Mittwoch, 29. Februar 2012

Berliner Tafel e.V.

Viele Menschen in der BRD bekommen einen Teil ihrer Lebensmittel von bundesweiten Tafelprojekten. In einer E- Mail erfuhr ich von einem Spendenprojekt des Lebensmittelgeschäfts saymo für die Berliner Tafel.
“Seit der Gründung der Berliner Tafel e.V. im Jahr 1993 ist der Grundgedanke des karitativen Vereins zum Vorbild für viele weitere Tafelgründungen in ganz Deutschland geworden – inzwischen umfasst die gesamte Tafellandschaft Vereine in weit über 850 Städten.”(Quelle: berliner-tafel.de)
In Berlin richtet sich das Angebot an rund 500.000 Menschen sowie zahlreiche soziale Einrichtungen. Saymo möchte nun mithilfe von bis zu 2000 Blogger auf das Angebot der Berliner Tafel aufmerksam machen und andere zum Spenden motivieren. Für jeden teilnehmenden Blog spendet saymo ein Lebensmittel, welches der Blogger selbst ausgewählt hat.
Ich habe mich entschieden teilzunehmen und möchte, dass für diesen Beitrag Tee gespendet wird.
Wer möchte kann auf seinem Blog ebenfalls auf diese Spenden-Aktion hinweisen und so ebenfalls teilnehmen. Hier findet ihr weitere Informationen zur Aktion.

Dienstag, 28. Februar 2012

"Gepäckschein 666" wollte ich schon vor ...

... einiger Zeit beginnen. Heute griff ich auf der Suche nach einem guten und leicht zu lesenden Buch danach und habe in einer Viertelstunde 23 Seiten gelesen. Bisher lässt es sich ausgesprochen gut lesen und wird wohl sehr schnell gelesen sein.
"Gepäckschein 666" von Alfred Weidenmann erinnert mich an "Emil und die Detektive" von Erich Kästner und damit an meine Kindheit in der ich "Emil und die Detektive" einige Male gelesen und sogar zwei Mal im Theater gesehen.
Nun erfreue ich mich also einer guten Erinnerung und lese das Buch von Alfred Weidenmann in Erinnerung an Erich Kästner und bin gespannt, wie sehr sich die Bücher ähneln...

Sonntag, 26. Februar 2012

"Im wilden Osten dieser Stadt" hat Nerven ...

... gekostet, denn auf den ersten 120 Seiten ist die Geschichte sehr verwirrend. Kristina Wolland ist Anwältin in Hamburg und die Betreuerin ihrer langjährigen Freundin Angie, die sie mitten in der Nacht um Hilfe bittet. Einen Tag später ist Angie tot und Kristina befindet sich in einem Strudel aus verwirrenden Gefühlen und kriminellen Machenschaften wieder. Was ist mit Angie passiert und wie steckt Alexander in diesem Fall? Wurde Alina entführt? Ist sie womöglich schon tot? Welche Geheimnisse verbirgt Kristinas Lebensgefährte Michel?
Irene Stratenwerth hat einen Regionalkrimi geschrieben, der mir auf den ersten 120 Seiten einiges Kopfzerbrechen bereitete. Meiner Ansicht nach war es sehr verwirrend, die vielen Handlungsstränge zu sehen, die sich mit der Zeit entwickeln. Gerade am Anfang waren es für meinen Geschmack zu viele Fäden, die erst spät miteinander verbunden wurden.
Der Autorin ist ein spannender Plot gelungen, der so eigentlich gut durchdacht und ausgedacht wurde. Die Umsetzung hingegen war mir manchmal ein wenig zu platt. Manchmal hätte es mich gefreut ein paar Beschreibungen mehr zu lesen oder auch ein paar ergänzende Details.
Der Stil dieses Buches war mir persönlich etwas zu sachlich. Der Hamburger Journalistin ist es zu selten gelungen, mich emotional zu erreichen.
Alles in allem ist es ihr aber gelungen, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich ein Hamburger schnell zurecht finden kann.

