Mittwoch, 30. Mai 2012

Nur drei Seiten am Abend…

… dann fielen mir die Augen zu. Wirklich viel gebracht hat das nun nicht, aber doch ein wenig. Zum Glück lese ich ja nicht immer so langsam. Heute Abend versuche ich es also abermals und bin gespannt, wie viel es heute wird. Vielleicht 5 oder doch schon 10?

Nein  zynisch, das bin ich heute keines Falls, aber ich hatte mir schon ein wenig mehr erwartet. Na, ich bin gespannt.

Dienstag, 29. Mai 2012

Ein langes Wochenende lud zum Lesen ein…

… und ich habe die Einladung dankend angenommen und gelesen. Dennoch kommt man bei der Hitze nur langsam auf Seite 254 habe ich gestern Abend aufgehört. Jetzt bin ich natürlich umso gespannter, ob ich das Buch heute Abend beenden werde. Die Rezension folgt im Anschluss.

Danach werde ich dann “Schicksal” von S.G. Browne weiterlesen. Auch hier bin ich gespannt, wie es weitergeht und, ob Sergio, das Schicksal seine Traumfrau bekommt. Dieses auf den ersten Blick lustige Buch, kommt zwischenzeitlich mit eine Menge Tiefgang da her, die seinen Leser nachdenklich werden lässt.

Sonntag, 27. Mai 2012

“Gepäckschein 666” habe ich gestern auf …

… dem Balkon weitergelesen und bin ein gutes Stück weitergekommen. Bisher überrascht mich das Buch jedoch ausgesprochen positiv, da es viele einzelne Erzählstränge miteinander verwebt. Die Geschichte wird auf einem sehr angenehmen Spannungslevel erzählt.Anfangs lernt man die Figuren in ihrem jeweiligen Lebensumfeld kennen und schätzen. Im Anschluss folgen dann erste Hinweise zu dem Fall. Der jedoch erscheint mir zu Beginn des Buches nur als Randnotiz und bekommt später mehr Bedeutung.

Bis jetzt gelingt es Alfred Weidenmann mit seiner unnachahmlichen Weise zu erzählen gut, mich in seinen Bann zu ziehen. Das Buch, welches mich anfangs an “Emil und die Detektive”  von Erich Kästner erinnerte hat eine ganz eigene Dynamik entwickelt. So macht das lesen doch Spaß.

Natürlich ist “Gepäckschein 666” ein Kinderbuch und trotzdem unterhält es mich bisher hausgesprochen gut. So gut, dass ich es gleich weiterlesen werde. Ich möchte nämlich unbedingt wissen, wie es weitergeht…

Freitag, 25. Mai 2012

Gleich mache ich es mir endlich mal wieder…

… mit einem Buch gemütlich. Man, diese Woche war anstrengend, um so mehr freue ich mich darauf mich gleich mit einem Buch auf den Balkon zu setzen und zu lesen. Noch weiß ich nicht genau, was ich heute lesen werde, aber das ich’s tun werde, steht fest.

Die Wahl, die ich treffen muss: “Gepäckschein 666” oder “Schicksal”

Beide Bücher möchte ich dieses Wochenende beenden, die Frage ist nur, in welcher Reihenfolge.

Montag, 21. Mai 2012

80 Seiten von “Schicksal” habe ich…

… jetzt schon gelesen. Ich fühle mich gut unterhalten, aber irgendwie fehlt mir bis jetzt das gewisse etwas. Zwar bringt mich das Buch in einigen Szenen zum Schmunzeln, bisher ist es jedoch nur ein Balkonbuch beziehungsweise ein Strandbuch. Im Sommer sorgt es für gute Laune und ist eine leichte Unterhaltungslektüre. Wer nach einem Buch sucht, das mal eben so weg gelesen werden kann, ist bei diesem Buch genau richtig. Es unterhält ohne zu beschweren. Damit ist es definitiv für warme Sommertage und einen gemütlichen Feierabend.Ich freue mich darauf es weiter zu lesen.

