Mörder war" sehr gut gelungen. Hierzu werde ich sicherlich in den nächsten Tagen eine Rezension schreiben können.
Atmosphärisch betrachtet Licht mir persönlich "Die Sprache der Schatten" ein wenig schwer im Magen. Ich persönlich habe jedoch bei anderen Lesern mitbekommen, dass sie das Buch sehr gut gelungen fanden. Ich bin diesbezüglich ein wenig zwiegespalten. Näheres dazu in meiner Rezension, die ich ebenfalls für die nächsten Tagen geplant habe.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Endlich Wochenende...

... heißt es für mich an diesem Donnerstag und ich bin dieses Mal echt froh darüber. Die beiden Bücher, die ich gerade lese, sind wirklich gut und doch hörte ich nach einer halben Stunde mit dem Lesen auf. Der Grund: Ich wusste, es wird spannend. Das allein wäre nun wirklich kein Grund gewesen, wäre heute nicht Uni gewesen. So vermutete ich ganz richtig, dass ich wenig Zeit haben würde.
Deshalb freue ich mich nun auf ein Wochenende mit zwei guten Büchern und Zeit zum gemütlichen Lesen auf dem Sofa.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

"Der Mann, der kein Mörder war"...

... sich insgesamt sehr gut. Der Einstieg in das Buch ist gut gelungen, so dass direkt zu Beginn Spannung aufgebaut wird. Der Mann, der kein Mörder war, wirft eine Leiche ins Wasser. Er redet sich selbst ein, dass das Geschehene kein Mord sei. Als Leser erfährt man jedoch erst einmal nichts über das Geschehene.
Ich bin gespannt wie dieses Buch weitergeht. Es verspricht einiges.
Auch mit meinem 2. Buch komme ich gut vorwärts.
Ab sofort bin ich auch wieder etwas entspannter, so dass mir das Lesen nun wieder leichter fällt. Entspannt liest es sich nun mal am Besten.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Gutscheine an Nikolaus…

… gibt es selten. Heute möchte ich allerdings die Gelegenheit nutzen und euch eine Internetseite vorstellen, die mir persönlich bis vor Kurzem noch nicht bekannt war. Die Überschrift hat es schon verraten, es geht um Gutscheine, so genannte Rabattgutscheine.
Rabatt-Aktionen und Gutscheine gibt es im Internet häufiger. Schon wenn man bei Google das Stichwort "Gutschein" oder "Rabatte" eingibt, findet man zahlreiche Seiten dieser Art.
Gutscheinrabatt.eu bietet derzeit noch ein recht kleines Sortiment an Rabatten. Dennoch ist die Seite sehr übersichtlich, da es für jedes Interesse eine eigene Kategorie gibt. Zusätzlich werden die Rabattgutscheine auch noch nach Anbieter sortiert.
Als Vielleserin stach mir hierbei natürlich sofort ihre Rubrik "Bücher/Musik/DVD" ins Auge. Hier wurde ich allerdings enttäuscht, da es nur insgesamt elf Rabatte in dieser Rubrik gab. Besonders sprach mich natürlich der Gutschein von Buecher.de an.
Angeblich gab es nämlich einen 10-Euro-Gutschein. Die Crux an der Sache:  je größer der Gutschein sein soll, desto mehr muss man bei buecher.de kaufen. Darauf wird allerdings erst hingewiesen, wenn man bereits auf die Überschrift geklickt hat. Einen 10-Euro-Gutschein gibt es zudem nur auf Spielzeug, d.h. im Klartext, dass man nur einen 10-Euro-Gutschein erhält, wenn man dort mindestens ein Spielzeug kauft. In der Rubrik Familien & Kinder ist dieser Gutschein aber gar nicht erst gelistet.
Insgesamt kommt mir diese Seite ein wenig merkwürdig vor, auch wenn ich den ein oder anderen Gutschein nach eingehender Prüfung wahrscheinlich nutzen würde.

Wenn ihr mich so fragt, würde ich bei dieser Seite sehr genau hinschauen und auch die Bedingungen zu den Gutscheinen durchlesen, bevor ich diese nutze. Meiner Ansicht nach ist dieses allerdings bei jeder Seite notwendig. Man sollte keiner Seite uneingeschränkt vertrauen.
Wenn ihr jedoch auf Gutscheine achten wollt, könnt ihr auch einmal einen Blick auf diese Seite werfen. Mir persönlich wäre nur wichtig darauf hinzuweisen, dass auch noch andere Seiten gibt.