Samstag, 25. Februar 2012

#whb geht in die 9. Runde und…

… ich bin mal wieder dabei. Um 10 Uhr ging es für mich nach einem guten Frühstück und einem selbst gepressten Möhrensaft mit Apfel (lecker!) los.
Warum ich heute daran teilnehme lässt sich schnell sagen. Ich hatte Lust dazu, mal wieder einen ganzen Tag dem Lesen zu widmen. Dass  ich außerdem mit “Im wilden Osten dieser Stadt” ein Buch habe, welches ich durch diese Aktion beenden könnte, ist zu dem sehr passend.
Stündlich berichten werde ich jetzt aber nicht. Stattdessen werde ich euch schreiben, wenn  ich mit “Im wilden Osten dieser Stadt” durch bin. Für alle die meinen Beitrag über das Bloggertreffen nicht gelesen haben: Es handelt sich um mein Bahn-Buch und ich bin bereits auf Seite 73 von 240. Sobald ich es durch habe, werde ich mich wieder melden.
Nein, durch habe ich es nicht, allerdings wird es Zeit für ein Update. Ich bin auf Seite 120 und frage mich langsam nach meiner Motivation, dieses Buch heute zu beenden. Es ist inzwischen für mich als nicht Hamburgerin etwas zäh. Zudem gibt es mir persönlich zu viele Handlungsstränge, die zwar einerseits zusammenhängen, aber andererseits lose herunter hängen. Mir als Leser ist noch nicht ganz klar, wie ich das ganze richtig einschätzen kann und die Verwirrung wächst und wächst. 
Momentan weiß ich wirklich nicht, was ich von dem Buch halten soll. Dieser Regionalkrimi ist gewiss nicht mein erster und sicher auch nicht der letzte. In diesem speziellen Fall wäre es mir aber schon sehr recht, wenn ich mich ein wenig besser in Hamburg und der dortigen Bevölkerung auskennen würde. Aber es hilft alles nichts, da muss ich jetzt durch... Bis später!

Da bin ich schon wieder. Inzwischen bin ich auf Seite 140 angekommen, wobei ich jetzt behaupten kann, dass sich das Buch nun, Zur Hälfte gelesen ist, besser lesen lässt. Tatsächlich habe ich allerdings erkannt, wobei dem Buch meine persönliche Schwierigkeit liegt. Wie ich vorhin schon anmerkte, bin ich in Hamburg ortsfremd. Die Autorin hingegen ist dort kein Mensch. Als freie Journalistin wird sie zudem öfter einmal mit der Hamburger Justiz zu tun haben und sich folglich dort ebenfalls gut auskennen. Das zeigt mir auch ihrer Bibliografie, da sie bereits einmal ein Sachbuch über einen Hamburger Juristen in den USA geschrieben hat. Möglicherweise wird somit einen Wissensstand vorausgesetzt, den ich zum derzeitigen Zeitpunkt nicht habe.
Vielleicht ist dieses Buch einfach momentan nicht das richtige für mich. Möglicherweise kommt es allerdings auch nur zur falschen Zeit. Generell gefällt mir der Plot des Buches ganz gut. Da sich persönlich bei der Ausführung einige Probleme habe brauche ich jetzt nicht noch einmal zu erwähnen. Eine ausführliche Rezension wird folgen, sobald ich dieses Buch (hoffentlich heute noch) beendet habe. Gespannt bin ich im übrigen darauf, inwieweit sich das, was in diesem Buch passiert ist am Ende aufklären wird. Wer steckt alles mit in dem Fall und wer ist durch einen dummen Zufall hineingeraten? Auf diese und weitere Fragen werde ich hoffentlich gegen Ende des Buches noch einige Antworten bekommen. Für mich steht fest, dass ich dieses Buch definitiv nur ortskundigen Leserinnen und Lesern empfehlen würde. Möglicherweise auch nur solchen, die sich ein wenig mit Recht auskennen.

Freitag, 24. Februar 2012

Neue Wege meinen Blog zu verfolgen

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, wird Google seinen Service regelmäßige Leser einstellen. Schade, aber leider lässt es sich nicht ändern.

Da ich euch als Leser nicht verlieren möchte, verweise ich hiermit auf zwei Möglichkeiten meinen Blog zu abonnieren. Ihr findet sie Links.

Eine Chance ist der RSS-Feed von Feedburner. Der andere Service wäre bloglovin.com (beide findet ihr links oben). Während ihr euch bei Feedburner aussuchen könnt, wie ihr meinen Blog empfangen wollt, müsst ihr euch bei bloglovin.com selbst registrieren um andere zu followen. Des Weiteren könnt ihr mich bei Twitter unter dem Namen lanceforfree (eine kleine Wortspielerei zum Begriff freelancer) und auf Facebook (siehe linke Seite) finden.

Nun bleibt mir nur noch zu sagen,  ich hoffe, mir bleiben viele von euch treue Leser. 