Samstag, 19. Mai 2012

Als DeLiA Preise verlieh, hatte ich …

… eine Idee. Den ersten Preisträger habe ich nämlich schon in diesem Blog hier rezensiert. Es handelte sich hier hierbei um „Die Sprache der Schatten“ von Susanne Goga. Meine Idee war nun auch die beiden anderen platzierten Bücher, sowie das Buch, welches dem Preis für das schönste Cover gewonnen hatte, zu rezensieren.
Das erste Buch erreichte mich nun heute. Es handelte sich um „Goldsommer“ von Elisabeth Büchle.
Sobald dieses Buch von mir rezensiert wurde, werde ich mir auch noch „Das Wunder von Treviso“ von Susanne Falk lesen. Insgesamt bin ich sehr gespannt, wie die Bücher sind. Den Preis für das beste Cover hat im Übrigen wir vielleicht schon wisst Kerstin Gier gewonnen. Von ihr habe ich ja schon einige Bücher gelesen und gehört, dennoch bin ich gespannt, ob mir meinen Plan gelingt und ich am Ende meines kleinen Projektes alle vier Preisträgerinnen hier vorgestellt habe.
Habt Ihre alle vier Preisträgerinnen bereits gelesen?

Mittwoch, 16. Mai 2012

Ich habe mal wieder ein Stöckchen…

… entdeckt. Dieses Mal war es bei thatyvo und gleich mitgenommen, da ich es bisher nicht kannte.

Zu welcher Tages- oder Nachtzeit liest du am liebsten?

Ich lese eigentlich immer, wenn Zeit ist, aber am liebsten Abends im Bett… Gemütlich sollte es sein.

Wo liest du?

Wie schon oben gesagt: Ich lese überall, wenn ich Zeit habe. 

Wenn du im Bett liest (liegend), liegst du am liebsten auf dem Rücken oder auf dem Bauch?

Ich liege beim lesen immer auf dem Rücken und lese mit Leselotte bzw. Lesekissen. Das ist angenehmer und insbesondere bei HC-Büchern eine große Erleichterung.

Welche Art von Büchern liest du am liebsten?

Krimis, Thriller, Jugendbücher, gerne auch mal etwas Historisches oder aus dem Bereich Fantasy. Ich bin ein Querbeet-Leser, der Abwechslung liebt.

Welches Buch hast du zuletzt gekauft?

“Der Prophet des Todes” von Vincent Kliesch. Es ist das dritte Buch der Trilogie. Die ersten beiden Bücher rund um Julius Kern haben mir gut bzw. sogar sehr gut gefallen. Auf den dritten Teil bin ich schon sehr gespannt.

Was hast du zuletzt gelesen?

“Micro” von Michael Crichton und Richard Preston

Was liest du im Moment?

“Die toten Frauen von Juárez” von Sam Hawken und “Gepäckschein 666” von Alfred Weidenmann.

Benutzt du Lesezeichen oder knickst du die Seiten (Eselsohren)? Wenn du ein Lesezeichen benutzt, was benutzt du?

Ich nutze Lesezeichen. Eselohren kommen mir nicht in die Tüte. Ich habe sehr viele unterschiedliche Lesezeichen. Manche aus Kunststoff, aus Metall und aus Papier.

Was hältst du von Hörbüchern?

Ich habe schon seit längerem ein audible-Abo. Das ich auch regelmäßig nutze. Es gibt viele ungekürzte Hörbücher und vom Preis her ist es recht günstig. Hörbücher habe ich schon als Kind oft gehört.

Und was hältst du von eBooks?

Die gute alte ebook-Diskussion wird sich wohl noch einige Zeit halten. Insgesamt bietet ein ebook einige Vorteile. Allerdings ist ein ebook hierzulande nicht wirklich günstiger. Zudem fehlt mir bei einem ebook das Gefühl ein Buch in der Hand zu halten. Vorteilhaft ist sicherlich, dass die ebooks nicht so viel wiegen wie ein Hardcoverbuch.

Montag, 14. Mai 2012

„Schicksal“ von S.G. Browne wird das nächste…

… Buch sein, das ich gelesen werde. Ich bin schon gespannt darauf, da ich sowohl positive Seite und negatives darüber gehört habe. Ich glaube, dass dieses Buch mit 416 Seiten und einer relativ großen Schrift ziemlich gelesen werden kann. Gleichzeitig glaube ich, dass es ein gutes Buch für eine anstrengende Woche ist.

Kennt Ihr das Buch schon? Ich persönlich halte es für ein Buch, das man mal eben so weg liest. Ich hoffe jedoch, dass dieses Buch meinen Ansprüchen an einen locker leichten Roman genügt. Im großen Ganzen macht mich ja schon der Klappentext des Buches neugierig. Schließlich wird Gott nicht so häufig als Person gesehen. Einige sagen sogar, mein dürfen sich kein Bild von Gott machen. Im Fall von S. G. Browne ist das mehr jedoch noch nicht ganz klar, wie ihm das gelungen ist. Hier gibt es nämlich einige Leute, denen das Buch sehr gut gefällt, anderen hingegen überhaupt nicht.