Montag, 5. Dezember 2011

Ein erster Blick auf…

… "Der Mann, der kein Mörder war" zeigt mir, dass dieses Buch sehr viel versprechend ist. Die ersten 16 Seiten hatte ich ja bereits eine Leseprobe gelesen. Es gibt viele verschiedene Charaktere, die zu Beginn möglicherweise ein wenig verwirren und direkt zu Beginn einen Mord. Einen Mord von einem Mann, der kein Mörder war. Anfangs erscheint mir dieses Buch doch sehr verwirrend und doch baut sich dadurch eine gewisse Grundspannung auf.
Heute Mittag hatte ich mir noch einmal die Leseprobe durchgelesen, obwohl ich das Buch bereits hier liegen habe. Eigentlich wollte ich erst heute Abend, also jetzt, mit dem Buch beginnen. Tatsächlich kribbelt es mir allerdings, nachdem ich die Leseprobe erneut las, in den Fingern. Ich glaube, hätte ich ein wenig mehr Zeit gehabt, ich hätte es tatsächlich gewagt, das Buch anzufangen.
Da ich am Nachmittag jedoch keine Zeit mehr hatte, werde ich jetzt heute Abend in das Buch einsteigen. Gestern bin ich nämlich noch sehr gut mit "Die Sprache der Schatten" weiter gekommen. Heute habe ich allerdings mehr Lust auf einer richtig guten Krimi. Aus diesem Grund werde ich jetzt heute mit "Der Mann, der kein Mörder war" beginnen. Hier gefällt mir auch Schriftgröße, Zeilenabstand und Rand des Buches sehr gut. Der Druck ist in sich stimmig und gut zu handhaben. Ich bin gespannt.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Als mir gestern der Postbote...

... zwei dicke Umschläge überreichte und sagte "Lesenachschub!", ahne ich bereits, dass mein Leserundenbuch zu "Der Mann, der kein Mörder war", welches ich bei lovelybooks gewonnen habe, seinen Weg zu mir gefunden hat. Was den anderen Umschlag anging, hatte ich eine wage Vermutung, die mich dazu veranlasste den Umschlag vorsichtig zu öffnen um kein Chaos anzurichten.
Die Vermutung erwies sich als richtig. Aus dem Umschlag kam mir eine Druckfahne zu einem Buch entgegen, das am 16. Januar bei Rowohlt erscheint.
Jetzt möchtet ihr bestimmt wissen, um welches Buch es geht. Viel kann ich euch noch nicht sagen, aber ich will es dennoch versuchen. Der Titel des Buches ist "Ende". Autor des Buches ist der spanische Autor David Monteagudo.
Worum es geht ist gar nicht so einfach zu erklären, deshalb zitiere ich einfach mal aus einer E-Mail, die ich vor wenigen Tagen erhielt.
"Inmitten einer zerklüfteten, zeitlos anmutenden Bergwelt, abgeschnitten von der Welt, von Strom und Nahrung, getrieben von Angst und Hysterie, sind es vor allem die inneren Abgründe, denen sich eine kleine Gruppe Menschen zu stellen hat – insbesondere aber der Schuld, die sie vor 25 Jahren auf sich geladen hat."
 Wie mir dieses Buch gefällt, kann ich euch noch nicht sagen, da ich es noch nicht begonnen habe, aber das wird sich bald ändern. Für die Tage zwischen Weihnachten und Sylvester plane ich übrigens viele gemütliche Lesestunden auf dem Sofa ein.

Samstag, 3. Dezember 2011

"Die Sprache der Schatten" ist einerseits…

… ein wirklich tolles Buch. Es ist die Geschichte einer Familie, die vor kurzem ihr Oberhaupt verloren hat. Nach einigen Monaten der Witwenschaft kehrt Rika in die Gesellschaft zurück. Zu ihrer Rückkehr schenkt ihr Stiefsohn Alexander ein Bild von einem ihr unbekannten Maler. Sie begibt sich auf Spurensuche und findet schließlich den Maler "Anthonis". Nach einer ersten Begegnung sucht sie ihn in seinem Atelier auf, doch er erkennt sie nicht wieder.
Neben diesem einen Erzählstrang gibt es noch einige weitere. So meldet beispielsweise Alexander sein Interesse an Rika, die er immerhin nur ein Jahr älter ist als er selbst, an. Außerdem ist der skrupellos was die Eheschließung seiner Schwester Anna anbelangt. Er strebt die Vermählung mit dem Sohn der Familie Weidenfels an, wohingegen Anna eher ein Interesse an David Löwenstein zeigt.