Für alle, die noch keinen passenden Feedreader gefunden haben: Schaut euch mal goodnoows.com an. Der Service lässt sich gut personalisieren.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Ein Blick ins Buch “Rebellen der Ewigkeit”…

… zieht mich voll in die Geschichte und somit mitten in einen Stau auf der Autobahn. Soweit ist das Buch auf den ersten Blick noch nicht sehr spannend, aber der Schreibstil sagt mir sehr zu.
Ich habe mal gelesen (fragt mich bitte nicht wo!), dass die Einstiegsszene bereits viel über das Buch verrät. In einer guten ersten  Szene ist also schon viel angelegt. Bei “Ende” war es auch so. Diese Parallele hat “Rebellen der Ewigkeit” zu “Ende”. Bei “Ende” ging es um Streitigkeiten und Geheimnisse. Bei “Rebellen der Ewigkeit” geht es um Verschwendung der eigenen Lebenszeit.
In letzterem ist die Anlegung des Konflikts jedoch auf den ersten Blick etwas verhaltener. Es geht um Zeit, ja, um das zu spät kommen. Es geht ums Warten müssen und um Stau. Somit befinden wir uns als Leser des neuen Jugendbuchs von Gerd Ruebenstrunk direkt im Sog der Geschichte ohne vorher eine lange Vorgeschichte erzählt zu bekommen.
Diese Art des “Erzählens” schätze ich persönlich sehr, da sie mich direkt in die Handlung hineinsetzt. Dieser Einstieg lässt mich geheimer Beobachter der Geschichte werden, die sich direkt vor meinem Auge entfaltet und sich mir zeigt. Für diesen Einstieg, der auf den ersten Blick recht unspektakulär erscheint, bin ich dankbar, da er mir die Geschichte zeigt und mich selbst auf Spurensuche schickt. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und gehe jetzt … hoffentlich ohne Stau :-) … zum Lesen.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Um euch und mir Abwechslung zu gönnen …

… werde ich nun nach zahlreichen Krimis, Thrillern und Spannungsbüchern mal wieder ins All-Age-Genre wechseln. “Rebellen der Ewigkeit” werde ich als nächstes im Rahmen der lovelybooks-Leserunde lesen.

Mich persönlich macht schon das Aussehen des Covers sehr neugierig. Habt ihr schon mal ein Buch mit einem orangenen Schnitt gelesen. Auch das Cover (Weißes Uhrwerk mit orangenem Auge) sieht super aus und macht mich neugierig.  Werft mal einen Blick in den Trailer:

Hat es euch gefallen?

Montag, 20. Februar 2012

Eine Zeit, die alles verändert: Das ist “Ende”

Als ich mit “Ende” von David Monteagudo anfing, war ich skeptisch in welche Richtung das Buch sich entwickelt. Nun nachdem ich das Buch beendet habe, kann ich euch sagen: Es ist eine Gesellschaftskritik mit psychologischen Spannungselementen.
Die Anfangsidee ist denkbar einfach: Neun Freunde planen nach 25 Jahren eine Réunion. Was erst einmal wie einer Kurzgeschichte klingt, entwickelt sich durch Spannungselemente, wie einem Stromausfall, einem einsam gelegenen Treffpunkt sowie plötzlich verschwindenden Menschen schnell zu einem spannenden Roman mit überraschenden Wendungen. Da jeder unserer Protagonisten etwas aus seinem Leben verheimlicht und alle sich weiterentwickelt haben, kommt es zu zahlreichen Streits und Eskalationen, die so nicht vorhersehbar waren, aber doch zu erahnen, wenn man mal kurz darüber nachdenken, wie sehr ein Mensch durch andere beeinflusst wird. Die Freunde haben sich schlicht und ergreifend in unterschiedliche Richtungen entwickelt.
David Monteagudo  ist es mit seinem Stil gelungen mir die Beweggründe jedes Einzelnen näher zu bringen. Die Aussage “Zeig es mir!” bekommt in diesem Buch eine echte Bedeutung, denn der Autor beschreibt die Probleme nicht, er zeigt sie. Im Großen und Ganzen kommt dieses Buch ohne große Beschreibungen aus. Ich möchte sogar soweit gehen und folgende Behauptung aufstellen: ”Wenn man dieses Buch 12 Menschen zu lesen gäbe, dann würde man 12 verschiedene Beschreibungen der Örtlichkeiten bekommen, die sehr unterschiedlich sein können. Die einzige Gemeinsamkeit ist die Einsamkeit der Lokalität.”
Normalerweise würde mich das kolossal stören, da ja mein Kopfkino so nicht funktioniert. In diesem Fall ist es jedoch anders. Der hat auf große beschreibende Passagen verzichtet, weil er sie nicht braucht. Diese Geschichte könnte so überall passieren und selbst die Figuren könnte man durch andere ersetzen.   Worauf es bei diesem Buch ankommt, wird beim Lesen schnell klar. Das Innere der Figuren steht im Mittelpunkt der Handlung.
Monteagudo spielt mit zum Teil widersprüchlichen Charakteren, die sehr vielschichtig erscheinen. Tatsächlich geht es hier um ein Problem, dass in unserer Gesellschaft nicht selten ist. Es geht um Toleranz und Akzeptanz.
Wie mir das Buch gefallen hat lässt sich nicht einfach in zwei Sätzen sagen. Es ist ein Buch, das aufgrund der Vielzahl der Protagonisten und kritischer Punkte nicht gerade leicht zu lesen ist. Es ist ein Buch, das man nicht mal ebenso weg liest - über das man längere Zeit nachdenken kann und sollte. Mir persönlich gefiel Buch gut. Allerdings muss man für dieses Buch Zeit mitbringen.
Fazit: Eine absolute Empfehlung für Liebhaber anspruchsvollerer Bücher, die gerne ein wenig interpretieren.
Danke an den Rowohlt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Sonntag, 19. Februar 2012