Ich bin gespannt, wie mir dieses Buch gefallen wird und werde euch natürlich davon erzählen.

Sonntag, 13. Mai 2012

Zum Muttertag gab es gratis bei Amazon …

… “Der Hund, die Krähe, das Om … und ich” von Susanne Fröhlich. Klar, das musste ich mir sofort herunterladen. Nun amüsiere ich mich köstlich, da Susanne Fröhlich mit Vorurteilen aufräumt. Der Stil bei diesem Ratgeber ist erfrischend anders. Da macht mir das Lesen doch wirklich Spaß. Anne von Catbooks hat das Buch vor einiger Zeit getestet und mich damals schon sehr neugierig gemacht. Als ich es heute gratis entdeckte, musste ich es downloaden.

Mittwoch, 9. Mai 2012

„Die toten Frauen von Juárez“ habe ich…

… zwiegespalten beendet. Einerseits ist dieses Buch sehr spannend, andererseits erschreckend brutal. Die Spannung basiert zum einen Teil darauf, dass es sich um einen realen Hintergrund handelt. Tatsächlich gibt es die Ciudad Juárez in der seit 1993 rund 400 Frauen entführt wurden. Zum Teil wurden diese Frauen ermordet aufgefunden, brutal zugerichtet, vergewaltigt. Ein großer Teil von ihnen bleibt jedoch bis heute verschwunden.

Sam Hawken hat es nun geschafft, diesen spektakulären Kriminalfall aufzubereiten. Mit seinem ehemaligen Boxer Kelly Courter schafft er einen Gegenpol. Zumindest macht dieser Protagonist im Verlauf des Buches einen Wandel durch vom Antagonisten und Antihelden zum Protagonisten. Was ich jedoch beim Lesen als etwas problematisch empfunden habe, ist die Tatsache, dass Sam Hawken sich zum Teil in brutalen Details verliert. Hierdurch geht ein Großteil der Spannung verloren.

Gleichzeitig bleibt die Spannung jedoch auf höchstem Niveau, denn der Autor hat neben einem brutalen Schreibstil auch eine gute Recherche absolviert . Mir jedoch erschien dieses Buch phasenweise ein wenig langatmig. Meiner Meinung nach wäre es besser gewesen, an das Buch inhaltlich ein wenig zu straffen und dadurch die Spannung auf einem gleichbleibenden Niveau zu halten, dass nicht nur durch die Tatsache entsteht, dass sich um einen realen Fall handelt.

Ich persönlich habe dieses Buch als ein durchschnittliches Buch empfunden, welches durch seine Brutalität jedoch immer wieder ein wenig seiner Spannung verliert.

Der gebürtige Texaner überzeugt mich nicht in meinem Schreibstil, spricht jedoch mit diesem Buch ein Thema an, dass mehr Öffentlichkeit verdient hat. Der Inhalt ist gut gelungen, für die Sprache jedoch gibt es Abzüge, da diese zwar atmosphärisch in die Szene passt, aber meiner Meinung nach zu viel Brutalität mitbringt.

Montag, 7. Mai 2012

Neuzugänge der letzten Wochen: In den …

…letzten Wochen gab es einige neue Bücher:

Angefangen hatte es ja mit „Die toten Frauen von Juàrez“ von Sam Hawken. Und auch, wenn ich mit diesem Buch schon fast durch bin, möchte ich euch einmal kurz erwähnen, worum es ging.