Inhaltlich gefällt mir das Buch wirklich gut, auch sprachlich erscheint es mir wirklich gut. Aber es gibt doch einen negativen Aspekt, denn Atmosphäre kommt bei mir momentan nicht auf. Irgendwie hängt es da momentan. Möglicherweise liegt das daran, dass ich mich nie zuvor länger und so intensiv mit Kunstwerken aus dem Jahr 1890 befasst habe.
Ich freue mich schon darauf dieses Buch weiter zu lesen, allerdings ist es nicht so, dass mich dieses Buch vollends in seinen Bann zieht. Ich will jetzt heute noch einige Seiten lesen und bin gespannt, ob ich wieder so gut vorwärts, wie gestern.

Freitag, 2. Dezember 2011

Ein ganz besonderes Benefizprojekt…

… möchte ich euch heute vorstellen. Das Besondere: Nicht nur die Empfänger der Spende profitieren. Auch ihr. Doch ich möchte am Anfang anfangen und euch erst einmal sagen: Es geht um ein Buch.
Das Projekt wurde durch die Agentur Thomas Schlück und epubli.de gestartet. Autoren der Literatur-Agentur schlossen sich zusammen und schrieben zusammen an einer Weihnachtsanthologie. Ich weiß, ich weiß. Von Anthologien habe ich euch in diesem Monat schon mehr als genug erzählt. Auf diese spezielle möchte ich aber dennoch hinweisen. Die Autoren die bei dieser Anthologie mitwirken sind ganz besondere Hochverräter:
Ihr seht selbst es sind viele bekannte Namen dabei. Diese 4,99 Euro pro E-Book sind zudem auch noch gut investiert, gehen Sie doch zu je 50 % an zwei Organisationen.Zum einen wird dies “Writers in Prison” sein, ein Verein, der sich für die Freilassung von inhaftierten Schriftstellern einsetzt und sie in ihrer Exil unterstützt.Zum anderen geht das Geld an den hannoverschen Hospizdienst Trauer-Fuchsbau, in welchem unter anderem trauernde Kinder und Jugendliche betreut werden.Für die Weitergabe der Einnahme durch dieses Buch garantiert die Agentur Thomas Schlück.
Natürlich kann ich verstehen,wenn hier niemand die Katze im Sack kaufen möchte. Aus diesem Grunde habe ich mich nach Leseproben zu den Kurzgeschichten erkundigt. Ich erhielt 2 Links, die zu Leseproben führten. Einer führt zu Kurzgeschichte von Sarah Lark, die man quasi als Einstimmung kostenlos bei buecher.de herunter laden kann. Die zweite Leseprobe (von Anke Greifeneder) findet sich auf der Seite der Bild-Zeitung. Vielleicht schaut ihr euch die zwei Leseproben mal an und entscheidet dann selbst. Abschließend weise ich noch daraufhin, dass alle Mitwirkenden auch bei facebook sind.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Frühling ist bei den Verlagen…

… natürlich ebenso wenig wie bei uns, und doch gibt es schon die ersten Verlags vorschlagen. So erreichte mich vor die Verlagsvorschau von Droemer knaur sowie dem Pan-Verlag (der ja genau genommen dazugehört) und ich war gespannt, welche Bücher mich 2012 erwarteten.
Insgesamt gibt es wieder sehr viele gute Bücher. Mich persönlich interessiert nun diese zehn besonders:

  1. Schwarzer Schmetterling
  2. Die gläserne Frau
  3. Schwarze Blumen
  4. Brennen muss die Hexe
  5. Passwort: Henrietta
  6. Die Farben von Florenz
  7. Lauf, Mama, lauf
  8. Purpurmond
  9. Lamento
  10. Ballade
Natürlich werde ich an dieser Stelle nicht alle Bücher einzeln vorstellen. Das würde den Rahmen dieses Beitrages doch sprengen. Nur so viel, meiner Ansicht nach ist dieses auch nicht nötig, zeigen doch schon die Titel, die Vielfalt meiner Wahl. Möchte jemand zu einem speziellen Titel etwas genaueres wissen, nutzt bitte das Kommentarfeld.
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