Es gibt Bücher über die muss man eine …

… Nacht schlafen. Mit “”Ende” habe ich anscheinend genau so eines erwischt. Es ist kein Buch, dass man nicht versteht. Die Handlung als solche ist denkbar einfach und dennoch muss man erst einmal darüber nachdenken.

Der Stil des Autor ist es, der diesen Effekt auf das Buch hat. Irgendetwas ist anders als bei den Büchern, die ich normalerweise lese. Das ist mir von vornherein aufgefallen. Es ließ sich mich einfach so weg, sondern stimmte immer wieder nachdenklich. Die Handlung als oberflächliche Idee betrachtet beschäftigt sich mit einer Gruppe von Menschen, die früher einmal befreundet war. In den letzten 25 Jahren hat sich jedoch einiges geändert und jeder hat seinen eigenen Weg im Leben gefunden. Wie gravierend diese Änderung jedoch ist, wird erst deutlich als erste verschwindet. Soviel zur Handlung. Morgen möchte ich euch eine abschließende Stellungnahme in Form einer Rezension geben. Heute jedoch muss ich leider darauf verzichten, da ich mir selbst erst einmal selbst darüber klar werden möchte, wie ich dieses Buch als ganzes einschätze.

Freitag, 17. Februar 2012

"Ende" habe ich noch nicht beendet, aber...

.. heute bin ich ein gutes Stück weitergekommen. Im Gegensatz zu den Büchern, die ich sonst lese, ist "Ende" kein Buch zum "Verschlingen". Es ist wirklich toll, aber es ist eben auch anders. Es ist ein Buch zum Innehalten und Nachdenken.
Eines ist "Ende" aber mit Sicherheit nicht: ein Buch zur Zerstreuung. Ich freue mich jetzt erst mal darauf es weiterzulesen und bin sehr gespannt, wie weit ich heute noch komme. Der Rest wird dann morgen gelesen.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Na feiert ihr Weiberfastnacht? Ich bin…

… ja nicht so der Partytyp. Aus diesem Grund habe ich heute wieder ein Buch zur Hand genommen. Schon gestern habe ich in nur eineinhalb Stunden 50 Seiten gelesen. Über so viel Eifer müsste ich mich eigentlich freuen, aber wenn ich schon unter der Woche so viel lese, wie wird es dann erst am Wochenende. An diesem Wochenende möchte ich “Ende” zu Ende lesen.

Ich glaube, dass ich jetzt, wo ich ein paar Tage Abstand zu Spannungsbüchern (Kann man das so sagen?) hatte, traue ich mich wieder an ein spannendes Buch heran. Das Gefühl der Übersättigung ist endlich weg. Ich hoffe euch also schon an diesem Wochenende eine Rezension schreiben zu können.

Dienstag, 14. Februar 2012

"Die Dienstagsfrauen" (Monika Peetz) treffen...