„Ciudad Juárez, Mexiko, an der Grenze zu Texas. Zahlreiche Frauen verschwinden. Einheimische sagen, es seien mindestens 5000. Nur etwa 400 von ihnen wurden bislang gefunden - vergewaltigt und getötet. Sam Hawken verbindet die wahre Geschichte um die toten Frauen mit der Story von Kelly Courter, einem gescheiterten Boxer, der alles daransetzt, die Wahrheit herauszufinden ...Ciudad Juárez, Mexiko, an der Grenze zu Texas. Zahlreiche Frauen verschwinden. Einheimische sagen, es seien mindestens 5000. Nur etwa 400 von ihnen wurden bislang gefunden - vergewaltigt und getötet. Sam Hawken verbindet die wahre Geschichte um die toten Frauen mit der Story von Kelly Courter, einem gescheiterten Boxer, der alles daransetzt, die Wahrheit herauszufinden ...
Viele, die etwas auf dem Kerbholz haben, flüchten nach Ciudad Juárez: auch Kelly Courter, Boxer aus den Vereinigten Staaten. Sein Geld verdient er mit fragwürdigen Boxkämpfen oder dem Verkauf von Drogen. Estéban, der Bruder seiner Freundin Paloma, versorgt ihn regelmäßig mit Stoff. Bald greift er selbst zur Nadel, driftet ab in die Welt des Rausches und bemerkt nicht einmal, dass Paloma spurlos verschwindet. Als kurz darauf ihre misshandelte Leiche gefunden wird, trifft ihn die harte Realität wie ein Schlag. Er wird verhaftet, gedemütigt und für ein Geständnis halb totgeprügelt. Erst als Rafael Sevilla, ein befreundeter mexikanischer Polizist, sich des Falls annimmt, kommt Licht in das dunkle Geheimnis der Frauenmorde von Ciudad Juárez.“

Nun, mit dieser Kurzbeschreibung im Rücken, könnt ihr euch auch vorstellen, warum ich dieses Buch für brutal beschrieben aber erschreckend realistisch halte.

Im Anschluss erhielt ich dann auch noch „Die Farben von Florenz: Pater Angelicos erster Fall“ von Rainer M. Schröder

„1489 im Florenz der Medici. Seit Wochen bangt der angesehene Freskenmaler Pater Angelico um eine Lieferung Lapislazuli, die er zur Herstellung der kostbaren Farbe Ultramarin benötigt. Doch dann findet Angelico seinen säumigen Lieferanten erhängt auf. Selbstmord? Commissario Scalvetti von der gefürchteten Geheimpolizei ist davon überzeugt. Doch das kann und darf nicht sein, denn ohne einen Schuldigen wird der Mönch Angelico nie das von Lorenzo de’ Medici geliehene Gold zurückerstatten können! Mit Scharfsinn und florentinischem Witz, unterstützt von seinem naiven Novizen Bartolo, beginnt er zu ermitteln, begegnet einer faszinierenden Frau – und schwebt kurz darauf in Todesgefahr …“

Auf dieses Buch bin ich schon sehr gespannt, das einmal etwas ganz anderes ist, ist die Sachen, die ich sonst so lese. Gleichzeitig reizt mich der Zusammenhang mit den Medici. Ich überlege derzeit, ob ich dieses Buch eventuell als Buch für meine nächste Zugfahrt nehme. Eine Sache hält mich jedoch davon ab, nämlich, der sich um einen Krimi handelt und ich erst einmal etwas anderes als Krimis lesen wollte. In soweit kann ich es noch nicht mit Bestimmtheit sagen.

Das dritte Buch, das mich erreichte, ist ein Ratgeber. Es handelt sich um „Heilen mit Seelencodes“ von Roswitha Stark. Bei diesen Ratgeber geht es darum innere Blockaden mithilfe von Farben, Zahlen, Symbolen, Buchstaben und Wörtern zu lösen.

Tatsächlich funktioniert diese Methode vor allen Dingen dann, wenn man sich entspannt. Genau deshalb habe ich mir das Buch als Rezensionsexemplar angefordert.

„Finden Sie Zugang zur Sprache der Seele! Schon seit Langem weiß man um die therapeutische Wirkung von Formen, "Schlüsselwörtern" und Zahlen. Roswitha Stark kombiniert diese Welten und führt uns in die Sphäre der Seelencodes: Bildkombinationen aus einfachen Formen, Symbolen, Buchstaben, Zahlen und Farben wirken wie codierte Botschaften und ermöglichen uns einen direkten Kontakt zur Seele. So können wir uns mit unserer "Ur-Matrix" - dem Bauplan unseres Lebens in seiner reinsten und heilen Form - verbinden und Beschwerden, Blockaden und Traumata einfach auflösen.

Roswitha Stark erklärt uns, wie wir aus der unermesslichen Zahl an möglichen Kombinationen aus Formen, Zahlen, Buchstaben und Farben unsere persönlichen Heilcodes herausfiltern und diese gezielt für körperliche, seelische und geistige Anliegen einsetzen können. Mit vielen Anregungen für spannende Experimente und eigene Erfahrungen.“

Ich persönlich bin gespannt, was ich durch das Buch neues erfahre und auch, ob ich eine neue Möglichkeit der Entspannung für mich finde. Momentan bin ich, und ich glaube man darf es auch sein, noch ein wenig skeptisch. Dennoch bin ich neugierig, was das Buch für mich bereithält.