...  sich seit einem Französisch-Kurs an einem Dienstag pro Monat im Restaurant. Neben den monatlichen Treffen verreisen sie auch einmal im Jahr gemeinsam. Nun verstirbt Judiths Mann. In seinem Nachlass findet sie das Tagebuch, welches ihr verstorbener Mann während einer Pilgerfahrt auf dem Jacobsweg geschrieben hat.
Nun wandeln die fünf Freundinnen auf den Spuren des Toten und stoßen dabei auf Ungereimtheiten. Es ist eine Reise, die alle fünf verändern wird:
"Da ist Caroline, die Strafverteidigerin, verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder. Organisiert, konsequent und streitbar. Sie sagt, was sie denkt, und sie tut, was sie sagt. Und kann trotzdem gut mit Kikis Chaos umgehen. Kiki, chronisch gut gelaunt, gern verliebt, entwirft beruflich Haushaltsgegenstände. Sie hofft auch mit 35 noch, von der Wegwerfware wegzukommen. Bei Aufträgen und bei Männern. Eva wäre schon froh, wenn sie ein eigenes Leben hätte. Als Hausfrau, Ehefrau und Mutter mit brachliegender medizinischer Approbation ist sie geplagt von den schrecklichen "V's": vierzig, vier Kinder, verirrt. Estelle, die Apothekergattin, ist die Frau, die immer zu viel in den Koffer packt und das Tragen anderen überlässt. Einig sind sie sich nur, wenn es darum geht, ihrer Freundin Judith beizustehen. Die zierliche Kindfrau ist die Dramaqueen der Dienstagsfrauen. Sie bespricht ihre Probleme lieber, als dass sie sie löst." (amazon.de)
Das Buch ist nicht zuletzt aufgrund seines gradlinigen Schreibstils und seiner kurzen Kapitel das ideale Reisebuch. Es versetzt den Leser in die Rolle eines Pilgers. Obwohl das Buch perspektivisch zwischen den Frauen wechselt, fühlte ich mich als eine von den Dienstagsfrauen und wusste immer, wer gemeint ist.
Das Buch weckt mein Interesse für den Jakobsweg. Vielleicht sollte ich ihn auch mal pilgern? Egal, ich freue mich auf neue Abenteuer der fünf Damen, obwohl ich ja eigentlich gar nicht zur Zielgruppe gehöre.

Amazon verschenkt zum Valentinstag (heute) …

… 4 ebooks rund um die Liebe. Heute könnt ihr euch für euren Kindle oder eure Kindle-App kostenlos folgende E-Books herunterladen:

  • “Fang des Tages” von Kristan Higgins
  • “Rückkehr an den Ort meiner Träume” von Emilie Richards
  • "Der Kelch von Anavrin: Das Herz des Jägers" von Lara Adrian
  • "Stadt, Mann, Kuss ..." von Susan Mallery

Wer mich kennt, der weiß, dass diese Bücher nicht meinem normalen Beuteschema, aber wenn ich mir die Bücher durch diese Aktion holen kann, dann bin ich gerne bereit, es mit ihnen zu versuchen.

Bevor jetzt aber alle fragen, wann ich sie lese: Ich denke, diese Bücher sind eine gute Abwechslung zu Krimis und Thrillern. Der Abbau der ungelesenen Rezensionsexemplare geht aber vor.

Montag, 13. Februar 2012

Zwei Karten für...

... Tess Gerritsen habe ich mir heute bestellt. Am 16. März liest die bekannte Thrillerautorin aus ihrem am 10. März erscheinenden Buch "Grabesstille". Ich persönlich habe einige ihrer Hörbücher gehört und freue mich schon sehr auf die Lesung.
Laut Thalia.de geht es im neuen Buch um Folgendes:

"Wohliger Schauer oder nackte Angst. Was, wenn
die Geistergeschichten Ihrer Kindheit wahr würden?

Jahraus, jahrein werden sie an den schrecklichen Tag erinnert, da in einem kleinen Restaurant in Chinatown ein Amokläufer ihre Angehörigen hinrichtete. Doch wer schreibt die Briefe, die besagen, dass der wahre Täter noch immer nicht gefasst sei? Erst als neunzehn Jahre später bei einer Stadtführung durch Boston die Leiche einer Frau gefunden wird, die mit einem antiken chinesischen Ritualschwert verstümmelt wurde, wird der alte Fall wiederaufgerollt. Und nicht immer haben Jane Rizzoli und Maura Isles bei den Ermittlungen das Gefühl, es mit einem leibhaftigen Gegner aus Fleisch und Blut zu tun zu haben ..."

Nach der Lesung werde ich euch natürlich berichten, wie es mir gefallen hat.

Samstag, 11. Februar 2012

Das ebook “Haruspex” (Tina Sabalat) habe …

… ich gestern beendet. Als ich mit diesem ebook anfing, war ich etwas skeptisch, da es sich schon merkwürdig anhörte. Stellt euch folgendes vor: Ihr geht zu einer Wahrsagerin und habt eine Frage. Jemand anderes hat euch diesen Termin gemacht und euch auch die Frage zukommen lassen. “Was passiert am 10.August?” Die Wahrsagerin, eine Pythia, schaut euch an und gelangt so in eure Eingeweide. 20 Sekunden später nennt sie dir die Antwort ”Am 10. August werden Sie sterben.”

Genau in dieser Situation findet sich Sam wieder. Dieser Kann die Antwort nicht akzeptieren und versucht sein Schicksal zu ändern und seinem Mörder zu entwischen. Hierzu nutzt er die Tipps der Pythia und entwickelt sogar Gefühle für die ungewöhnliche Frau.

Von der Autorin Tina Sabalat habe ich bis zu diesem ebook noch nichts gelesen. Sie war mir gänzlich unbekannt. Stilistisch hat mir ihr Buch jedoch sehr gut gefallen. Sie schreibt einfach und so wie man es auch sagen würde. Ihr Stil ist nah am Leser. Durch unerwartete Wendungen gelingt es ihr den Leser immer wieder und tiefer in die Geschichte hinein zu ziehen. Kurzum dieses ebook, das durchaus kein klassischer Thriller ist, wusste mich zu überzeugen.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Ein schlichtes kleines schwarzes Notizbuch…

… begeisterte mich heute sehr. Der Grund war eine schwarze Prägung: “Stephanie Parris Ketzer Roman Limes” erhalten hatte ich dieses tolle kleine Ding von Limes. Ich hatte kurz überlegt, ob ich euch dieses Notizbuch fotografieren sollte. Allerdings wird die Fotografie dem Buch nicht gerecht, da ihr die Gravur auf einem Bild nur schlecht erkennen könnt. Ich habe es versucht. Vielleicht versuche ich es noch mal, wenn die Lichtverhältnisse besser sind. Eigentlich würde ich euch das Buch nämlich wirklich gerne zeigen.

Das Buch hat außerdem ein Lesebändchen und eine Schlaufe für einen Kugelschreiber. Hat außer mir noch jemand von euch ein solches Büchlein bekommen?

Ich vermute, dass es etwas mit der Blogtour von Claudia Marina und Philipp zu tun hat. Aber ganz habe ich es noch nicht durchschaut. Ich freue mich aber auf jeden Fall.

Mittwoch, 8. Februar 2012

Wie versprochen lese ich Angefangenes ...

... erst einmal zu Ende. Da ich jedoch derzeit ein wenig Abwechselung sinnvoll fand, habe ich heute ab PC gelesen. Ja, ich meine damit den großen Desktop-PC. Gelesen habe ich "Haruspex" von Tina Sabalat. Das Buch habe ich bereits im Januar begonnen.
Die Idee hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Das Buch überzeugt durch seine Verbindung von Krimi und griechischer Mythologie. Vermutlich habt ihr schon einmal von einer Python gehört und möglicherweise auch schon einmal eine gesehen. Aber: Habt ihr schon einmal von einer Pythia gehört?
Als Pythia bezeichnete man die Priesterinnen, die im Orakel von Delphi weissagte. Sie selbst hatten eine Machtposition ohne selbst mächtig zu sein, denn ihre Weissagungen wurden interpretiert.
Diese Figur der griechischen Mythologie beschreibt sehr gut, was mich als Leserin des ebooks erwartet. Sam besucht nämlich eine Pythia und hat nur eine Frage: "Was passiert am 10.August?" Die Antwort der Pythia erschreckt ihn zutiefst, denn er soll sterben.
Im Folgenden setzt Sam alles daran seinen Tod zu verhindern und besucht die Pythia täglich um dem Geheimnis seines Mordes auf die Spur zu kommen und plötzlich gibt es eine Leiche, die nicht Sam ist.
Mir persönlich hat das ebook heute Freude gemacht, da es weniger vorhersehbar ist als manch anderer Krimi.Hier geht es zum dem nicht ausschließlich um Krimi-Elemente, sondern eben auch um Mythologie. Bis jetzt finde ich die Mischung optimal...

Dienstag, 7. Februar 2012

Im Moment geht es mit...

... meinen Büchern voran. Ich bemühe mich jeden Tag einige Seiten zu lesen. Gestern ist mir das ganz gut gelungen, da habe ich in 20 Minuten knapp 20 Seiten gelesen. Genau hier liegt aber auch das Problem, denn "Im wilden Osten dieser Stadt" schafft es nur kurzfristig mich zu fesseln. Thematisch ist das Buch zwar überaus  interessant, aber irgendwie fehlt mir hier der besondere Pfeffer...