Wiedereinstellung der Rezensionsexemplar möchte ich mich bei Knaur Taschenbuch, Klett Cotta, bilandia.de und dem Mankau Verlag bedanken.

Sonntag, 6. Mai 2012

"Die Dienstagsfrauen" liefen gestern im TV, heute...

... kommen sie um 13.00 Uhr noch einmal im WDR. Der Film orientiert sich sehr am Buch und dennoch gibt es ein paar Unterschiede.
Hier findet ihr vorab einige Infos zum Film. Mir hat er gestern gut gefallen, aber das Buch ist dann noch etwas besser, da es sehr viel detaillierter und somit genauer ist. Vielleicht schaut ihr ja auch mal rein?

Donnerstag, 3. Mai 2012

„Die toten Frauen von Juárez“ habe ich…

… Bereits vor einigen Tagen begonnen und kann euch nun sagen, es handelt sich um ein wirklich gutes Buch. Der Autor vermischt Fiktion und Realität miteinander, berichtete einerseits von den Frauenmorden in Juárez, andererseits von dem Leben eines absolut fiktiven Boxers mit Namen Kelly. Kelly ist eine ganz harte Nummer, er nimmt an illegalen Boxkämpfen teil und ist auch sonst kein Saubermann.

Sam Hawken passt sich in Sprache und Konzept völlig seinem Protagonisten an und schafft so eine einzigartige Atmosphäre hinsichtlich der Idee seines Buches. Meiner seiner Meinung nach ist dieses Buch ein sehr persönliches Buch. Schon die Widmung des Buches „Für die toten Frauen von Juàrez“ ist meiner Ansicht nach ein persönlicher Ausdruck des Mitgefühls. Meiner Meinung nach zeigt Sam Hawken sein persönliches Interesse an dem Thema und ein Unverständnis darüber, warum dies so wenige Leute zu interessieren scheint.

Es ist keinesfalls ein harmloses Buch, sondern erschreckend realistisch. Ich freue mich, das Buch gelesen zu haben und bin mir sicher, dass eine nachhaltige Erinnerung bleibt. Meiner Meinung nach sollte das Thema femicid bzw. die toten Frauen von Juàrez viel häufiger ein Thema sein. Dieses Thema verdient Öffentlichkeit. Der Autor bietet hierzu die Basis.

Dienstag, 1. Mai 2012

“Micro” entführt uns in die Welt der …

… kleinen Dinge. Aus diesem Grund überzeugt es auf der Inhaltsebene und grundsätzlich auch atmosphärisch. Michael Crichton hat einen Plot verfasst, in dem er acht Forschungsstudenten in den tiefsten Dschungel Hawaiis aussetzt. Er stellt sie aber nicht nur vor die Herausforderung zu überleben, sondern lässt sie zuvor auf 1,3 Zentimeter schrumpfen. Nur zum Vergleich: Das entspricht der Höhe eines liegenden Dominosteins. Eine weitere Herausforderung auf dem weitestgehend unerforschten Terrain stellt auch eine Krankheit dar, die mit der geringen Größe von “Micromenschen” und dem vorherigen Schrumpfvorgang zu tun hat.

Das Buch zieht seine Leser eigentlich genau in seinen Bann und hat inhaltlich einige Qualitäten. So merkt man dem Buch durchaus an, dass die beiden Autoren tief in der Materie stecken. Genau dieser Aspekt ist es jedoch auch, der nicht ganz unproblematisch ist. Sprachlich bestätigt sich das Wissen der Autoren nämlich und spiegelt sich insbesondere durch Fachsprache wieder. Diese Ausdrücke waren es auch die mich immer wieder aus dem Abenteuer herausgerissen haben und mich an ein Lehrbuch denken ließen. Das Lesevergnügen blieb so nicht lange.

Insgesamt fand ich das Buch relativ durchwachsen. Schließlich lese ich Thriller um mich von einem Buch unterhalten zu lassen. Apropos Thriller: Das war ein weiterer Aspekt, der mich verwirrte. Auch wenn es im Hintergrund natürlich einen Todesfall und  eben die Entführung der Studenten gab, empfand ich es in weiten Teilen eher als Abenteuerbuch denn als Thriller.

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