Sonntag, 5. Februar 2012

So schön das Bücherwürmer- und Bloggertreffen in Köln …

… auch war, so kalt war es auch am Bahnsteig. Dort stand ich nach dem ich den 1. Zug in die Heimat verpasst hatte nämlich genau eine Stunde. Ein Zug, der mich und meine Begleitung zum Kölner Hauptbahnhof hätte mitnehmen können, fuhr einfach an uns vorbei. Brr, war das kalt… Aber am besten beginne ich mal am Anfang:

Um elf Uhr traf ich mich mit meiner Bekannten am Dortmunder Hauptbahnhof. Bevor ich jedoch mit ihr gemeinsam zum Gleis ging, machten wir noch einen Abstecher in die Bahnhofsbuchhandlung, wo ich mir ein Buch (wie sollte es auch anders sein) gekauft habe. Welches Buch das war und warum es sogar geplant war, dazu komme ich später.

Wieder in der Bahnhofsvorhalle, warteten wir dann auf die Bahnhofsmission, die mich mit meinem Rollstuhl zum Gleis bringen sollte. Der Dortmunder Bahnhof hat nämlich trotz seines Umbaus immer noch keine Personenaufzüge, sodass ich den Lastenaufzug nehmen muss.

Soweit so gut, als warteten wir. Verabredet war ich mit der Bahnhofsmission um 11.20 Uhr. Um 11.30 wurde  ich langsam nervös und fragte am Info-Point nach. Um 11.35 Uhr kamen dann die  2 Helfer von der Bahnhofsmission und brachten mich zum Zug.

Dort hatte ich rund 2 Stunden Zeit und habe wie geplant “Im wilden Osten dieser Stadt” von Irene Stratenwerth gelesen. Anfangs erschien mir das Buch etwas seltsam, da man quasi direkt in die Geschichte hineinfällt. Die Figuren erscheinen einem fremd und man weiß halt  nur das Kristina Wolland Anwältin ist und an dem “einfachen Tod” ihrer Freundin Angie zweifelt. Das erfährt man von der Rückseite des Ein Hamburger Kriminalroman Buches. Am Anfang ruft Angie mitten in der Nacht an und bittet sie, sie zu fahren. In die Psychiatrie. Sie treffen sich am Bahnhof und Kristina  fährt Angie in die Psychiatrie. Dort will diese aber plötzlich nicht mehr bleiben. Kristina fährt sie zurück in ihre Wohnung.  Einen Tag später (hier beginnt das erste Kapitel) verschläft Kristina und erfährt später, dass Angie tot tot. Der Pathologe findet Beruhigungsmittel in ihrem Blut und glaubt an einen Suizid. Kristina ist völlig durch den Wind, will aber nicht an einen Selbstmord ihrer langjährigen, aber psychisch kranken Freundin glauben. Einen Tag später besucht ein Russe Kristina in ihrer  Kanzlei. Er ist auf der Suche nach Angie, da er seine Freundin Alina nicht finden kann. Insgesamt erscheint mir dieser Einstieg  sehr mysteriös und rätselhaft. Für den Krimi ist das natürlich gut, da man erst nach und nach die Hintergründe aufdeckt. Gleichzeitig ist genau diese Verworrenheit für die Zugfahrt nicht ganz einfach. Ich freue mich auf jeden Fall, dass auch dieses Buch mich fesselt. Die ersten fünfzig Seiten habe ich gestern während der Zugfahrten gelesen, aber zurück zum Bücherwürmer und Bloggertreffen.

In Köln-Ehrenfeld war dann der Aufzug kaputt (vermutlich eingefroren), sodass ich die Treppe hinunter getragen werden musste.

Dann war ich endlich in Köln-Ehrenfeld und 10 Minuten später beim Bloggertreffen. Es war schon sehr voll.

 

 

Diese Bilder sollen euch einen Eindruck vermitteln, wie voll es war. Insgesamt war es recht eng. Die Stimmung war jedoch ausgesprochen gut und ich habe einige sehr gute Gespräche geführt.

Nämlich unter anderem mit Rici, Sa Voda, Regina Mengel und einigen anderen.

Rici und Sa Voda saß mit am Tisch, so dass ich nebenbei das wunderbare Essen des Café Goldmund genießen konnte. Das Essen war wie immer sehr lecker, aber leider zu viel.

Neben dem guten Essen und den tollen Gesprächen ist es auch immer ein besonderes Erlebnis Autoren live zu erleben. Neben Regina Mengel waren zum Beispiel auch Kai Meyer und Andreas Izquierdo da.

Das war auch der Grund, warum ich noch in die Bahnhofsbuchhandlung musste. Bis jetzt habe ich nämlich noch kein Buch von ihm gelesen. Das möchte ich doch bald mal nachholen. Eigentlich wollte ich ja “Arkadien erwacht” kaufen und das signieren lassen, aber das war in der Bahnhofsbuchhandlung nicht zu bekommen. Deshalb bin ich dann auf dieses hier ausgewichen und habe es auch während des Treffens gleich signieren lassen:

Das Ende des Bücherwürmer- und Bloggertreffens war schnell erreicht. Der Weg nach Hause war dann wieder mit Treppe und getragen werden möglich, verzögerte sich aber dadurch um eine Stunde. Der Tag war rundherum gelungen (mit Ausnahme der Zugfahrt beziehungsweise der Treppen). Eigentlich müsste ich mich ja bei den helfenden Händen bedanken, dass ich es bis zum Bücherwürmer- und Bloggertreffen geschafft habe. Das nächste Mal fahre ich aber nur Zug, wenn wir Plusgrade haben, dann gehen die Aufzüge nämlich.

Freitag, 3. Februar 2012

Morgen geht es zum "5. Bücherwürmer- und ...

... Bloggertreffen" und ich freue mich schon sehr darauf. Auf der Hinfahrt werde ich "Im wilden Osten dieser Stadt" lesen. Geschrieben wurde das Buch von Irene Stratenwerth. Der Rowohlt Verlag hatte mir das Buch, von dem ich bisher noch nichts gehört habe, geschickt. Mit nur 238 Seiten (oder mit Prolog 36 Kapiteln) ist es meiner Meinung nach gut geeignet für die Zugfahrt, da ich es gut in der Hand halten kann und nach ein einhalb Stunden Zugfahrt schon relativ weit gekommen bin.
Da ich selbst das Buch nicht kenne, bleibt mir nichts anderes als euch die Kurzbeschreibung hierher zu kopieren: "In der schönsten Stadt der Welt liegt das gefährlichste Pflaster. Am Badestrand eines Hamburger Sees wird eine Leiche gefunden: Anwältin Kristina Wolland hatte ihre Freundin Angie am Abend zuvor getroffen — die schien verängstigt, wollte aber nicht reden. Nun ist sie tot. Tags darauf meldet ein junger Mann das plötzliche Verschwinden seiner Verlobten: Die junge Alina aus der Ukraine, wohnhaft zuletzt bei Angie, glaubte verfolgt zu werden. Welche Verbindung bestand zwischen den beiden so ungleichen Frauen? Was versetzte sie in Angst und Schrecken? Kristina Wolland ist fest entschlossen, es herauszufinden ... "(Quelle:amazon.de)
Morgen werde ich wahrscheinlich nicht bloggen, aber euch übermorgen ausführlich berichten.

Donnerstag, 2. Februar 2012

1090 gelesene Seiten im Januar ...

... sind nicht wenig, aber es waren nur drei gelesene Bücher und 3 ebooks (Hier habe ich keine Seiten gezählt!). Damit bin ich natürlich alles andere als zufrieden. Insgesamt wäre mehr drin gewesen. Für den Februar habe ich mir mehr vorgenommen. Gestern hatte ich es bereits geschrieben: Mein Fehler war, dass ich mehrere Bücher parallel gelesen habe.
Mit den Büchern, die ich im letzten Monat gelesen habe, war ich aber im Großen und Ganzen sehr zufrieden.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Kalt geworden ist es...

... da lohnt es sich ja richtig, sich mit einem Buch ins Bett zu kuscheln und lesen. So habe ich es heute Abend auch gemacht. Die Seiten flogen zwischen meinen Fingern doch sehr schnell. "Ende" hält mich fest in seinem Griff gepackt und ich glaube, morgen habe ich es durch. Genaueres dazu werde ich euch morgen schreiben können.
Dann werde ich mich nur noch in "Das Spiel der Nachtigall" stürzen und vielleicht in ein ebook. Das Parallellesen von Büchern, welches ich in den letzten Wochen praktiziert habe, finde ich den Büchern gegenüber ungerecht. Jede einzelne Geschichte ist es für sich genommen mehr als wert gelesen zu werden.
Es gibt aber auch noch einen ganz pragmatischen Grund. Wenn ich mich auf ein Buch konzentriere und es konzentriert lese, dann steige ich tiefer in die Geschichte ein und nur dann funktioniert das Kopfkino einwandfrei. Mit jeder gelesenen Seite macht mir das Lesen dann mehr Spaß und baut Stress ab.
Ein letzter Punkt ist hierbei vielleicht nicht so wichtig wie die vorherigen, aber auch er gehört hier erwähnt: Wenn ich tief in ein Buch einsteigen komme ich besser voran.
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